Binden und Tampons – Risiken und Empfehlungen

· 26 August, 2014
Da es nicht einfach ist, Kompressen oder Tampons ohne Parfum zu finden, ist die Menstruationstasse die beste Alternative, um den Kontakt mit Chemikalien zu vermeiden. Außerdem ist sie umweltschonend, hygienisch und preiswert.

Wusstest du, dass eine Frau im Laufe ihres Lebens ungefähr 12 000 Tampons oder Binden verwendet? Die Erfindung war eine echte Revolution, denn das ständige Waschen der  vorher verwendeten Stofftücher war sehr mühsam.

Etwas später kamen die Tampons auf den Markt, die noch praktischer als Binden sind, obwohl es immer noch Frauen gibt, die keine verwenden möchten. Es ist wichtig zu wissen, wie Binden und Tampons unsere Gesundheit beeinflussen können.

Sind Binden und Tampons sicher?

Sie können zu starken Hautreizungen führen. In den letzten Jahren hat man die Damenbinden immer weiter verfeinert. Es gibt jetzt Parfum und Odorfresh-Systeme, um Gerüche zu verhindern.

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Manche Binden enthalten ein Gel, das fähig ist Flüssigkeit zu binden, um zu verhindern, dass sich diese ausbreitet.

Auch Tampons enthalten chemische Mittel. Beide Systeme sind aus Cellulose, also aus Holz gefertigt. Diese ist ursprünglich nicht weiß, Chlorbehandlungen bleicht sie.

Alle Bestandteile können allergische Reaktionen verursachen, die sich durch Hautreizungen an den empfindlichen Stellen äußern können.

Die Tampons erzeugen große vaginale Trockenheit und oft auch Infektionen. Die Menstruationsblutung verbleibt mehrere Stunden lang auf der Cellulose und zersetzt sich.

Was soll ich verwenden?

Ideal wären Produkte ohne Parfum aus  reiner Baumwolle, doch diese sind sehr schwer zu finden. Biologische Binden und Tampons sind nur in wenigen Geschäften erhältlich.

Es gibt jedoch eine alternative Löung: der Menstruationsbecher. Er ist ökologisch, hygienisch und preiswert.

Was ist ein Menstruationsbecher?

Der Menstruationsbecher wurde bereits 1930 entwickelt, inzwischen jedoch um einiges verbessert. Es handelt sich um einen kleinen Becher, der sich in der Scheide perfekt anpasst und ein Vakuum erzeugt.

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Er ist bequem zu tragen und lässt keinen Tropfen Blut entweichen. Man kann diesen Becher bis zu 12 Stunden lang tragen, er erzeugt keine Allergien oder Hautreizungen und ist deshalb gerade auch für sensible Haut geeignet.

Der Menstruationsbecher wird innerlich eingesetzt und jene Frauen, die ihn kennen schwören darauf und berichten, dass er sehr bequem ist und sie ihn gegen kein anderes Produkt tauschen würden, auch wenn dieses noch so ökologisch ist.

  • Berkley, S. F., Hightower, A. W., Broome, C. V., & Reingold, A. L. (1987). The Relationship of Tampon Characteristics to Menstrual Toxic Shock Syndrome. JAMA: The Journal of the American Medical Association. https://doi.org/10.1001/jama.1987.03400070055034
  • Shands, K. N., Schmid, G. P., Dan, B. B., Blum, D., Guidotti, R. J., Hargrett, N. T., … Fraser, D. W. (1980). Toxic-shock syndrome in menstruating women: association with tampon use and Staphylococcus aureus and clinical features in 52 cases. New England Journal of Medicine. https://doi.org/10.1056/NEJM198012183032502