Tipps für strahlende Augen

· 20 November, 2018
Strahlende Augen machen sympathisch, lassen das Gesicht frisch und hellwach erscheinen und verleihen eine jugendliche Ausstrahlung.

Schöne Augen und ein wacher Blick wirken jung, dynamisch und sympathisch. Doch nicht immer blicken uns strahlende Augen aus dem Spiegel entgegen. Wir haben Tipps für strahlende Augen für dich – auch wenn die Nacht etwas kürzer war, als sie sein sollte.

Strahlende Augen machen den Unterschied

Eine Person mit strahlenden, frischen und wachen Augen wirkt ganz anders wie ein und dieselbe Person, deren Augen müde und traurig aussehen, mit dunklen Ringen unter den Augen, geschwollenen Tränensäcken und vielleicht auch leicht geröteten Augäpfeln.

Natürlich ist es keine Selbstverständlichkeit, jeden Morgen strahlende Augen in seinem eigenen Spiegelbild zu entdecken, doch es gibt zum Glück Tipps und Tricks, um etwas nachzuhelfen, deine Augen buchstäblich aufzuwecken und strahlende Augenblicke zu verschenken.

Folgende Tipps sind dazu sehr nützlich:

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Tipps für strahlende Augen

Ursachen von dunklen Augenringen

Die dunklen Ringe unter den Augen sind umso dunkler, je schlechter die Blutgefäße darunter mit sauerstoffreichem, frischen Blut durchblutet sind. Gründe, weswegen die Durchblutung dort nicht optimal abläuft, sind vielfältig:

  • Schlafmangel: Der unkomplizierteste Grund ist einfach zu wenig Schlaf. Nach ein paar Nächten mit hohem Schlafpensum sollte sich die Farbe der Augenringe wieder normalisieren.
  • Rauchen führt zu einer Verengung der Blutgefäße. Und je enger die Blutgefäße, desto schlechter die Durchblutung. Und desto dunkler die Schatten unter den Augen.
  • Auch Alkohol vermindert die Durchblutung. Dazu kommt, dass Alkoholkonsum im Gesicht gewisse Schwellkörper mit Wasser füllt, die auch die Durchblutung verschlechtern können. Alkoholkonsum ist also sichtbar!
  • Allergien können ebenfalls dazu führen, dass sich unter den Augen dunkle Stellen bilden. Meist liegt es an allergieauslösender Kosmetik im Augenbereich oder Kontaktlinsenpflegemitteln.
  • Eisenmangel führt zu schlechterer Sauerstoffversorgung generell. Dadurch erscheint das Blut dunkler und auch Augenringe werden dadurch besser sichtbar.
  • Flüssigkeitsmangel hat Einfluss auf fast alle Körperfunktionen. Die Fließfähigkeit des Blutes wird reduziert, die Durchblutung sinkt. Wer genug trinkt, sorgt also auch für ein wacheres Aussehen!
  • Drogenkonsum ist eine Ursache, die man Konsumenten noch sehr lange im Gesicht von den Augen ablesen kann. Auffällig dunkle Schatten unter den Augen sind ein sehr markantes Kennzeichen, das sich erst Monate nach dem Drogenkonsum zurückbildet.

Erkrankungen von Nieren, Leber, Galle und Schilddrüse sind ebenfalls denkbare Ursachen, weswegen du bei jeder Art von unerklärlichen, dauerhaften dunklen Ringen oder Hautverfärbungen unter den Augen deinen Arzt aufsuchen solltest.

Möchtest du den dunklen Schatten vorbeugen, so solltest du dir die Ursachen nochmal durchlesen und dafür sorgen, dass es dazu nicht kommt.

Dunkle Ringe unter den AugenUrsachen geschwollener „Tränensäcke“

Der Name „Tränensäcke“ ist irreführend, denn viele Menschen denken, dass in den Tränensäcken die Tränen gebildet werden, die man zum Beispiel beim Weinen vergießt. Das ist zwar eine lustige Vorstellung, diese hat aber mit der Realität nichts zu tun.

Vielmehr handelt es sich bei den Tränensäcken um einen „Abwasserkanal“, der dafür sorgt, dass das Auge entwässert wird. Durch die Tränensäcke wird zum Beispiel beim Weinen Tränenflüssigkeit in die Nase abgeleitet, wodurch uns dann beim Weinen auch immer die Nase läuft.

Tränensäcke sind völlig unsichtbar, denn sie verlaufen in einem Knochenkanal. Das, was man immer meint, wenn man von „Tränensäcken“ spricht, sind geschwollene Bereiche des Gewebes, das das Auge umgibt.

Es handelt sich dabei streng genommen um ein Lymphödem, also um Gewebeflüssigkeit, die dort kurzfristig oder dauerhaft gespeichert ist.

Im Alter erschlafft das Bindegewebe, und die sogenannten „Tränensäcke“ (die ja gar keine sind!) werden sichtbar.

Dabei handelt es sich meist um sichtbare erschlaffte Muskeln oder Fettpölsterchen, die nicht mehr von einem straffen Bindegewebe gestützt werden und somit sichtbar hervortreten. Diese sind unvermeidbar, es gehört zum Altern dazu, dass das Bindegewebe (nicht nur im Gesicht!) an Festigkeit und Stabilität verliert.

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Was hilft?

Sind deine „Tränensäcke“ eine kurzfristige Erscheinung, weil du zu tief ins Glas geschaut, zu kurz geschlafen oder aus anderen Gründen Wasser rund um dein Auge eingelagert hast, können dir folgende Tipps helfen:

Gurke gegen AugenringeGurkenscheiben

Liegt eine Gurke bei dir im Kühlschrank? Prima! Schneide zwei Scheiben davon ab und lege sie dir so lange auf die Augen, bis sie nicht mehr kühlt.

Dann schneidest du noch zwei Scheiben ab – bis die Augen abgeschwollen sind. Durch die Kälte ziehen sich die Gefäße zusammen und gleichzeitig versorgt die Gurke deine Haut um die Augen herum noch mit erfrischender Feuchtigkeit.

Kalte Teebeutel

Die Gerbstoffe aus dem Tee sorgen dafür, dass sich die Gefäße der Haut zusammenziehen und Wasser herausgeschwemmt wird. Lagen die gebrauchten Schwarztee-Beutel vorher über Nacht im Kühlschrak, unterstützt die Kälte noch den Effekt.

Trinken

Große Flüssigkeitsmengen am Morgen (zum Beispiel Wasser, Zitronenwasser oder Tee) bringen den Lymphfluss wieder in Schwung. Der wiederum sorgt dafür, dass das überschüssige Wasser rund um deine Augen effektiv abtransportiert wird.

Ein halber Liter sollte es aber schon mindestens sein!

Kalte Löffel

Wenn du immer ein Paar Esslöffel im Kühlschrank deponierst, hast du morgens eine kleine Notfall-Eiskur zur Hand.

Einfach die kalten Esslöffel auf die Augen legen! Lagen die Löffel im Tiefkühlfach, lege sie bitte nicht direkt auf die zarte Haut deiner Augen – Erfrierungen könnten die Folge sein!

Lege dann ein dünnes Tuch aus Leinen oder Baumwolle zwischen Eislöffel und Auge. Nach ca. 10 Minuten sollten die Augen wieder „ausgehfein“ aussehen!