Tipps für gute Laune

· 7 Dezember, 2018
Es gibt einige Tipps, die dir dabei helfen können, deine Laune effizient zu verbessern. Integrierst du sie in dein Leben, so werden sie besser funktionieren als du denkst!

Es gibt eine Reihe von Ratschlägen, die dir helfen, deine gute Laune zurückzugewinnen, wenn du dich mal nicht so wohl fühlst. Damit sie funktionieren, müssen wir uns selbst einbringen und zur Tat schreiten. Manchmal fällt uns das aber ganz schön schwer.

Es ist normal, dass wir uns an manchen Tagen niedergeschlagener fühlen als an anderen. Doch wir sollten deshalb nicht im Selbstmitleid versinken. Schließlich ist es nur natürlich und wird weiter vorkommen, ob wir es wollen oder nicht.

Deshalb ist es besser, einige Methoden zu kennen, damit wir solche Momente bestmöglich überbrücken und unsere gute Laune wiederfinden.

Leide nicht stumm

Frau wehrt das Gespräch ab

Der erste Tipp, um deine gute Laune wiederzufinden, ist, bloß nicht still zu bleiben. Natürlich kannst du dich ein paar Stunden in dein Bett oder aufs Sofa zurückziehen.

Falls du das brauchst, nur zu. Doch dieser Zustand darf nicht den ganzen Tag oder noch länger anhalten.

Du musst mit deinem Leben weitermachen und vor allem mit dem, was dir Spaß macht. Gehst du gerne ins Fitnessstudio? Auch wenn du gerade keine Lust darauf hast, zieh dir trotzdem die Schuhe an und gehe hin. Grüble nicht darüber nach, sonst bleibst du womöglich noch zu Hause.

Viele Menschen hören auf, Dinge zu tun, die sie lieben, wenn sie unter schlechter Laune leiden. Das ist ein schwerer Fehler. Wenn du tust, was dir Spaß macht, dann kommt deine gute Laune ganz natürlich zurück und du findest deine Ausgeglichenheit wieder.

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Umgib dich mit positiven Menschen, um deine gute Laune wieder zu finden

Du solltest dich mit positiven Menschen umgeben. Man sagt, dass Menschen, die Sport treiben, eine positive Lebenseinstellung haben. Also ab ins Fitnessstudio, denn dort triffst du auf die Leute, die du brauchst.

Vielleicht meinst du, dass es dir dann nur noch schlechter ginge, weil alle um dich herum gutgelaunt sind und du der einzige Trauerkloß bist, doch dem ist nicht so.

Gute Laune ist ansteckend und du wirst bemerken, dass deine schlechte Laune keinen Sinn ergibt, wenn das Leben doch eigentlich strahlt.

Und was, wenn es negative Menschen in deinem Leben gibt? Entferne dich von ihnen so schnell wie möglich. Vergeude keine Minute deines Lebens mehr mit ihnen. Negative Leute ziehen dich nur weiter herunter.

Schreibe ein emotionales Tagebuch

Du solltest schreiben. Diese Aktivität hat viele Nutzen. Du kannst so deinen Gefühlen freien Lauf lassen. Fühlst du dich beschwert und traurig, dann solltest du also schreiben.

Tagebuch führen

Wenn dich freies Schreiben ein wenig einschüchtert, dann kannst du die folgende Methode verwenden. Es handelt sich hierbei um ein kleines Schema mit folgenden Punkten:

  • Stimulus: Erkläre genau, was deine schlechte Laune hervorgerufen hat. Vielleicht hat jemand etwas Gemeines zu dir gesagt?
  • Gefühl: Beschreibe, wie du dich bei diesem Stimulus gefühlt hast: zum Beispiel traurig, verärgert usw.
  • Emotion: Bemühe dich, die dadurch entstandenen Emotionen zu analysieren. Dazu gehören beispielsweise Angst.
  • Reaktion: Beschreibe deine Reaktion auf das Geschehene. Hast du dich zurückgezogen?
  • Vorschläge: Schreibe auf, was du tun könntest, um wieder deine gute Laune zu erlangen. Vielleicht brauchst du einfach nur einen Spaziergang oder ein wenig Jogging?

Vielleicht glaubst du es nicht, doch es verhilft wirklich zu mehr Klarheit darüber, was in dir vorgeht und wie du das Problem lösen kannst.

Möglicherweise bemerkst du nach dieser Übung, dass es gar keinen wirklichen Grund zu schlechter Laune gibt. Werde dir darüber klar, dass jedes Problem eine Lösung hat. 

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Drücke deine Gefühle aus

Mit unserem letzten Tipp möchten wir dir empfehlen, deine Gefühle auszudrücken. Wenn du weinen möchtest, dann weine. Musst du schreien, dann nur zu. Unterdrücke deine Gefühle nicht, denn damit schadest du nur dir selbst. Drücke dich so aus, wie du es möchtest. Damit befreist du dich.

Du kannst auch mit einer Vertrauensperson reden oder ihr erklären, wie du dich fühlst. So spürst du, dass dir jemand zuhört und dich begleitet. Das ist auch sehr wichtig und unterstützt dich.

Wie gehst du mit schlechter Laune um? Folgst du einem unserer Ratschläge? Es ist wichtig, sie auszuprobieren, denn sie könnten dir helfen. Die Situation kann sich nämlich verschlimmern, wenn man nichts tut.

  • Genet, J. J., & Siemer, M. (2012). Rumination moderates the effects of daily events on negative mood: Results from a diary study. Emotion. https://doi.org/10.1037/a0028070
  • Barrett, L. F., Gross, J., Christensen, T. C., & Benvenuto, M. (2001). Knowing what you’re feeling and knowing what to do about it: Mapping the relation between emotion differentiation and emotion regulation. Cognition and Emotion. https://doi.org/10.1080/02699930143000239