Gegen eine Fettleber auf natürliche Art kämpfen

· 29 Mai, 2014
Durch einen gesunden Lebensstil und eine ausgewogene Ernährung sowie den von einem Experten verschriebenen Nahrungsergänzungsmitteln kann dieses Leiden behandelt und geheilt werden.

Eine Fettleber kommt häufig vor: einer von fünf Erwachsenen ist betroffen und die meisten davon wissen nicht, dass sie an dieser Krankheit leiden. Dies kann für die Betroffenen lebensbedrohlich sein.

Die nicht-alkaholische Fettleber wird durch eine Fettablagerung in der Leber hervorgerufen. Dazu kommt es, wenn die Leber das Fett nicht abbauen kann.

So lagert es sich im Lebergewebe ab und auf Dauer kann diese Fettablagerung daher zu einer Vergrößerung der Leber führen. Dabei können die Zellen in der Leber durch ein Narbengewebe ersetzt werden.

Auf diese Weise kann die Leber nicht angemessen funktionieren und es kann daher zu einer eingeschränkten Lebertätigkeit und zu Leberkrebs kommen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, ob man von dieser Krankheit betroffen ist, um sie so früh wie möglich zu behandeln.

Besondere Bedeutung hat eine frühe Erkennung der Krankheit.  

Wenn wir dann den Ratschlägen des Spezialisten folgen, unsere Ernährung und unseren Lebensstil ändern und einige Ergänzungsmittel einnehmen, haben wir die Krankheit schnell unter Kontrolle und in den meisten Fällen verschwindet sie komplett.

Laut Studien sind Personen mit Diabetes, einem erhöhten Cholesterinspiegel sowie übergewichtige Personen ein erhöhtes Risiko, an einer Fettleber zu erkranken. Es wurde auch festgestellt, dass die Krankheit bei Männern häufiger auftritt.

Personen mit einer Insulinresistenz können beispielsweise von dieser Krankheit betroffen sein. Die Person muss also nicht unbedingt an Diabetes leiden, sondern die Körperzellen reagieren nicht auf das Hormon, das den Blutzucker kontrolliert.

So muss die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin produzieren, damit der Körper angemessen reagieren kann.

Welche sind die Symptome der Fettleberkrankheit?

Stress
Ein Überschuss an Fett in der Leber behindert und verringert die Fähigkeit, Giftstoffe und das Cholesterin im Blut zu eliminieren. Weiter kann sie auch andere Funktionen nicht normal ausführen und schränkt die Gesundheit des ganzen Körper ein.

Lesetipp: Leberfreundliche Ernährung

Zu Beginn treffen keine spezifische Symptome auf, doch nach einiger Zeit kann es z.B. zu folgenden Beschwerden kommen:

  • Müdigkeit
  • Schwäche
  • Übelkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Schmerzen im rechten Oberbereich des Bauches
  • Blässe an einigen Körperstellen (wie am Hals oder an den Achseln)
  • Angstzustände
  • Fibromyalgie
  • Harnsäure
  • Triglyzeride und erhöhter Cholesterinspiegel
  • Bauchfett
  • Haarausfall und Akne
  • Schnarchen und bei einigen Patienten kommt es zu Warzen am Hals und an den Achseln.

Wenn diese Krankheit nicht rechtzeitig behandelt wird und sich das Fett ansammelt, kommt es zu einer Entzündung, Vernarbung und Zirrhose und bringt die folgenden Konsequenzen mit sich:

  • Flüssigkeitsretention
  • Verlust der Muskelmasse
  • innere Hämorroiden
  • Gelbe Färbung der Haut und der Augen (Gelbsucht).

Welche Lebensmittel sollten bei einer Fettleber vermieden werden?

Früchte

Patienten mit einer Fettleber sollten eine große Menge an Antioxidationsmitteln und entzündungshemmenden Stoffen über die Lebensmittel einnehmen. Diese sind vor allem in Obst und Gemüse enthalten.

Durch den Konsum dieser Stoffe kann verhindert werden, dass sich der Schaden der Leberzellen weiter ausbreitet. Früchte und Gemüse enthalten neben Antioxidationsmitteln auch pflanzliche Wirkstoffe, die bei der Entzündung helfen.

Mariendistelextrakt

Mariendistelextrakt als ergänzendes Nahrungsmittel ist sehr wirksam bei einer Fettleber.

Die Mariendistel enthält den Stoff Silymarin, der die Leber schützt, indem er die Konzentration von den stärksten Antioxidationsmittel im Körper (wie Glutathion und Superoxid-Dismutase) steigert, wodurch er die Leber von freien Radikalen schützt.

Weiter regt Mariendistelextrakt die Eiweißsynthese an. So können die Leberzellen erneuert werden und es wird neues Lebergewebe gebildet. Es ist wichtig, Mariendistelextrakt mit mindestens achtzig Prozent Silymarin zu wählen. Davon werden 175 g pro Tag eingenommen.

Vitamin E

Dieser natürlicher Stoff ist bei der Behandlung einer Fettleber sehr wichtig und wirksam. Laut einer klinischen Studie, die im New England Journal of Medicine publiziert wurde, wurde bei Fettleber-Patienten, die mit Vitamin E behandelt wurde, eine Verbesserung der Symptome verzeichnet.

Unter diesen Beschwerden waren beispielsweise Entzündung, eine vergrößerte Leber und Fettablagerung.

Die Mehrheit der Patienten konnte die gesundheitlichen Beschwerden heilen.

D-Limonen

D-Limonen ist ein Stoff in ätherischen Ölen, der aus der Schale von Zitrusfrüchten gewonnen wird. Dieser kann einer Fettablagerung vorbeugen und erhöht des Weiteren die Resistenz gegen das Insulin.

Änderung von Lebensgewohnheiten

Lebensweise

Bewegung erhöht die Resistenz gegen Insulin. Deshalb sollten wir für mindestens eine halbe Stunde aeroben Sport treiben (an fünf Tagen pro Woche).

Falls du hohes Übergewicht hast, solltest du über eine Adipositas-Chirurgie nachdenken. So wirst du z.B. Diabetes, Hyperglykämie und Bluthochdruck unter Kontrolle haben.

Lesetipp: 5 gesunden Getränke, die eine Fettleber verhindern

Denke daran, dass der Gewichtsverlust kontrolliert erfolgen sollte.

Wie beugen wir dieser Krankheit vor?

  • Alkoholkonsum vermeiden
  • Konsum von Schmerz- und entzündungshemmenden Mitteln vermeiden
  • gradueller Gewichtsverlust
  • Impfung gegen Hepatitis A und B
  • Den Konsum von Antioxidantenmitteln erhöhen

Wenn du eines oder mehrere Symptome hast, empfehlen wir dir, den Hausarzt aufzusuchen. Dieser kann am besten eine schnelle Diagnose erstellen.

Bitte warte nicht, bis deine Leber noch weiter zerstört wird und so die Behandlung nicht wirksam ist. Jede Veränderung des Körpers oder im Verhalten des Organismus ist ein Zeichen, dass etwas nicht richtig funktioniert.

So kann das Problem dann auf schnelle Weise identifiziert und die geeignete Behandlung verschrieben werden.

Wenn bei dir noch keine Symptome auftreten, du aber einer Fettleber vorbeugen möchtest, solltest du in erster Linie den Zuckerkonsum einschränken und den Früchte- und Gemüseanteil erhöhen.

Weiter können Zusatzstoffe eingenommen werden, entweder mit Mariendistelextrakt oder aus Vitamin E und D. Du wirst daher mehr Energie verspüren und vor allem schützt du deinen Körper vor einer Fettleber.