So stehst du deinen Kindern mit Rat und Tat zur Seite

· 18 August, 2018
Eine liebevolle und wirkungsvolle Kommunikationsweise sowie gemeinsam verbrachte Zeit zählen zu den Grundlagen für eine gesunde Mutter-Kind-Beziehung. Erfahre hier mehr zu dem Thema.

Es ist nicht immer so einfach, die eigenen Kinder so zu erziehen, dass sie ihr volles Potenzial entwickeln und ihren Platz in der Gesellschaft erfolgreich einnehmen können. Allerdings gibt es Methoden, die du anwenden kannst, um Fehler zu vermeiden und ihnen so mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Wenn du weißt, deinen Kindern auch dann Rat zu geben, wenn sie dich eigentlich gar nicht danach gefragt haben, kann es passieren, dass sie sich mit der Zeit von dir abwenden. Deshalb ist es wichtig, dass du die liebevolle Kommunikation mit deinen Kindern stets pflegst.

Gemeinsam als Familie müsst ihr lernen, wie ihr miteinander kommunizieren und eure Gedanken austauschen könnt. Für dich als Mutter ist es dabei wichtig, dass du einfühlsam versuchst, die Gefühle deiner Kinder zu verstehen. Damit schaffst du eine Grundlage voller Liebe und Zuwendung. Sie wird dich dabei unterstützen, die Bindung zu deinen Kindern in Zukunft noch weiter zu vertiefen.

Selbst wenn deine Kinder noch sehr jung sind, ist es wichtig, die Kommunikation zu pflegen. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich deine Kinder später auf ehrliche, produktive Gespräche einlassen, wenn du die Kommunikation mit ihnen nicht schon im jungen Alter übst und ihnen nicht den nötigen Raum für Gespräche bietest.

Rat geben: So stärkst du die Bindung zu deinen Kindern

Rat geben So stärkst du die Bindung zu deinen Kindern

  • Bei mehreren Kindern empfiehlt es sich, dass Gespräche mit jedem Kind regelmäßig alleine geführt werden. So gibst du jedem Kind den nötigen Freiraum.
  • Sind deine Kinder noch sehr klein, dann ist das gemeinsame Spiel eine weitere gute Möglichkeit, die Bindung zwischen euch zu stärken. Hier spüren Kinder das elterliche Interesse an ihnen und an ihren Aktivitäten.
  • Auch das gemeinsame Ansehen eines Kinderfilmes bringt euch näher. Dadurch ergibt sich für Eltern eine tolle Gelegenheit: Sie können ihre Kinder über ihre Gedanken zu dem Film befragen und so ihre Sichtweise und Persönlichkeit besser verstehen.
  • Umarme, küsse und streichle deine Kinder. Scheue dich nicht vor körperlicher Nähe, sie ist für die Stärkung der Mutter-Kind-Bindung grundlegend und bringt euch einander näher.

Du musst im Gespräch mit deinen Kindern warmherzig und einfühlsam vorgehen. Die Zuneigung, die du ihnen in gemeinsamen Unterhaltungen über deinen Ton, deine Wortwahl und deine Gesten vermittelst, ist ein entscheidender Punkt für eine natürliche, offene Kommunikationsweise. Versuche, dich in die Lage deiner Kinder zu versetzen.

  • Des Weiteren ist es wichtig, dass Kinder Zeit mit der Familie verbringen. Die Zeit, in der Kinder fernsehen oder Computerspiele spielen, sollte kurz gehalten werden. Ansonsten kann dies leicht zu einer Vereinsamung des Kindes führen.
  • Gib deinen Kindern wertvolle Geschenke wie zum Beispiel Bücher und Spiele, die nicht nur entwicklungsfördernd sind, sondern auch zum gemeinsamen Spielen animieren. So gibst du deinen Kindern die Möglichkeit, ihre emotionale Bindung beim Spiel spontan zu vertiefen.

Weitere Ratschläge für eine stärkere Beziehung

  • Setz dich dafür ein, dass Mahlzeiten mindestens zweimal pro Woche gemeinsam gegessen werden. Das gemeinsame Mittag- oder Abendessen am Wochenende bringt die Familie zusammen. Auch sollten Kinder gemeinsam in die Zubereitung der Mahlzeiten mit eingebunden werden, so lernen sie zu kochen und können das gemeinsame Arbeiten schätzen lernen.
  • Ebenso wichtig ist das Planen von gemeinsamen Familienausflügen. Sie geben deiner Familie die Möglichkeit, miteinander Zeit zu verbringen und neue Erfahrungen zu sammeln, die euch zusammenschweißen.
  • Eine weitere Möglichkeit, die Bindung zwischen Eltern und Kindern zu stärken, bietet gemeinsamer Sport wie z.B. Schlittschuhlaufen, Radfahren oder Schwimmen. Dies kann für deine Kinder eine sehr wertvolle Erfahrung sein.

So sollten wir uns Kindern gegenüber nicht verhalten

Mutter gibt ihren Kindern immer guten Rat

Vermeide Verallgemeinerungen und sage deinen Kindern nicht, dass sie immer alles falsch machen. Diese Bemerkungen könnten ihr Selbstbewusstsein reduzieren und dazu führen, dass sie irgendwann denken, dass sie überhaupt nichts können.

Gespött, Sarkasmus und Ironie können ebenfalls einen negativen Effekt haben — auch wenn das nicht beabsichtigt war. Tatsächlich wird dies eher weniger zur Belustigung deiner Kinder führen, sondern zu Demütigung und Minderwertigkeitsgefühlen.

Des Weiteren solltest du es vermeiden, deinen Kindern wiederholt Anweisungen zu geben, ohne darauf zu achten, wie sie darauf reagieren. Das kann in ihnen das Gefühl verstärken, dass du sie nicht verstehst. Sie glauben vielleicht, dass sie die Anweisungen von Erwachsenen nie in Frage stellen dürfen.

Natürlich solltest du deine Kinder auch nicht anschreien und mit ihnen über alte Probleme streiten, die schon längst gelöst wurden. Vorwurfsvolle Blicke könnten den Dialog zwischen euch noch weiter erschweren.

Vermeide es, das schlechte Verhalten deines Kindes seinem Charakter zuzuschreiben. Du tust damit deinem Kind nichts Gutes.

Und noch ein Rat: Mache deinen Kindern nicht vor anderen Vorwürfe, spare dir die Standpauke für eine geeignete Zeit. Solche Gespräche müssen privat und auf die richtige Art und Weise erfolgen, ohne damit deine Kinder zu kränken.

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Reflexion

Bewahre immer die Ruhe und vergiss nicht, dass es sehr schwer ist, mit Kindern vernünftig zu sprechen, solange du verärgert bist. Negative Gefühle führen oft dazu, dass man im Streit Dinge sagt, die man danach bereut. Dies kann die Beziehung negativ beeinflussen, deine Kinder wünschen sich dann vielleicht keinen Rat mehr von dir.