6 Tipps gegen emotionale Schmerzen, um glücklicher zu sein

· 5 Mai, 2016
Bist du dir über die Ursachen emotionaler Schmerzen bewusst? Anfangs ist nach einem Verlust eine Trauerphase sehr wichtig und hilfreich, doch man muss mit der Zeit lernen, diese abzuschließen.

Physische Schmerzen werden meist durch Schmerzmittel oder andere Arzneimittel gelindert. Doch seelische Schmerzen sind in der Behandlung komplizierter, man braucht Zeit, um diese zu überwinden.

Jeder geht damit abhängig von der Situation und der Unterstützung, die man danach erfährt, unterschiedlich um.

Manche akzeptieren Seelenschmerz als bereichernde Lebenserfahrung, andere wiederum sehen darin ein Hindernis, das sie auf ihrem Weg nach vorne zurückhält.

In letzterem Fall ist es ausschlaggebend, sich darüber bewusst zu werden und Maßnahmen zu treffen, bevor die Situation chronisch wird, denn dies könnte auch physisches Leiden zur Folge haben.

Die Einstellung gegenüber gewissen Situationen und Entscheidungen ist ausschlaggebend, um wieder auf den Weg des Glückes zurückzufinden.

Heute möchten wir deshalb einige Tipps mit dir teilen, um dir zu helfen, deine Seele zu stärken und dich nach einem Rückschlag oder Verlust wieder aufzurichten.

1. Nimm dir die nötige Zeit

Emotionale Schmerzen überwinden

Sich von emotionalen Schmerzen zu befreien und alles klarer zu sehen, benötigt Zeit. Auch wenn du das Bedürfnis hast, dich so schnell wie möglich wieder glücklich zu fühlen, ist es manchmal besser, der Heilung von seelischem Schmerz Zeit zu lassen, ohne diesen zu unterdrücken.

Nimm dir eine Auszeit, lass die Wunden heilen und gehe sicher, dich komplett erholt zu haben, bevor du die Tür für neue Gelegenheiten öffnest.

Sei wohlwollend mit dir selbst und vertraue darauf, dass alles im Leben passiert, weil etwas Besseres auf dich wartet.

2. Sei dir über dein Leiden bewusst

Wir sind fähig, Leid, Angst und Frust sowie alle negativen Gefühle, die uns in Dunkelheit hüllen, zu beobachten.

Diese Fähigkeit erlaubt es uns, über das Leid bewusst zu werden, das uns auf eine oder andere Weise sagt, dass die Dinge nicht so weitergehen können.

Triff die Entscheidung, dich nicht länger mit den schlechten Erfahrungen zu identifizieren, höre auf damit, dich täglich mit den Schmerzen zu nähren, lass nicht zu, dass diese über dein Leben bestimmen.

Lesetipp: Emotionale Manipulation in einer Erziehung vermeiden

3. Nimm dir Zeit für dich alleine

Zeit heilt emotionale Schmerzen

Wenn du verliebt bist, ist die Zeit, die du mit der geliebten Person verbringst, sehr wertvoll und gibt deinem Leben Sinn.

Nach dem Verlust einer Liebe bleibt jedoch eine große Leere zurück, die das Leben erschwert und nicht leicht zu ertragen ist.

Wenn du jedoch diese Zeit für dich nutzt, um dein Selbstwertgefühl zu stärken, kannst du deine wertvollsten Eigenschaften fördern und das Beste aus dir herausholen.

Nutze die Vorzüge der Einsamkeit, um das Beste in dir zu erkennen, zu lieben und zu schätzen, denn vielleicht bist du dir darüber gar nicht bewusst.

Versuche, dich zu erholen und Aktivitäten auszuführen, die dir Spaß machen und dein eigenes Wohlbefinden fördern.

4. Vermeide übereilte Entscheidungen

Psychologische Schmerzen treiben viele Personen an, unvorsichtig zu handeln, ohne dabei mögliche Folgen in Betracht zu ziehen.

Es ist wichtig, dies zu kontrollieren, denn ansonsten kann sich die Situation verschlimmern oder du kannst Dinge wählen, die du eigentlich gar nicht willst.

Je mehr Leid du verspürst, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, eine falsche Entscheidung aus einem Impuls heraus zu treffen.

Versuche, ruhig zu bleiben, weine, wenn nötig und meditiere ein paar Tage lang, bevor du entscheidest, was du wirklich willst.

5. Unterstützung suchen

Freunde helfen bei emotionalen Schmerzen

Personen, die dein Leben mit positiven Dingen bereichern, lohnen sich als Freunde. Umgib dich von jenen, die immer versuchen, dich zum Lachen zu bringen, oder dich zumindest mit besonderen Aktivitäten abzulenken versuchen.

Seelischer Beistand ist ausschlaggebend, um Schmerzen und negative Gefühle, die diese begleiten, zu lindern.

Ratschäge, aufbauende Worte oder ein einfaches Lächeln können die Art, sich Schwierigkeiten zu stellen, verändern.

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6. Lerne, loszulassen

Versuche zu lieben, dich jedoch danach nicht an dem Leiden festzuhalten. Du weißt, dass nichts ewig dauert und du nichts festhalten kannst, auch wenn du dich noch so sicher dabei fühlst.

Wage es, jeden Augenblick so zu leben, als ob es der letzte wäre und nutze jede Gelegenheit, die sich dir bietet.

Wenn du lernst, immer das Gute in allem zu sehen, wirst du glücklicher sein, es wird dir einfacher fallen, Augenblicke des Verlustes zu akzeptieren.

Ein Großteil unserer Probleme ist das Ergebnis des leidenschaftlichen Wunsches, uns an Dingen festzuhalten, die wir als dauerhaft betrachten.

Niemand, auch wenn man noch so stark ist, hat die Kraft, sich von der Traurigkeit von einem Tag auf den anderen zu verabschieden.

Dies ist ein komplexer Prozess, doch allmählich kann man mit Unterstützung erreichen, neue Illusionen, Motivation und die richtige Einstellung zu finden.