Menopause: 8 Dinge, die oft ignoriert werden

· 12 August, 2015
In diesem Lebensabschnitt kann es zu einem reduzierten sozialen Leben kommen, denn die meisten Frauen haben den Wunsch, sich selbst mehr Zeit zu widmen. Dies ist ein positiver Aspekt.

Die Menopause ist ein natürlicher Abschnitt im Leben jeder Frau zwischen 45 und 55 Jahren. Dabei kommt es zum Ausbleiben der Menstruation infolge eines Verlustes der Hormonbildung durch die Eierstöcke, deshalb ist auch eine Schwangerschaft nicht mehr möglich. Gleichzeitig sinkt die Produktion von Östrogen und Progesteron und folglich werden auch andere Körperveränderungen spürbar.

Verschiedene Symptome können über einen relativ langen Zeitraum auftreten. Die häufigsten davon sind Hitzewallungen, Schweißausbrüche oder plötzliche Stimmungsschwankungen. Zusätzlich gibt es weitere Veränderungen in der Menopause, die viele Frauen nicht kennen, jedoch in diesem neuen Lebensabschnitt berücksichtigt werden sollten. In unserem heutigen Beitrag findest du 8 wichtige Dinge, die viele ignorieren, jedoch jede Frau wissen sollte.

Veränderungen des Herzschlags

Veränderungen-des-Herzschlags

Der Herzrhythmus kann durch die Menopause oder bereits etwas früher beeinflusst werden. In diesem Lebensabschnitt spüren viele Frauen, dass das Herz stärker schlägt, in manchen Fällen ist dies ein früher Hinweis auf Herzprobleme. Dieses Symptom ist nach Expertenmeinung auf Hormonveränderungen zurückzuführen.

Zunahme des schlechten Cholesterins

Das Hormon Östrogen regelt den weiblichen Menstruationszyklus sowie den schlechten Cholesterinspiegel (LDL). Es sorgt gleichzeitig dafür, dass das gute Cholesterin (HDL) ausreichend vorhanden ist. Da die Produktion von Östrogen in der Menopause nur noch reduziert erfolgt, erhöht sich der schlechte Cholesterinspiegel und das gute Cholesterin nimmt gleichzeitig ab. Gut ist zu wissen, dass diesem Effekt vorgebeugt werden kann, wenn man bereits vor der Menopause einen gesunden Lebensstil führt.

Die Lust auf soziales Leben reduziert sich

Die Menopause ist ein Lebensabschnitt, in dem sich viele zurückziehen, da es häufig zu Gemütsschwankungen und emotionalen Veränderungen kommt. Bei extrovertierten Personen macht sich dies vermehrt bemerkbar, denn viele nehmen eine Haltung ein, die das soziale Leben beeinflussen kann.

In der Menopause beginnen viele Frauen, über sich selbst nachzudenken und haben den Wunsch, mehr Zeit für sich zu haben. Dies kann sehr positiv sein, da viele Frauen so Lust bekommen, Erfahrungen zu erleben, die sie bis jetzt nicht hatten, weil sie sich mehr um andere sorgten.

Grüne Nahrungsmittel

Grüne-Nahrungsmittel-essen

Viele handelsübliche Nahrungsmittel enthalten Chemikalien, die den Hormonhaushalt negativ beeinflussen können, was sich insbesondere in der Menopause bemerkbar machen kann. Es ist wichtig, viele organische Nahrungsmittel zu konsumieren und jene zu vermeiden, die Parabene, Phthalate oder BPA enthalten. Eine hervorragende Wahl sind frisches Obst und Gemüse, die die wichtigsten Nährstoffe enthalten, um die Symptome der Menopause zu lindern.

Veränderte Haarpracht

Die hormonalen Veränderungen in der Menopause haben auch Auswirkungen auf die Haare. Diese werden feiner, schwächer und trockener, oft kommt es auch zu vermehrtem Haarausfall. In diesem Fall ist es sehr wichtig, die Ernährung zu verbessern und Vitamine, Mineralstoffe und Proteine einzunehmen. Chemische Haarprodukte sowie Hitzebehandlungen sollten vermieden werden.

Größere Empfindlichkeit

Größere-Empfindlichkeit

Die Hormonschwankungen sind auch für eine Achterbahn der Gefühle verantwortlich. Es kommt zu einer größeren Empfindlichkeit und meist auch zu einer deutlich verbesserten Libido.

Mehr Schlafbedürfnis

Durch die Hormonveränderungen hat man während der Menopause meist auch ein größeres Schlafbedürfnis. Es ist wahrscheinlich, dass du ein Mittagschläfchen benötigst, dieses sollte jedoch nicht länger als 30 Minuten dauern, da sonst der Schlafrhythmus beeinflusst werden könnte.

Hitzewallungen

Diese zählen zu den häufigsten Symptomen der Menopause, doch viele Frauen wissen nicht, wie sie sich dabei verhalten sollen, damit ihre Lebensqualität nicht eingeschränkt wird. Dieses lästige Hitzegefühl tritt meist in der Nacht auf und führt zu SchlafstörungenDie Hauptfolgen davon spürt man am nächsten Tag: Man ist reizbar und auch die matte Haut erzählt von einer schlechten Nacht. Doch was kann man dagegen tun? Lockere Kleidung und Bettlaken aus atmungsaktivem Material verwenden, wenn nötig kann auch ein Ventilator neben das Bett gestellt werden. Vergiss nicht, Entspannungstechniken zu lernen, die sehr hilfreich sein können.