Reizdarm – schlecht verträgliche Nahrungsmittel

· 15 Oktober, 2014
Die Betroffenen können ganz unterschiedliche Beschwerden haben, da jeder Körper anders reagiert.

Die Symptome des Reizdarmsyndroms, können sehr unangenehm sein und den Alltag stark einschränken. Es gibt schlecht verträgliche Nahrungsmittel, welche die Beschwerden verschlimmern.

Doch jeder Körper reagiert anders: Was dem einen nichts macht, verursacht bei dem anderen unangenehme Schmerzen. Erfahre hier mehr über schlecht verträgliche Nahrungsmittel, die du bei Reizdarm meiden solltest, da sie oft zu Problemen führen. 

Reizdarm-Patienten können lernen, ihre Beschwerden zu lindern und die Symptome in den Griff zu bekommen, um ein normales Leben zu führen. Wichtig dabei ist, immer auf eine ausgewogene Ernährung zu achten.

In diesem Artikel erfährst du, welche Lebensmittel du NICHT konsumieren solltest, da diese die Beschwerden verstärken könnten.

Vermeide frittiertes Essen und Fastfood

Frittierte Lebensmittel wie Kartoffelchips sowie Pommes Frites, Hähnchen oder allgemein alle Nahrungsmittel, die in viel Öl gebacken werden, sind allgemein gesundheitsschädlich und insbesondere bei Reizdarm.

Zu dieser Gruppe gehören dann auch Fastfood wie Hamburger, Pizza, Hotdogs, etc., sie sind schlecht verträgliche Nahrungsmittel.

Stelle auf Dämpfen oder Backen im Ofen um, du kannst dann gesündere Gerichte zubereiten. Auch gegrillte Speisen (in der Pfanne oder auf dem Grill) sind gute Alternativen. Wenn du für die Zubereitung Öl benötigst, verwende am besten Olivenöl sowie Kokosöl.

Iss so wenig rotes Fleisch wie möglich

Wir empfehlen dir, den Konsum von rotem Fleisch in all seinen Arten so gut wie möglich zu vermeiden, auch Wurstwaren, Hackfleisch und Kotelett. Diese Arten von Fleisch werden nur sehr langsam verdaut, was dann die Gesundheit unseres Darms beeinflussen kann.

Lesetipp: Darmgase reduzieren mit diesen 5 Übungen

Auch wenn viele nicht auf den täglichen Fleischkonsum verzichten möchten, ist es empfehlenswert, diesen zumindest auf die Hauptmahlzeit zu beschränken und die Portionen zu reduzieren.

Wir raten dir, nur dreimal pro Woche Fleisch zu essen. Am besten ist Fleisch vom Grill oder gekochtes Fleisch, das mager und weich ist und kein Fett enthält.

Milch und Milchprodukte sind schlecht verträgliche Nahrungsmittel

Milch und Milchprodukte gehören zu jenen Lebensmitteln, die Reizdarm-Patienten völlig vermeiden sollten. 

Milchprodukte liefern keine Ballaststoffe und sind deshalb schwierig, zu verdauen. Sie enthalten Fett, Laktose und auch die darin enthaltenen Eiweiße können zu Verdauungsproblemen wie Durchfall und Verstopfung führen.

Wir raten dir, Kuhmilch zum Beispiel durch Mandelmilch, Sojamilch oder unverarbeitete Ziegenmilch zu ersetzen.

Vorsicht mit Eigelb

Auch Eier sind nicht unbedingt empfehlenswert, insbesondere das Eigelb. Dieses enthält viel Fett. Das Eiweiß ist einfacher zu verdauen und deshalb auch gesünder.

Vermeide Zucker und künstliche Süßstoffe

Zucker enthält weder Vitamine noch Mineralien und liefert nur leere Kalorien, die überhaupt keinen Vorteil für die Gesundheit unseres Körpers haben.

Lesetipp: Darmgesunde Ernährung

Verfeinerter Zucker und auch künstliche Süßstoffe führen oft zu Verdauungsproblemen. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, den Konsum dieser Produkte so gut wie möglich einzuschränken.

Eine gesunde Alternative für Zucker ist organischer, unverarbeiteter Bienenhonig. Dieser liefert auf natürliche und gesunde Weise die nötige Energie, die Sie für die alltäglichen Aufgaben benötigen.

Konsumiere keine Getränke mit Zucker oder Koffein

Wie wir alle wissen, enthalten kohlensäurehaltige Getränke meist viel Zucker, der sehr schlecht für den Darm ist. Diese Getränke können auch zu einem Wasserentzug führen. Wenn der Körper nicht genug Flüssigkeit erhält, dann kommt es schnell zu Verstopfung.

Wenn du gerne Kaffee trinkst, solltest du wegen dem hohen Koffeingehalt ausreichend Wasser dazu trinken.

Bessere Alternativen sind grüner Tee oder natürliche Fruchtsäfte, die du selber zuhause zubereiten kannst. Diese Säfte helfen auch, die Verdauung aufrecht zu erhalten und die Darmgesundheit zu fördern.