Was Wasser für dein Gehirn tun kann

Du solltest nicht warten bis du Durst hast, um Wasser zu trinken. Am besten trinkst du jede Stunde oder alle 45 Minuten etwas Wasser, damit dein Gehirn leitstungfähig bleibt.

Oft trinken wir Wasser in der Meinung, dass dieses für Nieren und Leber oder auch für das Herz von größter Wichtigkeit ist.

Das ist zwar richtig, doch auch das Gehirn darf nicht vergessen werden: Es ist jenes Körperorgan, das am meisten Energie benötigt. Rund 75% des Gehirns bestehen aus Wasser, das grundlegend für die richtige Funktionstüchtigkeit unseres Denkorgans ist.

Meist werden 7 bis 8 Gläser Wasser täglich empfohlen, du solltest dich jedoch nicht zwingen, eine gewisse Menge zu trinken, denn jeder Organismus hat unterschiedliche Bedürfnisse.

Was du jedoch auf jeden Fall beachten solltest ist, dass du über den ganzen Tag verteilt immer wieder ein bisschen Wasser trinkst, ohne den Magen mit Unmengen zu überfluten.

So kann der Organismus zu einem inneren Ausgleich finden, womit auch die Leistungsfähigkeit verbessert wird.

In unserem heutigen Beitrag erklären wir dir, welche wunderbaren Auswirkungen Wasser auf dein Gehirn hat. 

1. Dein Gehirn funktioniert schneller

Dein Gehirn hängt direkt von der ausreichenden Wasserzufuhr ab, denn nur so kann es effizient funktionieren. Die Gehirnzellen benötigen einen ausgeglichenen Wasserhaushalt sowie Nährstoffe, um ihre Funktionen richtig ausüben zu können.

Am besten machst du dir zur Gewohnheit, gleich nach dem Aufstehen das erste Glas Wasser zu trinken.

  • Am Morgen müssen die Gehirnzellen wie eine Pflanze „gegossen“ werden, Wasser ist sehr wichtig!
  • Nach 7 bis 9 Stunden Schlaf hat der Körper in der Nacht Flüssigkeit verloren, auch wenn du nicht geschwitzt hast.
  • Bei jeder Atmung wird Feuchtigkeit ausgestoßen, deshalb muss der Wasserhaushalt am Morgen dringend wieder ausgeglichen werden.
  • Wenn du gleich nach dem Aufstehen ein Glas Wasser trinkst und danach ein gesundes Frühstück zu dir nimmst, kannst du die Leistungsfähigkeit deines Denkorgans verbessern.

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2. Bessere Konzentrationsfähigkeit

Mann mit schlechter Konzentrationsfähigkeit benötigt Wasser

Wir sind uns meist nicht darüber bewusst, dass der Organismus Wasser benötigt. Nur in Extremfällen kommt es zu Schwindel oder trockener Haut, doch dies sind bereits Alarmsignale.

  • Das Gehirn leidet an Wassermangel als Erstes. Die Folgen sind eine schwächere Aufmerksamkeitsfähigkeit, weniger Ressourcen, ein schlechteres Arbeitsgedächtnis und Konzentrationsschwierigkeiten. Die Reaktionzeit auf Reize ist ebenfalls langsamer.
  • Natürlich kann auch eine Tasse Kaffee helfen, um die kognitiven Fähigkeiten zu verbessern. Doch der Konsum von Kaffee sollte begrenzt bleiben.
  • Du solltest alle 45 Minuten oder mindestens jede Stunde ein paar Schluck Wasser trinken. Denn nach dieser Zeit ist die Aufmerksamkeit vermindert.

Nichts kann so gut helfen wie Wasser!

3. Ausgleich des Gemütszustandes und der Emotionen

Gehirnverbindung

Du bist vielleicht erstaunt, dass Wasser auch Einfluss auf deinen Gemütszustand und dein psychologisches Wohlbefinden hat.

Wir alle wissen, wie wohltuend ein Aufenthalt am Meer ist: Die leichte Brise, das Rauschen der Wellen und das Einatmen der feuchten Luft wirken wunderbar entspannend.

Nicht nur der Anblick des Wassers beeinflusst unsere Emotionen positiv, auch das Trinken dieses Lebensspenders kann den Gemütszustand verbessern. 

  • Das funktioniert ganz einfach: Damit wird die Temperatur im Gehirn geregelt, Schadstoffe und abgestorbene Zellen werden ausgeleitet und chemische Prozesse ausgeglichen, die eine Art „mentalen Reset“ im Gehirn erreichen.
  • Es geht nicht darum, zwei Gläser Wasser hintereinander zu trinken, um das Gehirn schnell und effektiv zu überfluten.
  • Wichtig ist, wie bereits zuvor erwähnt, den Organismus immer wieder mit ein paar Schluck Wasser zu versorgen, um die Zellen aktiv zu halten und ein inneres Gleichgewicht herzustellen, das auch hilft, Stress und Nervosität zu regulieren.

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4. Wasser verbessert den Schlaf

Wasser

Vielleicht musst du mitten in der Nacht aufstehen, um auf die Toilette zu gehen, wenn du vor dem Schlafen ein Glas Wasser trinkst.

Du solltest dir trotzdem diese gesunde Gewohnheit angewöhnen, zumindest ein halbes Glas Wasser, denn dadurch wird sich dein Schlaf verbessern. 

  • Wasser fördert die Durchblutung des Gehirns, verbessert die Sauerstoffversorgung, versorgt das Denkorgan mit Flüssigkeit und sorgt für Ruhe.
  • Darüber hinaus darf nicht vergessen werden, dass dadurch Schad- und Reststoffe ausgeleitet werden können, was für die Funktionstüchtigkeit des Gehirns sehr wichtig ist.

Trinke also ab heute vor dem Schlafen ein bisschen Wasser!

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5. Dein Gedächtnis verbessert sich, wenn du tagsüber regelmäßig Wasser trinkst

Du solltest bedenken, dass bereits bei geringem Wassermangel homöostatische Prozesse aus dem Gleichgewicht kommen. 

Das heißt, dass es zu Störungen kommen kann, die für das Überleben grundlegende Bereiche beeinträchtigen.

  • Zu den Folgen zählen verminderte kognitive Kapazitäten: Es fällt schwieriger, sich an Dinge zu erinnern, Information zu verarbeiten, Schlüsse zu ziehen, etwas langfristig im Gedächtnis zu speichern…

Vergiss also nicht: Stelle eine Wasserflasche neben dich, damit du tagsüber immer wieder etwas Wasser trinken kannst. 

Regelmäßiges Trinken ist wichtiger, als eine bestimmte Menge an Wasser einzunehmen. Du wirst sehen, es lohnt sich!