Zervixerosion – Symptome und Behandlung

· 4 September, 2014
Es ist sehr wichtig, Infektionen in diesem Bereich zu kontrollieren, da eine Erosion ein Zervixkarzinom zur Folge haben könnte.

Eine Zervixerosion oder auch Portioerosion genannt, wird u.a. durch chronische Infektionen, PH-Ungleichgewicht, Östrogenungleichgewicht oder Verletzungen an der Scheide verursacht.

Eine Erosion ist die Entzündung der Zervixzellen. Die Epithelzellen des Muttermundes verändern sich zu schuppigen Zellen.

Weitere Symptome einer Zervixerosion sind Zunahme des Ausflusses, Unfruchtbarkeit, Rückenschmerzen sowie Blutungen.

Die Erscheinungsformen, wie Reizungen, Rötung oder Entzündung, können überdies oft nicht von einer Anfangsphase eines Gebärmutterhalskrebses (Zervixkarzinom) unterschieden werden.

Um Verwechslungen und falsche Diagnosen zu vermeiden, sollten die Symptome erkannt und dann angemessen behandelt werden.

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Was sind die Ursachen einer Zervixerosion?

Jede Frau kann an einer Zervixerosion leiden, obwohl es häufiger bei Frauen im fruchtbaren Alter vorkommt. Die Ursachen sind unterschiedlich, jedoch sind Entzündungen, Verletzungen nach einer Mehrlingsgeburt, chronische oder akute Infektionen oder aber auch Karzinome am häufigsten.

Diese Entzündung kann auch bei jungen Frauen vorkommen, falls sie Verhütungspillen einnehmen. Gründe können ebenfalls die Benutzung von intrauterinen Verhütungsmitteln oder Tampons sein.

Bei letzteren ist die Benutzung zwar nicht häufig, kann aber eine Erosion auslösen. Frauen, die einen niedrigen sozioökonomischen Status haben, Mehrlingsgeburten hatten oder eine schlechte Hygiene haben, weisen ein höheres Risiko auf, an dieser Erkrankung zu leiden.

Es ist besonders angemessen, diese Entzündung zu kontrollieren, da sie ein Zervixkarzinom verursachen kann. Hier spielt die Zeit der Erkrankung eine sehr wichtige Rolle, sogar mehr als die Art der Entzündung, da Komplikationen auftreten können.

Symptome

Es kommt häufig vor, dass bei einer gynäkologischen Routineuntersuchung eine Zervikalerosion diagnostiziert wird, auch wenn viele Frauen keine hinweisgebende Symptome aufweisen.

Zu diesen gehören Beschwerden beim Wasserlassen, Schmerzen sowie Blutung nach dem Geschlechtsverkehr, Zunahme des Ausflusses oder Leukorrhöe (dickflüssiger, gelblicher oder weißlicher Vaginalausfluss).

Ein Abstrich erweist sich zwar normal, kann aber Anzeichen einer Entzündung oder abnormaler Zellen haben.

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Eine Zervixerosion verursacht Entzündungen, die verhäuft im Epithel auftreten, da in diesem Vaginalbereich optimale Bedingungen für interne Organismen bestehen. Bei einer Erosion errötet die Zervix und hat ein körniges Aussehen.

Weitere Symptome:

  • Gebärmutterhalsschmerzen
  • Allergische Reaktionen
  • Augenerrötung
  • Bauchschmerzen
  • Blutung nach dem Geschlechtsverkehr
  • Veränderung des Menstruationszyklus
  • Brennen
  • Rückenschmerzen

Behandlung

Bei Frauen, die keine Symptome aufweisen, wird normalerweise keine bestimmte Behandlung angeraten.

Wenn aber Schmerzen, Komplikationen oder spezifische Symptome vorhanden sind, wie zum Beispiel Ausfluss bzw. Leukorrhoe, Blutung nach dem Geschlechtsverkehr oder Beschwerden beim Wasserlassen, dann sollte eine Behandlung folgen.

Damit kann man mögliche Infekte oder andere Nebenerscheinungen vermeiden.

Einige Behandlungen schließen konkrete Methoden ein, wie z. B. Kauterisation oder Ätzung des Bereiches anhand eines Lasers. Frauen, die an dieser Krankheit leiden, jedoch noch keinen Geschlechtsverkehr hatten, sollten besonders vorsichtig sein.

Im Falle von negativen Werten eines Abstrichs sollte eine Kontrolle ebenfalls erhöht werden, um ein Zervixkarzinom zu vermeiden.

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