Gicht: Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

· 23 November, 2014
Eine Behandlung sollte erst nach einer ärztlichen Untersuchung und Diagnose durchgeführt werden. Manche Medikamente können unerwünschte Nebenwirkungen haben.

Gicht führt zu starken Gelenksschmerzen und Entzündungen,  häufig entstehen diese am großen Zeh, doch sie können auch an anderen Stellen auftreten.  Wenn sich Harnsäure in den Gelenken ansammelt kann diese, sehr schmerzende Erkrankung entstehen.  Meist tritt sie bei älteren Personen auf.

Welche Symptome entstehen bei Gicht?

Gicht verursacht sehr starke Schmerzen in den betroffenen Gelenken, sowie Entzündungen und rote, glänzende Haut. In vielen Fällen kommt es auch zu schwachem Fieber. Wenn es im Laufe des Lebens öfters zu Gichtanfällen kommt, können sich Tophi (Ansammlungen von Harnsäurekristallen an den Gelenken) bilden.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die beste Empfehlung zur Linderung der Symptome ist, die Gelenke sanft zu behandeln  und bei Bewegungen jede Anstrengung zu vermeiden. Sie können auf die betroffenen Stellen 10 Minuten lang Eis auflegen, um die Entzündung und auch den Schmerz zu lindern. Trinken Sie ausreichend Wasser und versuchen Sie, ein adäquates Gewicht zu halten.

Der Arzt kann entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente verschreiben, die jedoch nie auf eigene Faust sondern nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden sollten, da diese auch Nebeneffekte haben können.

Jene Personen, die für dieses Leiden anfällig sind, sollten u.a. auf rotes Fleisch, Meeresfrüchte, Eingeweide, stark konzentrierte Brühen, Hefe (sowohl Bierhefe als auch Backhefe) und Alkohol verzichten, da es durch diese Nahrungsmittel zu einer vermehrten Produktion von Harnsäure kommen kann.

Nahrungsmittel, die auch Gichtpatienten konsumieren können :

  • Eier
  • Milchprodukte
  • Olivenöl
  • Kichererbsen
  • Cerealien ohne Kleie und raffiniert
  • Gemüse
  • Früchte
  • Kaffee
  • Schokolade
  • Gelatine

Nahrungsmittel wie Hühnerfleisch, Fisch, Vollkorncerealien mit Kleie, Kohl, Spargel, Spinat und Champignons sollten nur in Maßen konsumiert werden.