Ich bin nicht alles, was du siehst – noch siehst du alles, was ich bin

· 16 Dezember, 2015
Wenn du dich mit dir selbst wohl fühlen möchtest, musst du dich der Welt so zeigen, wie du bist und nicht eine Rolle spielen, die nicht auf dich zutrifft.

Ich bin viel mehr als nur eine Hülle, mehr als ein Lächeln, das dir Glück und Einfühlungsvermögen schenkt. Hinter meinem Gesicht und in meinem Herzen sind Wunden, die du nicht sehen kannst, mich jedoch definieren.

Deshalb urteile nicht, über das, was du siehst und denke nicht, dass du mich kennst, weil du hörst, was andere über mich sagen. Wir sind unsere Vergangenheit, unsere Gegenwart und auch unsere Träume. Lass dich nicht vom Erscheinungsbild täuschen.

In unserem heutigen Beitrag laden wir dich ein, über deine Vergangenheit nachzudenken, über deine versteckten Wunden und deine täglichen Masken, die wir alle verwenden, um uns vor gewissen Dingen zu verbergen.

Masken die ich verwende, um einen Teil meines Leidens zu verbergen

Verletztes Herz weil ich so bin

Ist dir das auch schon passiert? An manchen Tagen bleibt nichts anderes übrig, als vorzutäuschen, dass alles gut läuft, während wir in unserem Innern Traurigkeit empfinden. Die Gesellschaft, unsere Erziehung und der Alltag lassen die emotionale Befreiung, die wir manchmal benötigen, meist nicht zu.

Hast du dir schon einmal diese Frage gestellt? Wo liegt das Geheimnis einer glücklichen Beziehung?

In der Öffentlichkeit weinen zeigt Schwäche und Sorgen und dies ist meist nicht akzeptabel. Wir benötigen private Räume, doch oft ist es schwierig und unbequem über die eigenen Gefühle zu sprechen.

Deshalb stauen sich oft negative Gefühle in unserem Inneren an – statt diesen zu begegnen, verstecken wir sie.

  • Wir tragen im Laufe eines Tages viele Masken. Masken, die es uns erlauben, uns tagtäglich anzupassen, an die Arbeit oder unsere sozialen Beziehungen.
  • Darunter verstecken wir unsere Verletzlichkeit, unsere Enttäuschungen und Verluste, die wir nicht akzeptieren und mit falschem Lächeln tarnen müssen.
  • Deshalb hörst du dich oft selbst sagen „Es geht mir gut, ich bin glücklich, alles läuft bestens“. Wir sehen uns dazu gezwungen, da unsere internen Kämpfe und Sorgen nicht für jeden von Interesse sind.

Zwar handelt es sich hier um Verteidigungsmechanismen, die sehr häufig verwendet werden, doch viel besser wäre natürlich, wenn wir uns nicht gezwungen fühlten, so viele Masken aufzusetzen.

Je weniger Tarnkleidung wir benötigen, je weniger Gewicht wir herumtragen, umso freier sind wir.

Vergiss nicht: Niemand muss dich vervollständigen – Du bist komplett, so wie du bist!

Befreie dich von den Masken, um deine Freiheit und Authentizität zu zeigen

Herz das fühlt wie ich bin

Vielleicht wagen es viele, dich danach zu beurteilen, was sie sehen. Doch das ist die Auffassung und die Welt der anderen, die dich als Person nicht definieren. Das hat nichts mit dir zu tun.

Vergiss nicht, dass Kritik dich nur so weit belasten kann, wie du es zulässt.

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Wir selbst müssen unsere eigenen Richter sein, die einzigen die Recht darauf haben, über uns zu urteilen. Am wichtigsten ist, uns wohl zu fühlen, im Gleichgewicht mit all dem Erlebten zu sein, ruhig in den Spiegel schauen zu können, da wir Fehler, Gelebtes und Erfahrungen akzeptieren können.

  • Wenn wir uns darauf begrenzen, täglich Gefühle und Sorgen zu verstecken, kommt es früher oder später zu Unbehagen. Die Maske wird abfallen und uns das Gefühl von Frust, und ungelöstem Groll geben. Das lohnt sich nicht.
  • Je weniger Masken, umso mehr Freiheit. Erlaube dir zu sagen: „Ich bin, was du siehst“, doch es gibt immer Dinge, die wir nur für uns selbst bewahren.
  • Es gibt Narben, die nicht sichtbar sind, offene Wunden, die verhindern, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Doch wie der Volksmund so schön sagt: Wenn du siehst, dass du nicht umblättern kannst, ist es vielleicht besser, ein anderes Buch zu nehmen.  

Wenn wir uns frei von Bindungen fühlen, entsteht authentische Freiheit. Dann sind wir bereit, erneut zu beginnen, Wunden zu heilen und neue Illusionen zuzulassen, die den Motor unseres Lebens darstellen.

„Ich bin nicht alles, was du siehst – noch siehst du alles was ich bin.“ Nur wir selbst kennen unsere Essenz. Es ist immer gesünder, uns der Welt erfüllt und frei zu zeigen, so ehrlich wie irgend möglich.

Zeige dich so, dass deine Werte, Gedanken und Gefühle offensichtlich werden. Sprich selbstbewusst und tritt ohne Masken auf, auch wenn du manchmal Wahrheiten die schmerzen vorbringen musst.

Das macht nichts. All dies wird dir helfen, dich viel besser zu fühlen. Nimm dir Mut, um diese Ratschläge umzusetzen!