3 Tipps zur Senkung des Cortisolspiegels

Es gibt einige natürliche Mittel zur Senkung des Cortisolspiegels, und sie alle haben mit einem gesunden Lebensstil zu tun. Körper und Geist sind eng miteinander verbunden, daher sollte man ein ganzheitliches Wohlbefinden anstreben.
3 Tipps zur Senkung des Cortisolspiegels

Letzte Aktualisierung: 28 November, 2020

Stress ist für viele Menschen auf der ganzen Welt zu einem häufigen Begleiter geworden. Deshalb suchen viele nach Möglichkeiten zur Senkung des Cortisolspiegels, möglichst auf natürlichem Wege. Wir sprechen über das berühmte Stresshormon. Seine übermäßige Präsenz im Körper hat negative Folgen.

Zur Senkung des Cortisolspiegels gibt es Mittel, die von psychiatrischen Medikamenten bis hin zu kommerziellen Produkten ohne wissenschaftliche Unterstützung reichen. Die Wahrheit ist, dass ein gesunder Lebensstil der beste Weg ist, um Stress vorzubeugen. Lies weiter, um mehr darüber zu erfahren.

Einige Fakten über Cortisol

Cortisol ist ein Hormon, das von den Nebennieren ausgeschüttet wird. Seine Funktion besteht darin, den Körper auf Gefahren- oder Bedrohungssituationen vorzubereiten. Dies ist Teil des Überlebensinstinkts. Daher erzeugt dieses Hormon im Prinzip gesunde und positive Effekte.

Dank dieser Substanz ist der Mensch körperlich und geistig aktiv und konzentriert, um den Alltag zu bewältigen. Außerdem hilft sie bei der Anpassung an Veränderungen und trägt zur Regulierung des Blutdrucks und des Adrenalinspiegels bei. Ferner regt sie auch eine gute Verdauung und Insulinkontrolle an. Daher ist Cortisol auch ein natürlicher Entzündungshemmer.

Aus diesem Grund liegt das Problem nicht im Hormon selbst, sondern in seiner übermäßigen und lang anhaltenden Ausschüttung. Das geschieht durch Stress, der einen Zustand ständiger Angst mit vielfältigen Folgen für den Körper hervorruft. Wie also kann Cortisol gesenkt werden?

Cortisol und Nebennieren

Die Nebennieren sind für die Produktion von Cortisol verantwortlich.

3 Tipps zur Senkung des Cortisolspiegels

Wir teilen drei Empfehlungen zur Senkung des Cortisolspiegels, die auf gesunden, alltäglichen Gewohnheiten beruhen. Außerdem kosten sie kein Geld, sondern nur Organisation. Dies sind die natürlichsten Wege, um die schädlichen Wirkungen des Hormons zu reduzieren. Entdecke sie!

1. Richtige Ernährung zur Senkung des Cortisolspiegels

Die Ernährung ist eine der besten Möglichkeiten zur Senkung des Cortisolspiegels. So wie es Lebensmittel gibt, die Nervosität oder Stress verstärken, gibt es auch Lebensmittel, die den gegenteiligen Effekt haben. Die häufigsten Empfehlungen lauten wie folgt:

  • Eliminiere oder reduziere den Gehalt an Koffein so weit wie möglich: Koffein findet sich nicht nur im Kaffee, sondern auch in Getränken wie Tee oder dunkler Schokolade. Die Substanz erhöht den Cortisolspiegel.
  • Verzichte auf Zucker und raffinierte Kohlenhydrate: Es gibt wissenschaftliche Belege dafür, dass diese Produkte mit verschiedenen psychischen Störungen in Verbindung gebracht werden.
  • Angemessene Flüssigkeitszufuhr: Dehydrierung erhöht den Stress für den Körper und daher den Cortisolspiegel.
  • Essen von phenylalaninreichen Nahrungsmitteln: Diese Substanz ist in verschiedenen proteinhaltigen Nahrungsmitteln enthalten, wie z.B. in rotem Fleisch, Fisch, Eiern, Milchprodukten und einigen Vollkornprodukten. Darüber hinaus fördern sie die Ausschüttung von Dopamin, was das Verlangen nach Zucker und Kohlenhydraten vermindert.
  • Erhöhe den Verzehr anderer günstiger Nahrungsmittel: Um das Cortisol zu senken, ist es ratsam, häufig Nahrungsmittel zu essen, die reich an Vitamin C und Omega-3-Fettsäuren sind. Ferner sollte die Verwendung von künstlichen Nahrungsergänzungsmitteln mit dem Arzt besprochen werden.

2. Schlaf, Entspannung und Bewegung

Körperliche Aktivität und Ruhe sind ebenfalls Möglichkeiten, das Cortisol zu senken. Zu einer gesunden Lebensweise gehört ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Bewegung und Ruhe. Die Empfehlungen sind sehr einfach und mit einem gesunden Menschenverstand nachvollziehbar:

  • Gute Schlafgewohnheiten: Schlechter Schlaf beeinträchtigt die körperliche und geistige Gesundheit. Aus diesem Grund gehört ein Anstieg des Cortisolspiegels zu den negativen Auswirkungen.
  • Regelmäßige Bewegung: Durch körperliche Betätigung werden Dopamin und Serotonin im Gehirn freigesetzt. Dies hilft, das Cortisol zu senken. Anspruchsvolle Übungen sind nicht notwendig. Aber ein täglicher halbstündiger Fußmarsch reicht aus.
  • Entspannungstechniken: Entspannungsübungen sind ideale Mittel, um Stress abzubauen. Daher sind tiefes Atmen, Tai Chi und transzendentale Meditation Teil dieser Techniken.

3. Organisation und Regulierung der Aktivitäten und der Psyche

Eine der Hauptursachen für Stress ist schlechtes Zeitmanagement. Im Idealfall sollte eine Person in der Lage sein, ihren täglichen Aktivitäten nachzugehen, ohne zu hetzen. Darüber hinaus sollte man Raum für Pausen und angemessene Erholung lassen.

Eine weitere häufige Quelle von Stress sind schlechte Beziehungen zu anderen. Häufige Konflikte oder ständige Reibungen verursachen Spannungen, die die Stimmung beeinflussen. Am besten ist es, nach Wegen zu suchen, um diese Probleme zu lösen oder von der Quelle dieser Probleme wegzukommen.

Manchmal scheint Stress keine eindeutige Ursache zu haben. Er kann durch kleine, irrelevante Schwierigkeiten entstehen. Doch die Ursache kann auch tiefer liegen und sich aus Erfahrungen ergeben, die nicht verarbeitet wurden. Dann ist es richtig, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Stress und Cortisol

Täglicher Stress durch einen schlecht organisierten Tagesablauf kann zu einem Anstieg des Cortisols führen.

Starker Stress ist ungesund

Ein hoher Cortisolspiegel beeinflusst die Lebensqualität. Diese Substanz wirkt sich negativ auf gute Entspannung, Stimmung und persönliche Leistung aus. Deshalb ist es so wichtig, ihn zu senken. Und der beste Weg, dies zu tun und zu verhindern, dass er zunimmt, besteht darin, gesunde Gewohnheiten anzunehmen. Zu diesen gehören auch Ernährung und Routine.

Du kannst die Empfehlungen, die wir hier geben, in die Praxis umsetzen. Immer Schritt für Schritt, um keine Erwartungen zu wecken, die nicht erfüllt werden können. Jeder Schritt zählt und bringt dich dem Ausgleich näher.

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