Was tun bei Leberzirrhose? 3 Tipps

· 8 Oktober, 2018
Zu dieser Krankheit kommt es, wenn die Leber mehrfach überlastet wird. Zum Beispiel durch Alkohol über einen langen Zeitraum hinweg. Mit diesen Tipps kannst du deine Lebensqualität verbessern.

Leberzirrhose ist eine chronische, irreversible Lebererkrankung, die die Lebensqualität stark beeinträchtigen kann. Doch was tun bei Leberzirrhose? Folgende Tipps können dir helfen, deine Lebensqualität zu verbessern.

Zu dieser Krankheit kommt es, wenn die Leber mehrfach überlastet wird. Zum Beispiel durch Alkohol über einen langen Zeitraum hinweg. Damit wird das Lebergewebe geschädigt, was zu Fibrose führt.

Nach einer langen Lebererkrankung kommt es schließlich zur Zirrhose. Die Leber wird hart und schrumpft. Der Zustand kann sich mit entsprechenden Maßnahmen verbessern, ist jedoch nicht mehr umkehrbar.

Was tun bei Leberzirrhose?

Es gibt bestimmte Dinge, die du tun musst, um das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern und Beschwerden zu lindern.

Menschen mit Leberzirrhose können an folgenden Symptomen leiden:

  • Flüssigkeitsretention
  • Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme
  • Übelkeit
  • Völlegefühl im oberen Bauchbereich
  • Müdigkeit
  • Juckreiz

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Was tun bei Leberzirrhose: Schmerzen

1. Richtige Ernährung

Die Ernährung spielt für die Gesundheit deiner Leber eine wichtige Rolle. Bei Leberzirrhose solltest du auf folgende Dinge achten:

  • Iss keine großen Mahlzeiten. Besser sind mindestens 5 Mahlzeiten pro Tag, die du über den Tag verteilt einnimmst.
  • Deine Ernährung sollte sehr vielseitig sein!
  • Trinke ausreichend. Versuche täglich mindestens 8 Gläser Wasser zu trinken.
  • Trinke keine alkoholischen Getränke. Auch nicht ab und zu!
  • Iss nicht zu schnell, denn damit wird die Verdauung behindert.

2. Stuhl beobachten

Bei Leberzirrhose ist es wichtig, die Darmtätigkeit und den Urin zu beobachten.

Durch diese Erkrankung könnte es nämlich zu einer hepatischen Enzephalopathie kommen, wenn Giftstoffe nicht aus dem Organismus ausgeschieden werden.

Damit das System gut funktioniert, solltest du viel Obst und Gemüse essen. Dein Arzt kann dir auch Abführmittel verschreiben, um sicherzustellen, dass du mindestens einen Stuhlgang pro Tag hast.

Beobachte auch die tägliche Harnausscheidung. Wenn die Harnmenge gering ist, kann dies daran liegen, dass Flüssigkeit im Körpergewebe eingelagert wird.

Dein Arzt kann dich auf Blähungen, die Farbe deines Urins und Gewichtsveränderungen untersuchen.

3. HautpflegeTipps bei Leberzirrhose: Hautcreme

Bei Leberzirrhose kommt es sehr häufig zu Hautproblemen. Daher ist es wichtig, die Haut besonders zu pflegen:

  • Creme deine Haut zweimal am Tag ein, morgens und abends.
  • Trinke ausreichend Wasser, um deine Haut von innen mit Feuchtigkeit zu versorgen.
  • Wenn deine Haut juckt, verwende eine beruhigende Lotion.
  • Parfüm wird nicht empfohlen.
  • Nimm keine heißen Duschen, lauwarmes Wasser ist besser.
  • Verwende eine Zahnbürste mit weichen Borsten, falls dein Zahnfleisch blutet.

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Weitere Aspekte

Du solltest beim Training nicht übertreiben, denn bei Leberzirrhose wird man meist schnell müde. Verzichte auf Bauchmuskelübungen. 

Trotz der körperlichen Veränderungen, die krankheitsbedingt entstehen, solltest du dich nicht isolieren und trotzdem außer Haus gehen. Lasse dir von einem Psychologen helfen. 

Bei einer Leberzirrhose in fortgeschrittenen Jahren solltest du sehr vorsichtig sein, um nicht zu stolpern oder zu fallen. Medikamente können deinen Organismus schwächen!

Benutze rutschfeste Schuhe, falls nötige einen Stock und zu Hause in der Dusche eine Gummimatte, um nicht auszurutschen.

Leberzirrhose ist eine lebenslange Krankheit, aber mit diesen Tipps kannst du besser damit umgehen. Pass auf dich auf und genieße die Gesellschaft von Familie und Freunden! Du kannst so deine Lebensqualität verbessern.