Barfußgehen: erstaunliche Vorteile

· 30 Januar, 2019
Barfußgehen ist sehr gesund! An den Fußsohlen befinden sich wichtige Nervenenden, die auch bei Therapien wie Reflexologie oder Akupunktur stimuliert werden. Deshalb: Zieh deine Schuhe aus und gehe barfuß!

Es gibt nichts Angenehmeres und Entspannenderes als nach einem langen und anstrengenden Tag die Schuhe auszuziehen. Barfußgehen verbessert die Allgemeingesundheit und hat verschiedenste gesundheitliche Vorteile!

Im Laufe der Zeit, ist die Gewohnheit, barfuß zu gehen, verloren gegangen, denn Zement ist hart und macht die Füße wund. Doch Barfußgehen hat viele Vorteile und verbindet uns gleichzeitig stärker mit Mutter Erde.

Haben wir dein Interesse geweckt? Dann lies weiter!

Barfußgehen hat viele Vorteile

Barfußgehen ist sehr gesund! An den Fußsohlen befinden sich wichtige Nervenenden, die auch bei Therapien wie Reflexologie oder Akupunktur stimuliert werden. Deshalb: Zieh deine Schuhe aus und gehe barfuß!

Durch Barfußgehen können wir Verspannungen lindern und uns von unbewussten Emotionen, die Erkrankungen verursachen, befreien. Damit wird der natürliche Energiefluss im ganzen Körper wieder ausgeglichen. 

Die Schuhe sind eine moderne Erfindung, die die Füße schützen, was im alltäglichen Stadtleben natürlich von großem Vorteil ist. Doch in einem natürlichen Umfeld empfiehlt es sich, die Natur barfuß zu genießen und die Erde unter den Füßen zu spüren.

Barfußgehen

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Barfußgehen ermöglicht es, negative Einflüsse, die der Gesundheit schaden, zu verhindern. Am besten eignet sich dafür feuchtes Gras.

Welche Vorteile hat Barfußgehen?

Unabhängig von mentalen und energetischen Gründen, gibt es verschiedene Studien, die sich mit dem Barfußgehen befasst und folgende Vorteile entdeckt haben:

  • Barfußgehen lindert Kopfschmerzen und Migräne.
  • Es hilft bei Darmproblemen und Verstopfung.
  • Außerdem entlastet es Nieren, Blase und Fortpflanzungsorgane.
  • Krampfadern oder andere Durchblutungsstörungen werden verringert.
  • Barfußgehen lindert Stress und Reizbarkeit.
  • Es dient als Ergänzung zur Behandlung von Atemwegsproblemen, wie Asthma oder Bronchitis.
  • Damit kannst du auch Schadstoffe aus dem Körper ausleiten. 
  • Außerdem hilft es gegen nervenbedingte Magenbeschwerden, wie Geschwüre oder Sodbrennen.
  • Barfußgehen verbessert auch die Sauerstoffzufuhr.
  • Es hilft, Fett abzubauen.
  • Diese Gewohnheit ist auch bei Depression und Angstzuständen sehr zu empfehlen.
  • Damit werden Flüssigkeitseinlagerungen in den Beinen reduziert.
  • Außerdem kannst du so auch den Harnsäurespiegel verringern.
  • Barfußgehen stimuliert auch bestimmte Organe, die mit den Nervenenden an den Füßen verbunden sind.
  • Und es hilft, Engergie abzubauen.

Auf den Untergrund kommt es an

Kalte Steine oder Felsen (z. B. am Strand) als Untergrund dienen zur Linderung von Kopf- oder Nackenschmerzen sowie zur Verbesserung der Durchblutung, gegen Schnupfen oder kalte Hände und Füße.

Auf frischem Schnee barfuß zu gehen (jedoch nicht länger als 3 Minuten), regt die Durchblutung an. Damit werden Sauerstoff und Nährstoffe im ganzen Körper besser verteilt. Um dir keinen Schnupfen zu holen, kannst du nach dem Spaziergang ein Warmwasser-Fußbad nehmen.

Am Strand zu spazieren ist eine ausgezeichnete Gewohnheit im Sommer, um Beine und Fußgelenke zu stärken, schlaffer Haut, Cellulite und Krampfadern vorzubeugen und die Bein- und Gesäßmuskeln zu stärken.

Es ist besonders ratsam, den Spaziergang am frühen Morgen durchzuführen, wenn noch nicht viele Strandbesucher zu finden sind und die Sonneneinstrahlung noch nicht schädlich ist.

Feuchtes Gras (durch Tau oder Regen) ermöglicht dir, Mineralien und Erdenergie aufzunehmen. Darüber hinaus wird damit die Durchblutung gefördert und Herz und Nervensystem gestärkt.

Stress, Angstzustände, Reizbarkeit usw. können damit abgelegt werden, da der nahe Kontakt zur Natur entspannend wirkt.

Barfußgehen Vorzüge

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Im Wasser, am Fluß- oder Seeufer, ist Barfußgehen ebenfalls sehr angenehm: Damit kann Schwielen vorgebeugt werden, die Beine werden gestärkt und gegen Fußpilz geschützt. Auch Wunden und Entzündungen können damit schneller heilen.

Je mehr Bewegung das Wasser hat, umso effektiver ist die Wirkung. In bestimmten Gegenden nähern sich sogar kleine Fische, die Hautunreinheiten beseitigen: eine natürliche Entspannungsmöglichkeit.

Das Barfußgehen auf Zement oder zu Hause hat ebenfalls Vorteile, auch wenn nicht so viele. Wenn du abends nach Hause kommst, ziehe die Schuhe aus, du wirst sofort Linderung verspüren.

Um die Akupressurpunkte der Fußsohlen zu stimulieren, kannst du diese mit einem Ball oder einem runden Gegenstand während du dich auf dem Sofa entspannst stimulieren.

Entblöße deine Füße so oft du kannst. Schuhe sind unnatürlich, wenn auch in unserer modernen Lebensart unverzichtar.

  • Treutlein, G., & Knörzer, W. (1988). Barfuß-Laufen – Thema schulischer Gesundheitserziehung. In Alltagslauf als Aufbruch. https://doi.org/10.1016/j.jprot.2012.08.019
  • Mastalier, O. (1994). REFLEXOLOGIE UND SCHMERZTHERAPIE. Akupunktur.
  • BW Verlag und Software GmbH. (2017). Physiotherapeut/in.