7 Gewohnheiten, die dich optimistisch auf dein Leben blicken lassen

· 22 März, 2016
Eine positive Einstellung zu bewahren ist nicht immer einfach. Wenn wir diese aber erreichen, dann wird es uns sehr viel leichter fallen, uns Herausforderungen zu stellen, Stress zu managen und zu genießen, was uns das Leben bietet

Wer optimistisch ist, ist in der Lage, das Positive an den Dingen zu erkennen und den Blickwinkel zu ändern, sollte dies einmal nicht auf den ersten Blick zu sehen sein.

Optimismus ist eine sehr persönliche Angelegenheit, eine Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muss: Denn nur wer sich bewusst dafür entscheidet, eine positive Einstellung gegenüber dem Leben zu bewahren, kann Alltagssituationen optimistisch begegnen.

Optimismus darf jedoch niemals eine Entschuldigung dafür werden, Dinge zu meiden, die uns nicht gefallen, oder gar vor der Realität zu fliehen.

Warum ist es so anstrebenswert, eine positive Einstellung zu bewahren, wenn die Welt sich uns entgegenstellt? – Mit einer positiven Einstellung Herausforderungen meistern

Es handelt sich vielmehr um eine Lebensphilosophie, die uns die Wirklichkeit akzeptieren lässt, auch die mit ihr verbundenen Probleme, und die es uns erlaubt, uns ihnen zu stellen. Wer überzeugt davon ist, dass es für ein Problem eine Lösung gibt, der wird diese auch finden.

Natürlich ist es umso schwerer, optimistisch zu bleiben, je schlechter es uns in unserem Leben ergeht. Wenn wir den Optimismus am meisten brauchen, ist er am schwersten zu finden.

Deshalb verraten wir dir heute sieben gute Gewohnheiten, mit denen sich dein Leben positiver gestalten lässt.

1. Genieße die Gegenwart und sei optimistisch

Frau

Pläne für die Zukunft zu schmieden ist eine gute Sache und wir sollten niemals aufhören, von Zielen zu träumen, die wir noch erreichen möchten.

Aber die Gedanken an unsere Träume sollten uns nicht anspannen und frustrieren, sondern positiv stimmen. Dazu muss das Hier und Jetzt gelebt werden.

Nutze daher jeden Moment, der sich dir bietet, um deinen Träumen ein Stück näher zu kommen. Vergiss allerdings die Gegenwart nicht und bewahre dir deine gesunde Einstellung zum Leben auch dann, wenn deine Ziele vorerst in weite Ferne rücken. So vermeidest du Stress und Frustration.

2. Verabschiede dich von negativen Energien

Leider sind negative Energien allgegenwärtig und selbst dort vorzufinden, wo wir sie am wenigsten erwarten.

In der Familie, wenn wieder einmal diskutiert wird, in der Partnerschaft, wenn geklärt geglaubte Probleme doch wieder auftauchen, oder in jeglichen anderen Situationen, die uns unser Glück nehmen.

Die sinnvollste Herangehensweise an derartige Situationen ist es, die negativen Energie beiseitezulassen und sich auf mögliche Lösungen zu konzentrieren. So wird aus einem kleinen Stein, der auf unserem Lebensweg liegt, kein unüberwindbarer Fels.

Es ist auch wichtig, sich von den Menschen fernzuhalten, die nur Negativität vermitteln und nach Mitleid suchen.

Statt dich mit Menschen zu umgeben, die dich für jeden kleinen Erfolg beneiden und nur das schlechte an den Dingen sehen, solltest du dich nach Spendern positiver Energie umschauen.

3. Lebe nicht für das, was andere denken und sagen

Frauen

Nicht alle Menschen denken gleich und manchmal können die Unterschiede zwischen uns Situationen entstehen lassen, die jemanden daran hindern, sein verdientes Glück zu genießen.

Manchmal ist es sicher notwendig, Ratschläge und Kritik zu hören, aber wenn diese nur darauf beruhen, dass zwei verschiedene Lebensphilosophien aufeinanderprallen, führen sie zu keinem Ziel. Kritik darf niemals darauf ausgerichtet sein, dem anderen unseren Standpunkt aufzuzwingen.

Wer solche Kritik erhält, weiß, wie sehr sie schmerzt. Aber er muss dennoch darauf achten, sie auch selbst nicht zu äußern.

Man muss lernen, mit seiner eigenen Einstellung zu leben, manchmal zu ignorieren, was die anderen denken und sagen. Du weißt, was für dich gut ist und was nicht.

Deine persönliche Freiheit sollte jedoch die anderer Menschen nicht einschränken.

4. Akzeptiere, dass du auch einmal scheiterst

Scheitern und Niederlagen sind Teil des lebenslangen Lernprozesses und werden zu wichtigen Erfahrungen. Wir müssen alle irgendwann damit umgehen lernen, dass wir nicht immer alles erreichen, was wir uns vornehmen.

Das Wichtige dabei ist es, sich nicht von negativen Gefühlen zu Äußerungen und Taten verleiten zu lassen, die andere verletzen. Konzentrieren wir uns lieber auf das Positive.

Oft ist es möglich, einen erneuten Versuch zu unternehmen. Wenn nicht, dann gilt es, einen neuen Lebensweg zu entdecken.

Frustration und Stress dagegen helfen niemandem und machen dich nur blind vor neuen Möglichkeiten, deine Ziele zu erreichen – alte und neue.

5. Lern deine Talente kennen und sei optimistisch

Talent

Die Menschen, die entdecken, dass sie für gewisse Dinge Talent besitzen, empfinden dafür Freude und Stolz. Sie entwickeln eine positivere Sichtweise auf das Leben und können es besser genießen.

Diese Entwicklung geht auf eine größere Wertschätzung ihrer selbst zurück. Und wer mit einem gesunden Selbstvertrauen durch die Welt geht, dem fällt es auch leichter, zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen und diese mit Freude zu füllen.

Das Vertrauen in dich selbst ist ein entscheidender Faktor, wenn es darum geht, schwierige Situationen zu überwinden und Lösungen zu finden, wo sie auf den ersten Blick nicht sichtbar sind.

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6. Verbinde positive Gedanken mit gesunden Lebensgewohnheiten

Körper und Geist arbeiten zusammen, weshalb es wichtig ist, sowohl mental als auch physisch gesunde Gewohnheiten in das Leben zu integrieren. Davon profitieren körperliche und geistige Gesundheit, Aussehen und Fertigkeiten.

Setz dir Ziele, treibe Sport. Nutze die körperliche Aktivität, um den Kopf frei zu bekommen, aber teile sie auch mit anderen.

Es macht viel mehr Spaß, sich zu bewegen, wenn ein Freund an deiner Seite läuft – und du kannst ihn gleich davon überzeugen, dass es viel schöner ist, das Gute am Leben zu sehen. Optimismus ist nämlich ansteckend.

Er lässt uns Grenzen überschreiten und jeden Tag ein bisschen besser werden.

7. Weg von leeren Worten – Ja zu Taten!

Frau

Worte werden gesprochen, hängen für einen Moment in der Luft und verblassen dann wieder. Meist spurlos.

Taten dagegen lassen einen deutlichen Abdruck zurück und eben diese Abdrücke können uns in schwierigen Momenten davon überzeugen, dass wir Herausforderungen überwinden können, um an unserem Ziel anzukommen.

Es geht also nicht darum, schöne Worte zu sprechen, um andere glauben zu machen, dass es uns gut geht. Sei ehrlich zu dir selbst, sei ehrlich zu deinen Mitmenschen.

Aber wisse auch, dass auf einen schlechten Tag ein guter folgen wird und zweifle nicht daran, dass du deine persönlichen Ziele erreichen kannst.

Wenn du die hier gegebenen Hinweise in die Praxis umsetzt, kannst du eine bessere Einstellung zum Leben erlangen und optimistisch auf nahende Herausforderungen blicken.

Die Verwirklichung unserer Hinweise ist dabei nicht so einfach, wie das auf den ersten Blick vielleicht scheint. Es bedarf Zeit und Mühe, sie zu einem Teil der eigenen Lebensphilosophie zu machen.

Aber der Aufwand lohnt sich und der Charakterwandel zum Optimisten wird sich in vielen Lebensbereichen bemerkbar machen.

  • Segerstrom, S. C., Carver, C. S., & Scheier, M. F. (2017). Optimism. In The Happy Mind: Cognitive Contributions to Well-Being. https://doi.org/10.1007/978-3-319-58763-9_11
  • Anderson, C., & Galinsky, A. D. (2006). Power, optimism, and risk-taking. In European Journal of Social Psychology. https://doi.org/10.1002/ejsp.324