7 Wege, das eigene Glück zu finden, wenn die Welt nicht helfen möchte

· 10 November, 2015
Eine positive Einstellung ist Grundvoraussetzung für Veränderungen. Wir müssen akzeptieren, wer wir sind und lernen, mit unserem Ich zu leben

Wir alle sehnen uns danach, glücklich zu werden. Für unser Glück kämpfen wir jeden Tag, räumen Steine aus dem Weg und überwinden Hindernisse. Manchmal ist es so, dass alles wie am Schnürchen zu laufen scheint, was wir anfassen, gelingt. Das Glück scheint zum Greifen nah. Doch plötzlich ändern sich die Umstände und alle Welt scheint unserem Glück entgegenzustehen.

Die Beziehung zum Partner mag in die Brüche gehen, wir verlieren den Job oder es kommen andere Probleme auf, die uns das Leben verkomplizieren und Stress bereiten.

Die Konsequenz daraus ist häufig der Verlust jeglicher Motivation, weiterzukämpfen. Negative Gefühle stauen sich in unserem Inneren an und verhindern, das wir das Glück, das doch wieder hinter der nächsten Ecke auf uns wartet, erkennen. Vor lauter negativen Ereignissen sind wir nicht mehr in der Lage, wahrzunehmen, was Gutes in unserem Leben passiert.

Weil unser seelisches Wohlbefinden in diesen Momenten am Boden ist, kommt es häufig auch zu sozialen Problemen: Wir haben keine Lust, etwas mit den anderen zu unternehmen und weil wir so schlecht drauf sind, haben die anderen eigentlich auch wenig Motivation, uns vom Gegenteil zu überzeugen.

Um sich von diesen negativen Emotionen verabschieden zu können und wieder glücklich zu werden, helfen entsprechende Gewohnheiten im Alltag. Wir teilen heute mit dir eine Anzahl von Ratschlägen, die dich darin unterstützen sollen, die schlechte Phase zu überwinden.

Geht das überhaupt? Glücklichsein ohne Partner?

1. Lerne, dir zu vertrauen

Selbstvertrauen und Glück

Wenn wir uns selbst misstrauen, nicht an unsere eigenen Fähigkeiten glauben und denken, dass es nicht in unserer Macht liegt, die Dinge zu unseren Gunsten zu ändern, dann breiten sich Frustration und Stress in unserem Inneren aus.

Oft haben Probleme keine auf den ersten Blick erkennbare Lösung, manche scheinen gar überhaupt keine Lösung zu haben. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir keinen Ausweg aus der verfahrenen Situation finden können.

Das Vertrauen in die eigene Person und die Überzeugung, dass es an uns selbst liegt, die Dinge zu ändern, sind die Voraussetzung für das Finden einer Lösung. Das kostet ein wenig Arbeit und Zeit, aber wir können das Problem überwinden.

2. Du wirst nicht immer Recht haben können

Wir haben alle gern Recht und es fällt uns in aller Regel schwer, zuzugeben, dass wir uns geirrt haben. Ein solches Verhalten wirkt sich allerdings negativ auf unsere Beziehung zu Familie, Freunden und anderen Menschen aus, wird zum Auslöser von Stress für uns und die anderen Personen.

Das ist es wirklich nicht wert! Statt nach Auswegen zu suchen, die uns letztendlich doch Recht geben und so die Diskussion gewinnen lassen, sollten wir eine ruhige Einstellung annehmen und uns mit dem Gegenüber auf einen annehmbaren Kompromiss für beide einigen. Es ist nicht nötig, dass einer von beiden verletzt wird.

3. Suche nach Auslösern positiver Gefühle

Hund und Glück

Oft liegt der Schlüssel zum Glück in unserer Einstellung. Die Suche nach Momenten, Personen und anderen Sachen, die uns glücklich machen, die uns bei der Überwindung von Hürden helfen, die uns das Leben in den Weg stellt, ist ein wichtiger Schritt zum eigenen Glück.

Wir sollten uns mit Menschen umgeben, die wir mögen, Sachen unternehmen, die wir nie zuvor getan haben, und immer nach Ideen Ausschau halten, die unsere Routine zu durchbrechen vermögen. Ein Haustier kann wesentlicher Inhalt einer Glückstherapie sein und vermeidet negative Gefühle und reduziert Stress.

4. Hör auf, dich zu beschweren

Beschwerden helfen selten. Wer sich beschwert, regt sich auf, ärgert sich, ist unglücklich. Diese Gefühle bringen uns der Lösung eines Problems kein Stück näher und lassen nicht zu, dass wir glücklich werden.

Jetzt ist der geeignete Moment, aufzuhören, sich zu beschweren. Gleichzeitig verabschiedest du dich von Unglück, Trauer und Depression. Obwohl wir glauben, denjenigen zu bestrafen, der für unsere Unzufriedenheit verantwortlich ist, schaden wir uns selbst mit diesem Verhalten am meisten.

5. Kritisiere weniger

Wir sind alle ein wenig anders. Anderssein beinhaltet dabei auch die Art, zu denken und das Leben zu betrachten. Niemandem gefällt es, wenn man ihn kritisiert und vor allem dann nicht, wenn mit der Kritik nur negative Dinge geäußert werden.

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, welchen Schaden du bei dir und deinem Gegenüber mit der Kritik anrichtest? Vielleicht ist uns das im Moment des Kritisierens nicht bewusst, aber diese Verhaltensweise nimmt uns selbst ein Stück Glück. Anstatt uns um unser eigenes Glück zu kümmern verlieren wir Zeit damit, jemand anderem sein Glück zu nehmen. Damit ist niemandem geholfen.

6. Lerne, dich selbst zu akzeptieren

Akzeptanz und Glück

Irren ist menschlich. Ebenso menschlich ist es, nicht perfekt zu sein, innen und außen Fehler zu haben. Sie stören uns und können dazu führen, dass es im Umgang mit anderen Menschen zu Problemen kommt.

Wenn wir unsere Persönlichkeit ein Stück verbessern wollen, um ein besserer Mensch zu werden, dann ist das ein sehr nobler Vorsatz. Wenn wir allerdings versuchen, große Veränderungen zu bewirken, um zu sein, wer wir nicht sind, dann wird daraus nichts werden. Das Einzige, was wir so erreichen, ist unser eigenes Unglück.

Es ist unverzichtbar, akzeptieren zu lernen, wer wir sind und welche Persönlichkeit in uns steckt. Diejenigen, die das ebenfalls akzeptieren, können unsere Freunde werden und unser Leben bereichern.

Was wir schon immer gewusst haben, wurde nun bestätigt: Freunde tun der Gesundheit unglaublich gut

7. Gib dir nicht die Schuld

Sich selbst immer wieder die Schuld zu geben ist ein schädliches Verhaltensmuster. So können wir der Negativität nicht entkommen. Wenn es danach aussieht, als würde alles, was wir unternehmen, verkehrt laufen, dann neigen wir jedoch dazu, uns Vorwürfe zu machen und uns zu fragen, ob wir nicht etwas hätten anders machen können.

Bringt das aber wirklich etwas? Das Gefühl der Schuld hindert uns am Glücklichsein und lässt uns das Leben nicht genießen. Die Suche nach dem Fehler hat ihre Daseinsberechtigung, damit wir ihn nicht erneut begehen. Wir müssen jedoch lernen, mit uns selbst toleranter umzugehen und in Fehlern eine Erfahrung zu sehen, aus der wir nur lernen können.

Bist du bereit, glücklich zu werden?

Es ist sicher nicht einfach, sich das Leben nicht kompliziert zu machen, wenn man gerade eine schwierige Phase durchlebt. Die Überwindung jener schwierigen Phase liegt jedoch in unseren Händen und insbesondere in der Einstellung, die wir gegenüber diesem Problem annehmen. Versuche, die von uns gegebenen Ratschläge in die Praxis umzusetzen und du wirst sehen, dass die Probleme sich zu lösen beginnen.