Symptome bei einer Speiseröhrenentzündung

1 Februar, 2015
Eine Speiseröhrenentzündung kann zu nächtlichem Schnarchen führen. Wenn es zusätzlich auch zu Hals- und Magenschmerzen kommt, solltest du auf jeden Fall einen Facharzt aufsuchen.

Eine entzündete Speiseröhre hängt nicht immer mit einer Refluxkrankheit zusammen, sie kann auch aufgrund eines geschwächten Immunsystems auftreten. Bei schwachen Abwehrkräften kommt es nämlich vermehrt zu Infektionen in diesem Bereich. In diesem Artikel erfährst du mehr über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten einer Speiseröhrenentzündung.

Wie bemerke ich eine Speiseröhrenentzündung?

Eine Speiseröhrenentzündung kann, muss jedoch nicht durch eine Infektion verursacht werden. Der Arzt kann klären, ob ein Virus, Bakterien oder eine Refluxkrankheit die Auslöser sind. Die Symptome sind unabhängig von der Ursache dieselben.

1. Schluckbeschwerden

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Bei einer entzündeten Speiseröhre kommt es oft auch zu Halsbeschwerden. Typisch sind Schmerzen beim Schlucken und Brennen in der Speiseröhre oder hinter dem Brustbein.

2. Wunde stellen im Mund

Mundgeschwüre oder auch Aphthen können bei Infektionen auftauchen. Diese treten insbesondere bei einem schwachen Immunsystem auf. Oft bricht bei zu wenig Abwehrkräften auch Lippenherpes aus.

3. Husten

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Eine entzündete Speiseröhre bringt oftmals auch trockenen Husten mit sich, dieser ist sehr charakteristisch für diese Erkrankung. Deswegen müssen wir diesen Bereich feucht halten, was aufgrund der Entzündung und Trockenheit der Speiseröhre nicht leicht ist.

4. Magenbrennen

Wie bereits erwähnt, kann eine Speiseröhrenentzündung verschiedene Ursachen haben: beispielsweise gastrischer Reflux, eine Viruserkrankung (Herpes oder Zytomegalievirus), eine Pilzerkrankung oder andere ernsthaftere Erkrankungen. Deshalb muss auf jeden Fall eine ärztliche Diagnose gestellt werden. Das erste Anzeichen für eine entzündete Speiseröhre ist ein Brennen im Magen, ein Schmerz, der sich bis in den Hals hochzieht.

5. Leichtes Fieber

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Bereits eine leicht erhöhte Körpertemperatur ist ein Anzeichen dafür, dass etwas nicht in Ordnung ist. Hohes Fieber hingegen ist ein sicheres Zeichen für eine Infektion. Es ist also besser, gleich zum Arzt zu gehen, bevor man eine Aspirin nimmt, um das Fieber zu senken. Fieber ist ein Warnzeichen, das auf jeden Fall beachtet werden sollte.

6. Heiserkeit

Da die Beschwerden einer entzündeten Speiseröhre bis in den Hals reichen und die Luftzufuhr behindert wird, kommt es auch häufig zu Heiserkeit. Heiserkeit alleine ist natürlich noch lange kein Zeichen für eine Speiseröhrenentzündung, wenn dazu jedoch Hals- und Magenschmerzen kommen, solltest du einen Arzt aufsuchen, um Klarheit zu schaffen.

7. Heilmittel gegen Speiseröhrenentzündungen

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Nur der Arzt kann eine Diagnose stellen und die richtige Behandlung festlegen. Oft werden Antibiotika verschrieben, um die Infektion zu behandeln. Wichtig ist es, die Ursachen festzustellen und zu behandeln. Nur genaue Untersuchungen können Aufschluss darüber geben. Es gibt auch verschiedene natürliche Heilmittel, die zusätzlich in Absprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden können.

  • Aloe-Vera-Tee: Diese anti-bakterielle Pflanze hilft bei verschiedenen Infektionen und kann sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet werden. Wir empfehlen 6 Tage lang täglich einen Liter Aloe-Vera-Tee zu konsumieren. Die Zubereitung ist sehr einfach: Zwei Esslöffel des Aloe-Vera-Gel mit einer Tasse heißem Wasser überbrühen und gut verrühren. Danach weitere 3 Tassen Wasser dazugeben. Dieses Getränk wird im Laufe des Tages lauwarm getrunken, es sollte weder zu kalt noch zu heiß sein, um den Magen nicht zu reizen.
  • Ingwertee wirkt ebenfalls antibiotisch und ist bei Entzündungen sehr hilfreich. Täglich zwei Tassen davon trinken. Einen Teelöffel Ingwer reiben und mit einer Tasse Wasser überbrühen. Auch dieser Tee wird lauwarm getrunken.
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