6 Ratschläge gegen Angststörungen

16 Juli, 2014
Durch Bewegung wird der Serotoninspiegel erhöht und so fühlen wir uns besser und können Angstgefühle einfacher bewältigen.

Viele Menschen leiden unter Angststörungen und machen sich häufig Sorgen, haben Angst oder fühlen sich durch verschiedenste Aspekte unseres Alltags eingeengt. 

Die Auswirkungen von Angstsituationen können von Person zu Person unterschiedlich sein. Es gibt aber einige Beschwerden, die bei vielen auftritt. Folgende Symptome treten sehr häufig auf:

  • Übelkeit
  • Herzklopfen
  • Bluthochdruck
  • übermäßiges Schwitzen
  • Appetitlosigkeit
  • Schmerzen in der Brust
  • Störungen beim Einschlafen und beim Durchschlafen
  • Schwäche und Müdigkeit
  • Schmerzen und Spannungen in den Muskeln
  • vergrößerte Pupillen

Alle diese Symptome machen Angststörungen zu einer relativ komplizierten und schwierig zu identifizierenden Krankheit. Im Folgenden geben wir Ihnen einige Ratschläge und empfehlen natürliche Heilmittel, die bei Angststörungen sehr effizient sein können.

Machen Sie Yoga oder meditieren Sie

Yoga und Meditation werden bei Angststörungen immer wieder empfohlen denn sie helfen uns, dass wir uns physisch und mental gesünder fühlen. Am besten ist es, diese Techniken täglich zwischen 20 und 30 Minuten auszuüben. Weiter können Sie entspannende Massagen ausführen (vor allem am Kopf und auf dem Gesicht). Auf diese Weise können Sie die Blutzirkulation reaktivieren.

Treiben Sie regelmäßig Sport

Eine einfache Form, um Probleme im Zusammenhang mit Angst zu kontrollieren, ist die tägliche Bewegung. Diese erlaubt Ihnen zusätzlich, dass Sie sich fitter und gesünder fühlen, an Gewicht verlieren und Muskelmasse aufbauen. Wenn Sie möchten, können Sie täglich 30 Minuten lang spazieren gehen. Ein Spaziergang schüttet das Hormon Serotonin im Gehirn aus und Sie fühlen sich besser gelaunt.

Ernähren Sie sich ausgewogen

Auch durch die Ernährung können Sie Angststörungen in den Griff bekommen. Diese sollte ausgewogen und nährstoffreich sein. Dies hilft Ihnen, Ihre physische und mentale Gesundheit zu verbessern. So kann auch das Gehirn korrekt funktionieren und Störungen wie zum Beispiel Angst können verhindert werden.

Mandeln

Es ist sehr empfehlenswert, den Konsum von grünem Gemüse zu steigern (zum Beispiel Spinat). Auch Nüsse wie Mandeln sind wichtig, denn sie enthalten eine große Menge an Magnesium, das uns hilft, physische und auch mentale Spannungen zu verringern. Auf diese Weise können wir Angststörungen behandeln.

Medizinische Pflanzen

Auch medizinische Pflanzen helfen uns, Angststörungen zu lindern. Sie können einen Tee aus folgenden Pflanzen zubereiten:

  • Kamille
  • Lavendel
  • Thymian
  • Gewürznelke

Diese Pflanzen nehmen Sie am besten kurz vor dem Schlafengehen ein, denn zu dieser Zeit sind sie entspannt und gelassen.

Leben Sie gesund und in Gesellschaft

Was sehr wichtig für Ihre mentale Gesundheit ist, ist eine Beschäftigung. Denken Sie daran, dass Einsamkeit nie empfehlenswert ist, und dies noch weniger bei Menschen mit Angststörungen. Versuchen Sie, so viel wie möglich mit Ihrer Familie und Ihren Freunde zu unternehmen. Wenn Sie etwas bedrückt oder beunruhigt, sollten Sie dieses Thema ansprechen.

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Eine weitere Empfehlung, die wir allen Patienten mit Angststörungen geben können, ist das Ausführen einer sozialen Arbeit. Wenn Sie Zeit haben, ist es ideal, sich einer Gruppe von Freiwilligen anzuschließen. So können Sie Ihr Gehirn sinnvoll beschäftigen.

Nehmen Sie ein heißes Bad

Auch wenn es vielleicht auf den ersten Blick verwundert, kann ein heißes Bad bei Angst helfen. Füllen Sie Ihre Badewanne mit heißem Wasser und geben Sie einige Tropfen ätherisches Öl aus Kirschen oder Lavendel dazu. Dies hilft Ihnen, Ihre Muskeln und Ihren Kopf zu entspannen. Am besten nehmen Sie dieses Bad in den frühen Morgenstunden oder kurz vor der Nachtruhe.

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