Depressionen natürlich behandeln

· 26 Juli, 2014
Durch physische Aktivität werden im Körper Endorphine frei, die Wohlbefinden erzeugen. Zusätzlich werden Nahrungsmittel empfohlen, die gute Laune fördern. Dazu zählen beispielsweise Trockenfrüchte und Schokolade.

Du bist schlecht gelaunt, deprimiert und fühlst dich völlig lustlos? Vielleicht leidest du an einfachen Depressionen, die auf natürliche Weise behandelt werden können.

Lies diesen Beitrag, um mehr über Naturheilmittel zu erfahren, die dir helfen könnten, dich viel besser zu fühlen. Natürlich solltest du auf jeden Fall einen Arzt konsultieren wenn du denkst, dass du an Depressionen leidest.

Johanniskraut und Ginkgo Biloba

Johanniskraut wird als Tee verwendet, um Ängsten und leichten Depressionen entgegenzuwirken.

Auch wenn noch nicht genau bekannt ist, wie dieses Kraut wirkt, belegen verschiedene Studien die Anwendung von Johanniskraut als natürliches Antidepressivum, da es die Gemütsstimmung der Betroffenen verbessert.

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Auch die Wirkung des Ginkgo Biloba bei Depressionen wurde wissenschaftlich untersucht.

In einer Forschungsstudie, die 1993 mit einer Gruppe von Probanden durchgeführt wurde, die nicht gut auf Antidepressiva reagierten, wurden positive Erfolge bei jener Gruppe festgestellt, die dreimal täglich eine Menge von 80 mg Ginkgo-Biloba-Extrakt zu sich nahmen.

Dieser Extrakt erhöht den Serotoninspiegel im Gehirn und verhilft den Patienten dann zu einem Gefühl des Wohlbefindens.  

Nahrungsmittel gegen Depressionen

Gehst du zum Kühlschrank wenn du dich schlecht fühlst? Einige Nahrungsmittel können dir zu besserer Laune verhelfen. Hier listen wir verschiedene Möglichkeiten auf:

  • Bananen: Wenn der Blutzuckerspiegel sinkt, sind wir oft schlechter gelaunt und haben negative Gedanken. Bananen beinhalten eine große Menge an Zucker und auch Tryptophan, eine Vorstufe von Serotonin, eines der „Glückshormone“.
  • Schokolade: Zucker und Kakaobutter bewirken, dass Tryptophan vom Körper besser aufgenommen wird und fördern folglich die Produktion von Serotonin. Außerdem enthält Schokolade auch Phenylethylamin, dieser Botenstoff hat eine stimulierende Wirkung auf das Nervensystem.  Da Schokolade jedoch sehr kalorienreich ist, werden nur kleine Mengen empfohlen.
  • Nüsse und Mandeln: Diese Trokenfrüchte enthalten Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren sowie Polyphenole, die eine sehr positive Wirkung auf das neuronale Netz haben. Du kannst diese Trockenfrüchte als kleinen Snack oder auch in Salaten oder anderen Speisen verzehren.

Verändere deinen Lebensstil, um dich besser zu fühlen

Es gibt zahlreiche andere Möglichkeiten, negative Gedanken zu vertreiben und Depressionen zu bekämpfen. Nachfolgend ein paar Empfehlungen bezüglich Aktivitäten, bei denen du dich wohl fühlen wirst:

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  • Ein bisschen Bewegung. Sportliche Übungen, Tanzen, im Park Spazierengehen sowie Laufen sind Aktivitäten, die dir helfen werden die schlechte Stimmung zu vertreiben. Körperliche Betätigung erzeugt Endorphine. Das sind körpereigene Drogen, die im Gehirn wirken und dann Wohlbefinden erzeugen.
  • Aktivitäten im Freien. Es wurde bestätigt, dass der direkte Kontakt mit Sonnenlicht den Serotoninspiegel im Organismus erhöht. Gehe an die frische Luft und tanke ein bisschen Sonne. Vergiss dabei nicht, deine Haut entsprechend vor den schädlichen UV-Strahlen zu schützen.
  • Lache so viel wie möglich. Auch Lachen erzeugt eine große Menge an Endorphinen, entspannt gleichzeitig und lässt dich dann den Alltagsstress vergessen. Schaue witzige Filme an, gehe mit Freunden aus und lache überdies so viel du kannst. Du wirst dann schnell die negativen Gedanken vergessen.

Wir können alle im Laufe unseres Lebens depressive Zeiten durchmachen. Folge diesen einfachen Ratschlägen, um deinen Gefühlszustand zu verbessern, doch wenn die Symptome nicht verschwinden und länger andauern kann es sich um eine chronische Depression handeln.

In diesem Fall solltest du auf jeden Fall schnellstmöglich fachärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

  • Cooney, G., Dwan, K., & Mead, G. (2014). Exercise for depression. JAMA – Journal of the American Medical Association. https://doi.org/10.1001/jama.2014.4930
  • Sathyanarayana Rao, T., Asha, M., Ramesh, B., & Jagannatha Rao, K. (2008). Understanding nutrition, depression and mental illnesses. Indian Journal of Psychiatry. https://doi.org/10.4103/0019-5545.42391