Wie beeinflusst die Liebe unsere Gesundheit?

· 17 März, 2015
Wenn du verliebt bist, erzeugt der Körper mehr Endorphine. Diese werden auch bei Sport vermehrt produziert. Sie sorgen für Wohlbefinden und befreien uns von Spannungen.

Liebe ist eines der schönsten Gefühle, die es gibt. Schmetterlinge im Bauch haben, nervös werden, tolle Momente miteinander teilen… all dies ist ist nicht nur für unsere emotionale Gesundheit wunderbar, sondern fördert auch die körperliche und geistige Gesundheit. Wie beeinflusst die Liebe unsere Gesundheit? Mehr dazu erfährst du im nachfolgenden Artikel.

Liebe und Gesundheit ergänzen sich

Abgesehen von einem intensiven Glücksgefühl, das die Liebe in einem Menschen auslösen kann, haben Ärzte und Wissenschaftler in verschiedenen Studien festgestellt, dass Menschen, die sich in einer Beziehung befinden, seltener krank beziehungsweise schneller gesund werden. Liebe macht nicht nur glücklich, sicher und selbstbewusst, sie hat auch positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Dies ist u.a. auf den Wirkstoff Phenylethylamin zurückzuführen, der vom Körper produziert wird, wenn wir verliebt sind.

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Das Gefühl „Schmetterlinge im Bauch“ zu haben, hat viel mit diesem Wirkstoff zu tun: Beim Zusammensein mit der geliebten Person, oder wenn man an diese denkt, Phenylethylamin produziert. Die Ausschüttung dieses Stoffes ist gut für den Organimus und vorteilhaft für die Gesundheit. Die Wirkung der Substanz ist nicht nur fühl-, sondern auch sichtbar: Dadurch werden Haare, Haut und Nägel schöner und auch die Östrogenwerte steigen. Das biologische Ziel ist dabei die Fortpflanzung, je attraktiver die Person, umso geeigneter ist sie dafür.

Zurück zu den Östrogenen: Die weiblichen Hormone spielen bekannterweise bei allen Fortpflanzungsorganen und -funktionen eine wichtige Rolle, so beispielsweise bei den Brüsten oder dem Menstruationszyklus. In der Pubertät bewirkt Östrogen, dass sich Haut, Haare und Körpergeruch verändern und die Geschlechtsorgane reifen. Auch der Menstruationszyklus wird durch Östrogen reguliert. 

Auch Melatonin ist sehr wichtig: Dieses Hormon wird auch vermehrt produziert, wenn jemand verleibt ist. Melatonin hilft beispielsweise gegen Stress und beugt frühzeitiger Alterung vor. Außerdem bringt es ein Gefühl von Vitalität und Fülle – deshalb fühlt man sich so gut, wenn man verliebt ist.

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Das dritte Hormon, das durch Verliebtheit freigesetzt wird ist Noradrenalin, das uns für alles, was die andere Person betrifft, empfindlich macht. Es reduziert den Selbstschutz und sorgt für Liebesgefühle. Außerdem wird Dopamin produziert, ein natürliches Schmerzmittel. Zusätzlich kommt es zur Stärkung des Immunsystems und folglich treten weniger Erkältungen auf, wenn du verliebt bist.

Auch mehr Endorphine werden im Zustand des Verliebtseins produziert, diese sorgen für ein gesteigertes Wohlbefinden. Dasselbe passiert übrigens auch beim Sport – trotz Anstrengung werden Spannungen abgebaut, Schmerzen erträglicher und auch die Wundheilung wird dadurch gefördert.

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Liebe kennt keine Grenzen – unanbhängig von Ort und Zeit sind die Muster und Gefühle sowie biologische und mentale Abläufe dieselben. Es verändert sich alleine der kulturelle Kontext. 

Liebe wirkt gesundheitsfördernd!

Zusätzlich zu den hormonellen Veränderungen, die positiven Einfluss auf die Gesundheit haben, sind auch folgende Gesundheitsvorteile festzustellen:

Besseres Selbstbewusstsein

Durch das Schönmachen für den Partner steigt automatisch auch die Selbstliebe. Nur wer sich selbst liebt, kann auch andere lieben – darauf weist jeder Psychologe hin. Wer verliebt ist, fühlt sich wohl – dies zeigt sich auch an äußeren Aspekten wie Kleidung, Pflege, Frisur, Lebensgwohnheiten (bessere Ernährung, mehr Sport)…

Gut gegen Depressionen und Angstgefühle

Menschen ohne Partner leiden öfter an Depressionen oder Angstzuständen, insbesondere ältere Menschen, die alleine wohnen. Das Verliebtsein verbessert den Gemütszustand und das Wohlbefinden merklich.

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Liebe ist die perfekte Medizin

Liebe hilft dabei, Entzündungen zu lindern, das Infarktrisiko sowie den Cholesterinspiegel zu reduzieren und hilft auch bei Diabetes und Krebs. Sie sorgt für ein starkes Immunsystem und schützt deshalb auch vor Erkältungen oder Herpes.

Erholsamer Schlaf

Wer mit einer geliebten Person in einem Bett schläft kann oftmals besser schlafen und leidet seltener unter Albträumen. Die Schlafqualität verbessert sich und der Tag kann mit neuer Energie, Vitalität und einem erholten Nervensystem beginnen.

Mehr Kreativität

Wenn wir verliebt sind, sehen wir die Welt mit anderen Augen. Das Glück und das Gefühl der Fülle sorgt für eine bessere Vorstellungskraft und mehr Schöpfungsdrang. Wenn du also einen kreativen Beruf hast, kannst du in Verliebtem Zustand besonders großen Erfolg haben.