Welcher Bauch-Typ bin ich?

29 Januar, 2019
Ein beträchtlicher Bauchumfang oder Fettpölsterchen in diesem Bereich sind nicht nur auf zu viel Essen zurückzuführen.

Wir können die verschiedensten Körperformen beobachten, die uns unter anderem auch Auskunft über Lebensgewohnheiten oder Krankheiten geben. So kann uns auch der Bauch-Typ einiges verraten.

Manche sind dicker um den Bauch, andere setzen Fettpölsterchen in anderen Bereichen an. Bauchumfang und Bauchform berichten uns über Ernährungsgewohnheiten und lassen auch Blähungen oder Flüssigkeitsretention erkennen.

Je nach Bauch-Typ und Ursache gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Erfahre anschließend mehr zum Thema. 

Was verrät dein Bauch-Typ?

Ein flacher Bauch ist ein Schönheitsideal, von dem viele nur träumen können. Diäten oder Fitnessstudio bringen nicht immer die gewünschten Ziele, denn es müssen auch andere Faktoren berücksichtigt werden. 

Wenn du zum Beispiel deinen Bauch-Typ kennst, kannst du die richtigen Maßnahmen treffen, um deinem Ziel näher zu kommen. Finde anschließend mehr darüber heraus.

1. Der Blähbauch

Am Morgen ist dein Bauch flacher als am Nachmittag? Das ist ganz typisch, wenn die Verdauung nicht optimal funktioniert und sich Gase im Verdauungstrakt bilden.

So nimmt der Bauchumfang im Laufe des Tages zu. Dies ist ganz unabhängig vom Gewicht. Ursache dafür kann beispielsweise eine falsche Ernährung oder auch eine Lebensmittelunverträglichkeit sein.

Bauch-Typ

Wenn du immer dieselben Lebensmittel isst, kann es schwierig sein, eine Unverträglichkeit herauszufinden.

Lesetipp: Glutenunverträglichkeit und deren Symptome

Zu den häufigsten Auslösern zählen Laktose, Hefe, Alkohol, Weizen oder Gluten. Du kannst versuchen, auf diese Nahrungsmittelgruppen zu verzichten und beobachten, ob die Blähungen zurückgehen. 

Falls tatsächlich eine Unverträglichkeit vorliegt, solltest du auf diese Nahrungsmittel ganz verzichten.

Wenn allerdings ein träger Darm für den Blähbauch verantwortlich ist, empfiehlt es sich, bestimmte Gewohnheiten zu verändern, um den Darm zu stimulieren.

Im Allgemeinen empfehlen sich folgende Maßnahmen:

  • Iss nicht zu spät am Abend.
  • Trinke tagsüber viel Wasser.
  • Baue gesunde Probiotika in deinen Ernährungsplan ein, um die Darmflora zu fördern.

2. Der Mama-Bauch

Nach der Schwangerschaft, bleibt der Bauch im unteren Bereich oft etwas dicker.

Die Gebärmutter fällt ab und ist schwer. Es kann 6 Wochen oder länger dauern, bis der Bauch wieder zurückgeht. In manchen Fällen ist dieser Prozess bedeutend länger.

Frau hat Hände auf dem Bauch

Nach der Entbindung empfehlen viele, drei Monate mit Gymnastik zu warten. Du solltest in dieser Zeit nicht ständig an dein Gewicht denken. Jetzt stehen deine Gesundheit und die Gesundheit deines Baby an erster Stelle. 

Du kannst Fischöl als Nahrungsergänzung einnehmen, um Körperfett einfacher zu verbrennen. Es empfehlen sich auch gesunde Fettsäuren aus Nahrungsmitteln wie Avocado, Lachs oder Chiasamen.

Diese liefern wichtige Nährstoffe, wirken gegen Müdigkeit und verbessern die Aufnahme von Vitaminen.

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Du kannst Beckenbodentraining, auch als Kegel-Übungen bekannt, durchführen. Nach der Entbindung sind diese sehr hilfreich, um die Muskulatur zu stärken.

3. Der Bauch der Vielbeschäftigten

Frauen mit anspruchsvollen Berufen oder vielbeschäftigte Mütter haben oft einen kleinen Rettungsring im unteren Bauchbereich.

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Dies kann trotz sportlicher Betätigung passieren. Denn durch bestimmte Übungen baust du vielleicht Fett an den Hüften, Beinen oder Armen ab, jedoch nicht am Bauch. 

Meist sind schlechte Gewohnheiten dafür verantwortlich. Vielleicht führst du immer dieselben Übungen durch, oder du trainierst nicht richtig. Natürlich können auch ungesunde Snacks dazu führen.

Eine gute Ernährung ist ausschlaggebend, um den Speck am Bauch wieder loszuwerden. So kannst du auch Verstopfung und Blähungen verhindern.

  • Iss mehr grünblättriges Gemüse, Vollkorngetreide und Obst.
  • Wechsle vom Bauchmuskeltraining zu anderen Übungen, beispielsweise Armbeugen oder Resistenzübungen.
  • Auch Kraftübungen und aerobische Übungen sind zu empfehlen (Situps, Seilspringen usw.).

4. Der Stress-Bauch

Wer lange Stunden im Büro vor dem Computer sitzt und dazu ungesunde Snacks isst, tut seiner Gesundheit nichts Gutes. Diese Gewohnheit macht sich auch am Bauch sichtbar.

Darüber hinaus hat das Stresshormon Cortisol auch zur Folge, dass Fett im Bauchbereich eingelagert wird. Der Bauchumfang nimmt in diesem Fall meist zwischen Zwerchfell und Bauchnabel zu.

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Zu viel Koffein oder Fast Food, unregelmäßige Essenszeiten und Stress führen sehr oft zu einem Bäuchlein, das sich mit der Zeit zu einem Rettungsring entwickelt.

Entspanne dich häufiger und schlafe ausreichend. Denn so kannst du deinen Appetit regulieren. 

Du kannst Müdigkeit und Erschöpfung zum Beispiel mit Trockenfrüchten und anderen nahrhaften Lebensmitteln lindern.

Trinke nicht mehr als zwei Tassen Kaffee täglich. Darüber hinaus empfehlen sich entspannende Übungen, wie Yoga, Taichi und Spaziergänge.