Von der Schwierigkeit, eine Beziehung zu beenden

· 9 Dezember, 2016
Eine Beziehung ist dann erst wirklich beendet, wenn du es geschafft hast, die andere Person richtig von dir und aus dir heraus gehen zu lassen

Wenn eine Beziehung zu Ende geht, dann müssen beide Seiten durch schmerzhafte Zeiten gehen. Die jeweils andere Seite loszulassen und für immer gehen zu lassen ist eine Kunst, die nicht jedem gelingt, aber die Freiheit danach garantieren kann.

Das Ende einer Beziehung finden

Es ist oft schwer, eine Beziehung zu beenden. Selbst dann, wenn man weiß, sie ist eigentlich schon am Ende, so gehen viele Paare nicht den letzten Schritt, die Beziehung aktiv zu beenden. In Worte und Taten zu fassen, was schon längst als Gefühl und Damoklesschwert über der Beziehung hängt.

Der Zeitpunkt ist wie für so Vieles niemals gut, um einen Schlusspunkt zu setzen. Und ist er gesetzt, bedeutet das zwar das Ende der Beziehung, jedoch nicht, dass du damit abgeschlossen hast und deinen Partner richtig hast gehen lassen, um frei zu sein und ein Leben ohne ihn anzupacken.

Es kommt dabei natürlich auch immer darauf an, wie lange die Beziehung gedauert hat und wie intensiv sie war.

Auch eine nur wenige Monate dauernde Beziehung kann genauso intensiv gewesen sein wie eine jahrelange Ehe. In einer Fernbeziehung können mehr Emotionen stecken als in der Zweisamkeit eines gemeinsamen Haushaltes.

verlust-trennungGehen lassen, um selbst weiter zu kommen

Partnerschaften und Beziehungen bedeuten immer Kompromisse. Überwiegen diese jedoch, so blockiert dich die Beziehung in deiner persönlichen Entwicklung. Lässt du den Partner ziehen, der dich blockiert, ist der Weg frei für dich, um weiter zu kommen.

Auch wenn die Trennung schon vollzogen ist, dein Herz aber noch verwundet ist, dem Verflossenen hinterher trauert, sich noch nicht gelöst hat, so wird dich dies aufhalten auf deinem persönlichen Weg zu innerer Freiheit und Glück.

Auch wenn die Liebe längst erloschen ist, so fällt die Trennung schwer, weil gemeinsame Rituale fehlen, Einsamkeit einziehen kann und sich das Herz zunächst mit Leere füllt.

Doch sobald du dich davon befreist wirst du sehen, dass Einsamkeit und Alleinsein zwei grundverschiedene Dinge sind, dass dein Herz auch ohne Beziehung voll Glück sein kann.

Doch dafür musst du dich bewusst lösen.

Verlust der Komfortzone

Vielen fällt eine Trennung, das Ende einer Beziehung so schwer, weil es so herrlich bequem war, das Leben zu zweit. So herrlich komfortabel, sich die Dinge des Alltags zu teilen.

Viele Frauen stehen nach einer Trennung vor der Herausforderung, die Dinge, die der Partner sonst erledigt hat, nun selbst in die Hand zu nehmen.

Der Computer hat ein Problem, das Auto macht Geräusche, der Schrank müsste repariert werden oder schwere Gegenstände transportiert.

In deiner Komfortzone als Paar waren die Aufgaben klar verteilt und nun stehst du vor Herausforderungen, von denen du glaubst, sie nicht stemmen zu können.

Doch wenn du nur einen Schritt aus deiner Komfortzone heraus wagst und den ersten Schritt dahin tust, diese Dinge selbst anzupacken, diese Aufgaben selbst zu lösen, so wirst du mit jedem Schritt merken und selbstbewusst feststellen: du bist alleine stark genug, dein Leben zu meistern!

Löse dich aus deiner Komfortzone und den Gedanken, den Anderen zu „brauchen“. Habe keine Angst vor der Veränderung!

Frau mit Frust in BeziehungWage den Sprung!

Oft ist das Ende einer Beziehung wie ein Sprung ins kalte Wasser: Man strampelt alleine gegen das Versinken an, umgeben von Kälte und Schmerz. Doch du weißt genau, dass du es schaffen kannst, wenn du willst.

Wage den Sprung ins kalte Wasser, spring in dein neues Leben, spring allein in die Zukunft und schwimme dich frei. Niemand sagt, dass es leicht ist, zu springen, aber tief in dir weißt du, dass du nur gewinnen kannst, wenn du springst.

Nimm dein Leben selbst in die Hand und wage den Sprung, schwimme an neue Ufer, erfrische dich, trinke von der Frische des Lebensquells, tauche ein in deine neue Welt der Unabhängigkeit und Freiheit.

Du kannst schwimmen, du weißt es. Warum tust du es nicht?

Schwimme dich frei, am anderen Ufer scheint die Sonne. Worauf wartest du noch? Wage den großen Sprung! Eins… zwei… drei… spring!