Warnsignale einen Monat vor einem Herzinfarkt

Wer diese 8 Symptome kennt und bei sich bemerkt, kann rechtzeitig ärztliche Hilfe suchen, bevor es zu spät ist.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen. Eine davon ist der Herzinfarkt, der lebensbedrohlich sein kann. Einen Monat vor einem Herzinfarkt gibt der Körper bereits Warnsignale, die dabei helfen können, vorzubeugen.

Grundsätzlich ist es wichtig, seinen Körper zu kennen und dessen Warnsignale, die darauf hindeuten, dass etwas nicht stimmt, ernst zu nehmen. So lassen sich viele Krankheiten frühzeitig erkennen, und dazu gehört eben auch ein Herzinfarkt.

Solltest du bei dir oder dir nahestehenden Menschen diese Signale bemerken, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

1. Erschöpfung vor einem Herzinfarkt

Erschöpfung vor einem Herzinfarkt

Erschöpfung kommt sehr oft vor, ohne dass sie ein Anzeichen für etwas so Schwerwiegendes wie einen Herzinfarkt sein muss. Dennoch sollten wir sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Vor allem bei Frauen kann Erschöpfung ein Anzeichen für eine bevorstehende Herzattacke sein.

Es handelt sich dann um eine Art von Erschöpfung, die nicht das Resultat von körperlicher oder geistiger Anstrengung ist. Außerdem nimmt sie im Lauf des Tages zu, ist also gegen Abend hin am stärksten.

So kann es dann sein, dass sogar die einfachsten Aufgaben einer schier unendlichen Anstrengung bedürfen.

2. Unterleibsschmerzen

Einige Tage vor einem Herzinfarkt können Unterleibsschmerzen, vor allem oberhalb der Magengegend, auftreten. Außerdem Übelkeit, obwohl der Magen leer ist, oder die Bauchgegend schwillt an.

Unwohlsein im Magen oder der Magengegend wird mit einem Herzinfarkt in Zusammenhang gebracht. Die beschriebenen Schmerzen können bei sportlicher Aktivität heftiger werden.

3. Schlafstörungen

Schlaflosigkeit vor einem Herzinfarkt

Schlafstörungen können ebenfalls mit Herzleiden in Zusammenhang stehen. Zu den eindeutigsten Symptomen gehört Schlaflosigkeit. Oftmals geht sie einher mit Angstzuständen und Konzentrationsproblemen. Auch dies ist häufiger bei Frauen der Fall.

Wer Herzprobleme hat, dem fällt die Nachtruhe schwer. Betroffene wachen mehrmals pro Nacht ohne erkennbaren Grund auf.

4. Unruhiger Atem

Eine unruhige Atmung ist ein weiteres Warnsignal des Körpers für einen bevorstehenden Herzinfarkt. Sie kann einen oder sogar mehrere Monate vorher auftreten.

In den meisten Fällen wird sie begleitet von Schwindelgefühlen und Atemlosigkeit. Denn ein schwächer werdendes Herz erschwert die Atmung.

5. Haarausfall

Haarausfall vor einem Herzinfarkt

Plötzlicher Haarausfall kann ebenfalls auf einen bevorstehenden Herzstillstand hindeuten. Das ist häufiger bei Männern der Fall, kann jedoch auch bei Frauen auftreten.

Man muss sich darüber im Klaren sein, dass eine hohe Konzentration an Cortisol Schuld an diesem Haarverlust ist. Wenn die Haare auf der Oberseite des Kopfes ausfallen, besteht ein Zusammenhang mit Herzproblemen.

6. Herzfrequenz

Ein unregelmäßiger Herzrhythmus ist ein weiterer wichtiger Warnhinweis. Auch er tritt häufiger bei Männern auf. Bei Frauen wird er oftmals von Panik und Angstzuständen begleitet.

Ohne vorherige Anzeichen können plötzlich Herzrhythmusstörungen oder Herzrasen auftreten. 

  • Wer an Atherosklerose leidet, bei dem kann nach körperlicher Bewegung Herzrasen auftreten.
  • Generell dauern diese Symptome 1 bis 2 Minuten an.
  • Falls sie länger als 2 Minuten andauern, kann es außerdem zu Schwindelgefühlen und Kraftlosigkeit kommen.

7. Übermäßiges Schwitzen vor einem Herzinfarkt

Übermäßiges Schwitzen vor einem Herzinfarkt

Übermäßiges Schwitzen, bei Tag und bei Nacht, deutet ebenfalls auf einen nahenden Herzinfarkt hin. Dieses Warnsignal tritt bei Frauen häufiger auf.

Hier muss man aufpassen, denn viele Frauen glauben, dass es sich um Anzeichen für die Menopause handelt. Nichtsdestotrotz kommt übermäßiges Schwitzen auch bei Männern vor.

Es handelt sich um einen kalten und klebrigen Schweiß, etwa so wie bei einer schweren Erkältung. Man schwitzt unabhängig von der Temperatur oder ob man sich körperlich betätigt.

Die Schweißbildung ist so stark, dass die Bettlaken am Morgen ganz durchnässt sind.

8. Schmerzen im Brustbereich

Die Intensität der Schmerzen im Brustbereich bzw. deren Auftreten ist bei Frauen und Männern ganz verschieden.

Bei Männern ist dieses Anzeichen beispielsweise sehr häufig, bei Frauen tritt es lediglich in rund 30% der Fälle auf.

  • Diese Art von Schmerzen in der Brust kann von den Armen ausgehen. Gewöhnlich vom linken Arm aus, es kann aber auch der andere sein.
  • Häufig treten auch Schmerzen im Unterkiefer, im Rachenbereich, in den Achseln, im Nacken und dem Magen auf.
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