Auswirkungen von Diabetes auf das Verdauungssystem

4 Dezember, 2014
Aufgrund der erhöhten Blutzuckerwerte kann es zu Verdauungsstörungen kommen, wodurch die Nährstoffe nicht richtig aufgenommen werden können.

Diabetes zählt in der heutigen Gesellschaft zu den häufigsten Krankheiten. Wenn der Organismus unfähig ist Insulin zu produzieren, das für die Regulierung des Blutzuckers notwendig ist, kommt es zu dieser Erkrankung. Es gibt verschiedene Stufen je nach Schweregrad, doch alle sind für die Gesundheit schädlich. Diese Krankheit ist nicht heilbar, kann jedoch behandelt werden. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Auswirkungen Diabetes auf das Verdauungssystem haben kann.

Die Funktionen des Verdauungsapparats

Das Verdauungssystem besteht aus verschiedenen Organen (Mund, Rachen, Magen usw.), deren Aufgabe es ist, die Nahrungsmittel zu prozessieren und umzuformen, damit die wichtigen Nährstoffe absorbiert werden können, die insbesondere von den Körperzellen benötigt werden. Der Verdauungsvorgang besteht folglich aus Transport, Absonderung, Absorption und Ausscheidung der Nahrungsmittel. 

Der Verdauungspaparat ist grundlegend für das korrekte Funktionieren des Organismus im Allgemeinen. Der Körper wird mit den lebenswichtigen Nährstoffen versorgt und überschüssige und schädliche Stoffe werden ausgeschieden.

Welche Auswirkungen hat Diabetes auf das Verdauungssystem?

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Der Verdauungsprozess wird automatisch durchgeführt. Das heißt, dass der Organismus keine bewusste Stimulation benötigt, um die Nahrungsmittel zu verdauen. Ganz im Gegenteil, er macht dies völlig eigenständig dank des Nervensystems. Diabetes provoziert jedoch Störungen, was  Auswirkungen auf das Verdauungssystem hat.

Da der Blutzuckerspiegel steigt, kann es zu Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung oder Sodbrennen kommen. Wenn Verdauungsprobleme bestehen, können die Nährstoffe vom Organismus nicht korrekt absorbiert werden. 

Viele Diabetes-Patienten leiden paradoxerweise auch an Fettleibigkeit. Dies hängt mit dem erhöhten Blutzuckerspiegel zusammen, da sich die Zellen meist in einem schlechten Zustand befinden. Diabetiker haben meist auch Durchblutungsstörungen und ein geschwächtes Immunsystem. Sie gehören deshalb zu einer Risikogruppe, da sie  gefährdeter sind, an  Infektionskrankheiten zu leiden.

Diabetes-Patienten müssen deshalb eine strenge Diät führen und gegebenfalls Medikamente zur Verdauungsförderung einnehmen. Sonst laufen sie Gefahr, an ernsthaften Gesundheitsproblemen zu leiden und die für den Körper notwendigen Nährstoffe nicht richtig zu absorbieren. Eine gute Möglichkeit sind Probiotika, das sind natürliche Produkte, die die Verdauungsfunktion verbessern.

Diabetiker sollten bei Beschwerden auf jeden Fall einen Facharzt aufsuchen. Si sollten auch bei Medikamenten vorsichtig sein, denn manche können dem Magen ernsthaft schaden. Es ist ebenfalls wichtig, die Zuckerwerte zu regulieren und konstant zu halten.

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