Leinsamen gegen Verstopfung

Der Konsum von Leinsamen sollte zur Gewohnheit werden, nicht nur dann, wenn Beschwerden auftreten. Damit können Krankheiten verhindert und Körperfunktionen verbessert werden.

Auch wenn die Hauptursache für Verstopfung eine unzureichende Einnahme von Ballaststoffen ist, sollten Sie wissen, dass mehrere Auslöser bestehen, die die Darmfunktionen beeinträchtigen können. Einige davon sind Reisen, Routineveränderungen, Stress, Zeitverschiebungen usw. Doch Sie können die Darmfunktion auf natürliche Weise ohne Abführmittel regulieren. 

Das Geheimnis von Leinsamen als wirksames Mittel gegen Verstopfung liegt darin, dass sie eine hohe Anzahl an Schleimstoffen, also löslichen Ballaststoffen, beinhalten. Wenn die Leinsamen mit Wasser in Kontakt treten, geben sie diese Schleimstoffe frei. 

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Verwendung von Leinsamen zur Behandlung von Verstopfung

Aus dem obengenannten Grund werden Leinsamen sehr häufig gegen Verstopfung empfohlen. Hierfür werden diese die ganze Nacht in einem Glas Wasser eingeweicht. Am nächsten Morgen nimmt man sowohl das Wasser als auch die Leinsamen ein.

Wenn Sie die Textur des Leinsamenwassers auf leeren Magen nicht als besonders angenehm empfinden, raten wir Ihnen, die Leinsamen mit Milch, Obstsaft, Joghurt oder Salaten zu essen. Sie werden sofort eine Veränderung feststellen, da Leinsamen die Schleimstoffe im Darm ebenfalls freisetzen.

Wie agieren diese Schleimstoffe?

Die Schleimstoffe bilden eine Art Paste, die eine Entleerung des Darms bewirkt, da dadurch der Verdauungsprozess angeregt wird. Abführmittel bewirken eine Gewöhnung und folglich auch eine Abhängigkeit, um den Darm auf naturähnliche Weise zu entleeren. Bei Leinsamen ist dies nicht der Fall.

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Dies ist aber nicht alles, die löslichen Ballaststoffe der Leinsamen sind in der Lage die Giftstoffe in unserem Organismus aufzunehmen und diese mit dem Stuhlgang zu beseitigen, bevor sie vom Darm absorbiert werden.

Andererseits besitzen Leinsamen verschiedene gesundheitsfördernde Eigenschaften. Die Alpha-Linolensäure gehört zur Gruppe der Omega-3-Fettsäuren. Wie Sie sicher wissen, wirken Omega-3-Fettsäuren hervorragend gegen hohe LDL-Cholesterinwerte (schlechtes Cholesterin). Leinsamen wirken aber auch entzündungshemmend, da sie Luteolin und Linolsäure enthalten.

Leinsamen gegen Krebs

Brustkrebs

Dank der vorzüglichen Eigenschaften kann die Einnahme von Leinsamen das Risiko für bestimmte Krebsformen verringern. Dies ist besonders bei Darm- und Brustkrebs der Fall. Wenn Leinsamen regelmäßig eingenommen werden, können Entzündungen geheilt werden, da sie einen hohen Grad an Omega-3-Fettsäuren beinhalten. Die Funktionen des Verdauungstraktes werden verbessert, vor allem aber des Harntraktes und des Atemwegssystems.Laufen3

Abschließend kann erwähnt werden, dass Leinsamen zu den gesündesten Nahrungsmitteln zählen und vor bestimmten Erkrankungen schützen können. Es ist unheimlich wichtig, diese regelmäßig einzunehmen und nicht nur bei akuten Fällen. Vergessen Sie nicht, die verschiedenen Funktionen Ihres Körpers hängen immer auf irgendeine Weise zusammen. Wenn eine nicht korrekt funktioniert, kann die andere ebenfalls versagen. Es entsteht eine Kettenreaktion.

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