Regelmäßiger Sport als Vorbeugung gegen Depressionen

Zu den besten Behandlungsmöglichkeiten von Depressionen zählt Sport, da dabei Endorphine frei werden.

Schon lange ist bekannt, dass eine sportliche Betätigung unserer Gesundheit gut tut und uns fit hält, denn unter anderem werden Krebsrisiko und Herz-Kreislauf-Störungen vermindert. In den letzten Jahren hat sich aus mehreren Studien erwiesen, dass eine regelmäßige sportliche Betätigung auch Riesenvorteile für unsere Psyche bringt. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, was bei einer Depression gemacht werden kann:

Eine leichte sportliche Betätigung, wie zum Beispiel spazieren, kann jemandem, der eine Depression durchläuft, helfen sich aus diesem Leiden zu befreien. Menschen, die an Depressionen oder Beklommenheit leiden, verspüren oft, die Kontrolle ihres Lebens zu verlieren. Nichtdestotrotz können sie mit einer sportlichen Tätigkeit, wie zum Beispiel Spazierengehen, die Kontrolle über ihren Körper wiedererlangen, was in vielen Fällen ein erster und wichtiger Schritt zur Besserung bzw. Genesung ist.

Wer kann daraus Nutzen ziehen? Welche Betätigung ist geeignet?

Eine sportliche Tätigkeit kann für jede depressive Person hilfreich sein. Bei leichten Depressionen ist Sport besonders wirksam. Ganz egal welcher Sport, Hauptsache ist, der Patient fühlt sich dabei wohl und er nimmt sich genug Zeit dafür. Sport sollte kein Zwang sein, sondern ein Vergnügen, denn sonst fehlt jegliche Motivation um diesen regelmäßig auszuführen.

Wie oft sollte Sport betrieben werden?

Um sich fit zu halten, sollte eine erwachsene Person mindestens 150 Minuten in der Woche Sport betreiben. Wenn Sie schon lange keine sportlichen Aktivitäten mehr durchgeführt haben, sollten Sie Schritt für Schritt anfangen, um eine Routine zu erreichen. Für den Anfang reicht es sogar mit einem 15-minütigen Spaziergang, um sich aufzupäppeln oder um seelische Ruhe zu finden. Allmählich kann dann die Zeit verlängert werden. Denken Sie daran: jede Sportart, für die Sie sich entscheiden, ist geeignet, vor allem wenn Sie sich dabei wohl fühlen. Und lieber wenig als gar nichts.

Jeder Anfang ist schwer

Ein Mannschaftssport, der Besuch im Sportcenter oder einfach mehr Bewegung in Ihren Alltag – Sie können vielleicht zu Fuss ode rmit dem Fahhrad zur Arbeit gehen – kann von großer Bedeutung für Ihr Wohlergehen und Ihre Gesundheit sein. Suchen Sie eine Tätigkeit, die Sie regelmäßig ausüben können. Wenn Sie schon lange keine Bewegung hatten, ist es wichtig, dass Sie langsam und behaglich beginnen. Sie immer eine Tätigkeit, die auf Sie abgestimmt ist und Ihnen gefällt.

Sport als ärztliche Verordnung gegen Depressionen

Wenn Sie nie eine sportliche Tätigkeit ausgeübt haben oder Sie sich über die Auswirkungen auf ihre Gesundheit sorgen, fragen Sie Ihren Arzt über spezielle Programme, zum Beispiel Reha-Sport. Viele Ärzte verordnen Sport als Therapie für unterschiedliche Krankheiten, wie zum Beispiel Depressionen.

Es gibt viele Behandlungen für Depressionen, zum Beispiel Gesprächstherapien, medikamentöse Behandlung mit Antidepressiva oder Selbsthilfegruppen. Wenn Sie schon länger als zwei Wochen in einer depressiven Phase sind, ist es an der Zeit, zum Arzt zu gehen, um mit ihm die Symptome zu besprechen. Zusammen mit Ihrem Arzt werden Sie eine geeignte Behandlung finden.

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