5 Tipps gegen Verstopfung

8 Oktober, 2014
Lauwarmes oder heißes Wasser auf nüchternen Magen hydriert den Organismus und kann gleichzeitig Verstopfung vorbeugen.

Zu einer Verstopfung kommt es, wenn die Darmbewegungen zu langsam sind. Die Ursache liegt oft daran, dass im Darm zu wenig Wasser vorhanden ist. In manchen Fällen können auch bestimmte Medikamente zu Verstopfung führen. In diesem Artikel werden Sie erfahren, welche natürlichen Heilmitteln Sie bei Verstopfung verwenden können.

Wie kann Verstopfung vorgebeugt werden?

1. Viel Wasser trinken

Wenn Sie an Verstopfung leiden, sollten Sie zwei bis vier Gläser lauwarmes Wasser trinken. Wenn die Symptome schon länger vorhanden sind, trinken Sie am bestens gleich nach dem Aufstehen viel Wasser. Generell sollten Sie täglich mindestens 10 Gläser Wasser trinken (lauwarm). Wasser ist der beste Flüssigkeitsspender, der Rückstände und angesammelte Gifte aus unserem Körper schwemmt. Andere Getränke wie etwa Fruchtsäfte oder kohlensäurehaltige Softdrinks enthalten viel Zucker und Zusatzstoffe, die zu Verstopfung führen können, deshalb sollten Sie diese vermeiden oder den Konsum zumindest einschränken.

2. Viel Obst und Gemüse essen

Früchte

Essen Sie viele Früchte, viel Gemüse und andere Nahrungsmittel, die reich an Ballaststoffen sind, um Ihren Tagesbedarf zu decken. Konsumieren Sie täglich zwischen 24 und 38 Gramm Ballaststoffe. Verstopfung wird meist durch einen übermäßigen Konsum an Fetten, Zucker und Milchprodukten verursacht. Diese sind im Vergleich zu Vollkornprodukten. Weizenkleie, Früchten und Gemüse für unseren Darm nicht gesund.

Überlegen Sie sich, Nahrungsergänzungsmittel mit Ballaststoffen einzunehmen, auch wenn Sie schon über Ihre Ernährung viele Ballaststoffe zu sich nehmen. Einige Ballaststoffe können vom menschlichen Körper nicht verdaut werden, das heißt, sie werden nicht über den Blutfluss absorbiert. Diese Ballaststoffe bleiben im Darm bleiben, wo Sie Wasser absorbieren und den Stuhlgang weich halten.

Einige Nahrungsmittel mit besonders vielen Ballaststoffen sind: Himbeeren, Birnen und Äpfel, Vollkorn-Teigwaren (gekocht), Weizenkleie, Kichererbsen (gekocht), schwarze Bohnen (gekocht), Linsen (gekocht), Artischocken (gekocht), Erbsen und Brokkoli.

3. Auch Kaffee kann helfen

Kaffee bringt bei Verstopfung oft eine schnelle Erleichterung. Das ist darauf zurückzuführen, dass Koffein die Verdauungsmuskeln stimuliert. Kaffee wirkt jedoch auch harntreibend, das heißt, er verringert die Feuchtigkeit im Stuhlgang, folglich kann dieser den Darm nicht so gut passieren. Ärzte raten davon ab, harntreibende Produkte wie Kaffee, Alkohol, Schwarztee und kohlensäurehaltige Getränke zu konsumieren.

4. Essen Sie Pflaumen

Pflaumensaft

Essen Sie täglich vier Pflaumen und/oder trinken Sie zwei Gläser Pflaumensaft. Pflaumen enthalten viele Ballaststoffe und Sorbitol, ein moderater natürlicher Zucker, der gegen Verstopfung wirkt. Sorbitol ist ein sanft stimulierendes Mittel, das verhindern kann, dass sich der Stuhlgang im Darm festsetzt. Auf diese Weise werden Verstopfungen vermieden.

Wenn Sie Pflaumen nicht sonderlich mögen, ist frischer Traubensaft eine geeignete Alternative. Dieser beginnt schon in wenigen Stunden mit seiner Wirkung. Trinken Sie zuerst nur ein Glas um die Wirkung abzuwarten. Sonst laufen Sie Gefahr, Durchfall zu bekommen. Denken Sie daran, dass Pflaumen 14,7 g Sorbitol pro 100 g Früchte enthalten; der Saft enthält hingegen nur 6,1 g pro 100 g. Sie müssen also mehr Saft trinken, um die gleichen Resultate zu erzielen. Achten Sie darauf, dass die Pflaumen nicht verarbeitet wurden und dass sie keinen zusätzlichen Zucker enthalten.

5. Treiben Sie Sport

Wenn möglich, sollten Sie langes Sitzen vermeiden und den Körper stets in Bewegung halten. Eine moderate Bewegungsform ist besser, aber schon ein 30-minütiger Spaziergang hilft, eine gesunde Darmbewegung aufrecht zu halten.

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