5 Naturheilmethoden gegen Heuschnupfen

24 Juli, 2014
Zusätzlich zu natürlichen Heilmitteln ist es zur Bekämpfung von Allergien wichtig, Nahrungsmittel mit Hystamin zu vermeiden, die das Problem verschlimmern könnten.

Bei Heuschnupfen oder allergischer Rhinitis handelt es sich um eine chronische Entzündung der Nasenschleimhaut an der 15-20% der Bevölkerung leiden und die durch eine allergische Reaktion auf verschiedene Stoffe, die Allergene genannt werden. Häufig werden Allergien durch Pollen, Tierhaare oder Hausstaub ausgelöst.

Allergische Rhinitis kann jahreszeitenbedingt sein, auch wenn viele Menschen kontinuierlich darunter leiden. Nachfolgend stellen wir Ihnen einige Nahrungsmittel und Naturheilmittel vor, mit denen die Symptome gelindert werden können.

Häufige Symptome

Heuschnupfen verursacht häufig folgende Beschwerden:

  • Häufiges Niesen
  • Husten
  • Rinnende Nase
  • Nasenjuckreiz
  • Vermehrtes Tränen
  • Bindehautschwellung
  • Augenjuckreiz

Außerdem können andere Symptome auftreten:

Diagnose und Behandlung

Wenn Sie unter mehreren dieser Symptome leiden, egal ob jahreszeitenbedingt oder ständig, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dieser wird anhand von verschiedenen Untersuchungen eine Diagnose stellen, um herauszufinden welche Allergene zu einer Reaktion führen.

Gewöhnlich werden Antihistaminika verabreicht und der Kontakt mit Allergenen sollte strengstens gemieden werden.

Außer den Antihistaminika gibt es bestimmte Nahrungsmittel und Naturheilmittel, die uns helfen können, Rhinitis zu bekämpfen und Symptome zu lindern.

Lakritze

Lakritze oder Süßholz (Glycyrrhiza Glabra) ist ein Strauchgewächs, das in der traditionellen chinesischen Heilkunde und in anderen Kulturen sehr oft verwendet wird, da es stark entzündungshemmend wirkt, es wird oft sogar als natürliches Cortison bezeichnet.

Die Lakritzewurzel ist besonders als natürliches Heilmittel gegen Allergien angebracht, da sie Wirkstoffe enthält, die ähnlich wie Glukokortikoide gegen Entzündungen helfen.

Sie heilt nicht nur Entzündungen, sondern bekämpft auch Husten und wirkt schleimlösend.

Sie können Lakritze als Tee, Extrakt oder in Form von Tabletten einnehmen. Es kann auch direkt an der Wurzel gekaut werden, um den Saft zu entnehmen.

Sollten Sie an Hypertonie leiden oder Arzneimittel einnehmen, fragen Sie Ihren Arzt bevor Sie Lakritze verwenden.

Lakritze

Brennessel

Brennessel ist eine Arzneipflanze, die starke abschlackende Wirkungen hat. Diese wilde Pflanze hilft, die Effekte des Histamins bei Pollen-Allergikern zu blockieren, sie stoppt die Schleimabsonderung und Hustenanfälle, die durch Pollen oder andere Allergene verursacht werden.

Diese Pflanze kann als Tee oder Extrakt eingenommen werden. Sie können aber auch Suppen zubereiten, wobei die Brennesseln mit Handschuhen verarbeitet werden sollten.

Brennessel

Honig und Pollen

Honig beinhaltet Pollen in sehr kleinen Mengen, so dass wenn Sie regelmäßig Honig essen, Ihr Körper kleine Dosen von diesem Allergen erhält und sich daran gewöhnen wird. Somit bewirken Sie eine Verminderung der allergischen Reaktion während der Pollenflugzeit.

Sie können versuchen Bienenpollen einzunehmen. Beginnen Sie jedoch mit der geringsten Menge, – am ersten Tag mit einem Korn – und erhöhen Sie die Menge täglich, bis Sie einen Teelöffel erreicht haben. Sollten Sie irgendeine Reaktion spüren, stoppen Sie die Einnahme unverzüglich.

Grüner Tee

Grüner Tee hat unheimlich viele Vorzüge für unsere Gesundheit und beinhaltet kaum Tein, so dass Sie diesen beruhigt trinken können.

Grüntee verringert allergische Reaktionen und lindert die Symptome bei Heuschnupfen, da er einen Wirkstoff beinhaltet, der die Histaminproduktion hemmt.

Sie können entweder zwei bis drei Tassen täglich trinken oder wenn Sie es bevorzugen, Grünteeextrakt oder -kapseln einnehmen.

Grüntee

Curcuma

Curcuma ist ein hervorragendes Gewürz, das in unserer Küche nicht fehlen sollte, da es zahlreiche positive Eigenschaften für unsere Gesundheit aufweist: unter anderem wirkt es als Antioxidans, beugt gegen Krebs vor und ist entzündungshemmend.

Curcuma begünstigt die Blockierung des Immunoglobulins E, verringert die Symptome einer Allergie und beugt gegen diese vor.

Sie können Ihre täglichen Mahlzeiten mit einem Teelöffel Curcuma würzen, seien es Suppen, Eintöpfe, Gemüse usw. Da es nicht sehr kräftig im Geschmack ist, können Sie sogar Süßspeisen, wie zum Beispiel Pudding oder Shakes mit Curcuma würzen.

Hier noch ein Rezept für einen leckeren Shake mit Curcuma und anderen Gewürzen: kochen Sie ein pflanzliches Getränk (Reis- oder Hafermilch) mit Curcuma, Zimt, Sternanis, Zitronen- oder Orangenschale und etwas Rohrzucker. Dieses Getränk ist sowohl kalt als auch warm wirklich köstlich.

Lebensmittel, die Histamin beinhalten

Wenn Sie an Heuschnupfen leiden, sollten Sie Lebensmittel vermeiden, die größere Mengen Histamin beinhalten:

  • Roher Fisch, Fisch in Konserven oder Halbkonserven
  • Meeresfrüchte
  • Gereifter Käse
  • Geräuchertes oder gepöckeltes Fleisch oder Fisch
  • Wurstwaren
  • Hülsenfrüchte (besonders Kichererbsen, Soja und Sojaprodukte)

Achten Sie besonders auf diese Nahrungsmittel und versuchen Sie, diese wenn möglich zu vermeiden.

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