Stangensellerie: kalt und warm ein Genuss!

Stangensellerie ist auch warm eine köstliche Zutat und nicht nur kalt zum Dip sehr lecker.

Stangensellerie kennen wir meist nur als rohe Stangen, die in leckere Dips getunkt statt Salat oder zum Knabbern gereicht werden. Die grünen Selleriestangen können aber noch viel mehr! Hast du sie schon warm in Gemüsegerichten probiert? Wir haben Ideen und Informationen für dich!

Stangensellerie hat viele Namen

Egal, ob du ihn Bleichsellerie, Stielsellerie, Stangensellerie oder Staudensellerie nennst, es ist immer dieselbe Pflanze! Er ist daher so blass, weil die Stangen während des Wachstums mit Erdhaufen bedeckt werden, damit weniger Sonne an die Pflanze kommt und somit weniger Chlorophyll produziert werden kann.

Daher auch der Name „Bleichsellerie“. Siehst du im Handel diesen Sellerie mit etwas dunkleren Stangen, dann liegt das nur daran, dass diese beim Wachstum etwas mehr Licht abbekommen haben.

Staudensellerie wird meist ohne die Blätter angeboten und in Bündeln verkauft, die bis zu 1kg Gesamtgewicht erreichen können. Falls doch Blätter an den Stangen sind, kannst du mit ihnen sehr gut Suppen, Eintöpfe und Salate würzen, denn sie sind auch essbar und haben ein tolles Aroma!

Im Gegensatz zum Knollensellerie ist das Aroma der Stangen feiner und der Gehalt an Beta-Carotin etwas höher.

Was steckt drin in den grünen Stangen?

Stangensellerie ist besonders reich an B-Vitaminen und Vitamin E. Außerdem kommt in ihnen Kalium, Kalzium und Eisen vor. Je dunkler und grüner die Farbe, desto mehr Provitamin A enthält der Bleichsellerie.

Auch, wenn sie manchmal zwischen den Zähnen hängen, die langen Fasern, die sich wie „Fäden“ den Stangen entlang ziehen, solltest du unbedingt mitessen! Sie gehören zu den Ballaststoffen dieses Gemüses!

Da diese Art von Sellerie besonders viel Wasser enthält, ist es sehr kalorienarm. 100g davon enthalten etwa 15 Kalorien!

Achtung: Manche Menschen reagieren auf Sellerie allergisch! Auch, wenn Bleichsellerie anders aussieht: Er darf von Allergikern niemals gegessen werden, das könnte zu einem allergischem Schock führen!

Rezeptideen

Stangensellerie kann kalt oder warm gegessen werden, was ihn zu einem echten Allrounder in der Küche macht.

In manchen Rezepten wird empfohlen, man solle, zum Beispiel mit einem Sparschäler, die langen Fasern oder „Fäden“ vor der Zubereitung entfernen. Wir empfehlen jedoch ausdrücklich, diese Fasern auch zu verarbeiten.

Schneidest du die Stangen in kleine Scheiben, sind auch diese Fasern kurz und nutzen dir und deinem Körper sehr als Ballaststoffe!

StangensellerieIm Ofen gebackender Stangensellerie

Eine ganz einfache, aber himmlisch leckere Beilage zu Reisgerichten oder einfach nur Fladenbrot oder Ciabatta. Du brauchst:

  • 1 Bündel Staudensellerie
  • Etwas Zitronensaft
  • Etwas Olivenöl
  • Grobes Meersalz

Den Stangensellerie putzen und eine ofenfeste Form mit etwas Olivenöl auspinseln. Dann die grünen Stangen in die Form legen. Aus Zitronensaft und Olivenöl eine Marinade herstellen und diese über die Selleriestangen träufeln. Mit (grobem) Meersalz bestreuen und im Ofen bei 200 Grad etwa 30 Minuten backen.

Stangensellerie für SalatBohnensalat mit Staudensellerie

Dieser Salat ist blitzschnell gemacht und kommt mit nur wenigen Zutaten aus. Er lässt sich gut vorbereiten und transportieren, sodass er auch gut für Feste geeignet ist. Du brauchst:

  • 1 Bund Bleichsellerie
  • 1 Schalotte
  • 1 große Dose weiße Bohnen (vorgegart)
  • 1 Bund Petersilie
  • Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer

Putze den Sellerie und schneide ihn in kleine grüne Scheibchen. Vermische ihn mit den Bohnen und der klein geschnittenen Schalotte. Mische aus Öl, Zitronensaft, Pfeffer und Salz eine Salatsauce und vermenge diese mit den übrigen Zutaten. Mit reichlich Petersilie bestreut servieren.

Salat mit StangensellerieGanz klassisch: Staudensellerie mit Apfel als Salat

Die klassische Kombination von Stangensellerie im Salat ist mit Apfel. Und das nicht ohne Grund! Probiere es aus und du weißt, wie lecker diese Kombination ist!

Du brauchst Zu gleichen Teilen:

  • Sellerie und
  • Apfel

Hast du also 500g Sellerie, benötigst du auch 500g Äpfel. Darüber hinaus brauchst du für die Sauce:

  • Öl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer

Und für den besonderen Geschmack wenn du Lust hast:

  • Walnüsse

Schneide den Sellerie in kleine Scheiben und zerkleinere auch die Äpfel in ebenso große Stücke. Damit die Äpfel nicht braun werden, solltest du die Mischung aus diesen beiden Zutaten möglichst schnell mit der Salatsauce begießen. Wenn du magst, kannst du gehackte Walnüsse unterheben oder den Salat damit bestreut servieren.

Guten Appetit!