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Was kann ich gegen viszerales oder peripheres Bauchfett tun?

Um viszerales oder peripheres Bauchfett abzubauen, ist die Veränderung verschiedener Gewohnheiten ausschlaggebend. Du solltest 4 - 5 Mal täglich essen und dich sportlich betätigen.

 

Du weißt sicher, dass viszerales und peripheres Bauchfett ein großes Risiko für die Gesundheit darstellt. Das Fettverteilungsmuster bei Frauen ist meist peripher, das heißt, dass sich die Speckpölsterchen auf die Hüften legen, was auch unter „Birnentyp“ bekannt ist. Bei Männern legt sich das Fett meist viszeral an, hier wird auch vom „Apfeltyp“ gesprochen.

Um gesundheitliche Folgen zu vermeiden, ist es sehr wichtig, die richtigen Maßnahmen im Alltag zu treffen, um dieses schädliche Bauchfett abzubauen.

Doch wie kommt es zu Fettablagerungen am Bauch? Eine schlechte Ernährung und Bewegungsmangel sind die häufigsten Ursachen für Bauchfett.

Doch auch andere Faktoren können dabei eine Rolle spielen und sollten nicht vergessen werden: genetische Veranlagung, Menopause und falsche Diäten, die statt einen Gewichtsverlust nur Gesundheitsprobleme mit sich bringen.

In unserem heutigen Beitrag laden wir dich ein, mehr über dieses Thema zu erfahren.

Bauchfett ist für die Gesundheit gefährlich!

Bauchfett und Herzgesundheit

Wir haben alle mehr oder weniger Fett am Körper, du kannst selbst die Fetteinlagerungen unter der Haut abtasten, die sich bei Frauen auch sehr gerne an den Oberschenkeln bilden.

Wenn du auch im Bereich des Magens, des Darms und der Leber Fettpölsterchen spürst, solltest du dir bewusst sein, dass dieses Fett gefährlich seinund mit der Zeit zu schwerwiegenden Krankheiten führen kann, wenn du nichts dagegen unternimmst.

Ärzte weisen darauf hin, dass sich die viszerale Fettmasse besonders bei Männern bildet und das Risiko für einen Herzinfarkt oder andere Herzkrankheiten erhöht. 

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Du solltest dabei folgende Aspekte beachten:

  • Das angesammelte Bauchfett, das sich an Organen wie dem Magen und der Leber ansammelt, ist aktiv und gibt Schadstoffe ab, die negative Folgen haben können, wenn sie ins Blut gelangen.
  • Das Bauchfett führt zu Schwellungen, die wiederum Arteriosklerose provozieren können. Diese führt zu Verdauungs- und Darmbeschwerden, was Diabetes und verschiedene Krebsarten auslösen kann.
  • Was viele nicht wissen ist, dass Bauchfett auch den Gemütszustand beeinflussen kann. Es führt zu vermehrter Müdigkeit, allgemeinem Unwohlsein und Stimmungsschwankungen. Auch Stress, Angst und verschiedene Arten von Depressionen können die Folge der Fettmassen am Bauch sein, was wiederum bewirken kann, dass Cortisol (Stresshormon) im Blut erzeugt wird.
  • Wenn verschiedene Schadstoffe ins Blut gelangen, kann dadurch das metabolische Syndrom oder eine Insulinresistenz ausgelöst werden. Wenn du zusätzlich an Bluthochdruck leidest, ist das Problem noch ernster. Du solltest dir darüber bewusst sein!

Wie stellt man Bauchfett fest?

Enge Jeans und Bauchfett

Diese Frage scheint offensichtlich, doch viele leiden an Bauchfett, ohne regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchzuführen, die Leben retten könnten.

Um das Risiko für Herz-Gefäß-Krankheiten abschätzen zu können, ist es wichtig, den Bauchumfang zu beobachten: er sollte auf keinen Fall die Hälfte der Körpergröße überschreiten.

Auch peripheres Bauchfett kann gefährlich sein

Nicht nur Männer sammeln mit den Jahren Fett am Bauch an. Auch bei Frauen kann es zu Fetteinlagerungen kommen, die sich meist an Hüften, Oberschenkeln und Beinen ansammeln.

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Ärzte warnen vor wichtigen Aspekten, die beachtet werden sollten:

  • Die Ansammlung von Fett an den Beinen führt nicht immer zu Symptomen, ist jedoch gefährlich.
  • Es kann zu Krämpfen, Schweregefühl, dem Gefühl von „eingeschlafenen Beinen“ usw. kommen. All dies sind Anzeichen dafür, dass die Arterien nicht mehr so elastisch sind und dass das periphere Fett, das sich an gewissen Stellen angesammelt hat, bereits zu gesundheitlichen Beschwerden führt, die sich mit der Zeit stark verschlimmern können.
  • In diesem Fall könnte es zu einer peripheren Arterienerkrankung kommen, die sehr häufig auftritt, jedoch auch ernste Folgen haben kann. Dazu kommt es durch einen erhöhten Cholesterinspiegel und andere Blutfette, die sich an den Arterienwänden ansammeln können, die das Blut in Beine und Arme transportieren.
  • Besorgniserregend ist, dass die Symptome oft nicht offensichtlich sind und auch Herzkrankheiten oder einen Gehirnschlag verursachen könnten.

Vergiss deshalb nicht, regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchzuführen, um die Cholesterinwerte im Blut zu kontrollieren. 

Was kann man gegen viszerales und peripherisches Bauchfett tun?

Laufen am Morgen zum Abbau von Bauchfett

1. Grundsätzliche Aspekte, die beachtet werden müssen

  • Sollte es in deiner Familie Fälle von Fettleibigkeit oder einem Herzinfarkt geben, solltest du deine Lebensgewohnheiten schon in jungen Jahren pflegen.
  • Ab einem Lebensalter von 40 bis 45 Jahren wird es immer wichtiger, gesunde Lebensgewohnheiten anzunehmen. Denn ab diesem Alter kommt es bereits häufig zu erhöhten Cholesterinwerten und Abnehmen fällt immer schwerer.
  • Du solltest dir bewusst sein, dass Bauchfett nicht von heute auf morgen abgebaut werden kann. Es gibt keine Wunderdiäten oder magische Heilmittel. Die Unterstützung eines Arztes ist erforderlich, um die korrekten Maßnahmen zu treffen, die das Problem lösen können.
  • Auch die Unterstützung von Familie und Freunden ist sehr wichtig. Wenn du eine Diät einhalten musst, ist dies bedeutend einfacher, wenn dir deine Familie dabei hilft. Dies ist ein guter Anlass dafür, dass die ganze Familie gesündere Gewohnheiten annimmt und sich sportlich betätigt.

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2. Empfehlungen, um viszerales und peripheres Bauchfett abzubauen

  • Es geht nicht darum, Fett komplett aus der Ernährung zu verbannen. Es gibt auch gesundes Fett, das für unseren Körper wichtig ist: dazu zählen beispielsweise Olivenöl, Lachs, Nüsse, Avocado…
  • Lasse keine Mahlzeiten aus. Du solltest 4 – 5 Mall täglich essen, dafür jedoch weniger. So kannst du deinen Stoffwechsel in Schwung halten.
  • Baue Nahrungsmittel mit Ballaststoffen in deinen Ernährungsplan ein:
    • Haferflocken
    • Kleie
    • Gerste
    • Buchweizen
    • Leinsamen
    • Pflaumen
    • Äpfel
    • Mangos
    • Orangen
    • Lauch
    • Sellerie
    • Karotten
    • Gurken
  • Verzichte auf Salz und reduziere Weißmehl, industriell gefertigte Nahrungsmittel, Gebäck, gezuckerte Erfrischungsgetränke… Verzehre mehr frisches Gemüse!
  • Sport ist ausschlaggebend, um dein Ziel zu erreichen. Am besten führst du aerobische Übungen durch, du musst dabei jedoch regelmäßig und konstant sein, um allmählich das ungesunde Fett abzubauen und dein Herz zu trainieren. Gehe an die frische Luft! Wandern, Laufen, Tanzen, Schwimmen oder Treppensteigen können dir helfen, die gewünschten Resultate zu erzielen.

Genieße dein Leben mit Gesundheit!