5 Gründe, warum du nicht bereit fürs Kinderkriegen bist

· 11 Februar, 2018
Bevor man über Kinder nachdenkt, muss man sich eine Reihe von Fragen dazu stellen, denn Mutterschaft ist gleichbedeutend mit Glück, aber auch mit dem Verzicht auf andere Dinge.

Im Allgemeinen werden heikle Themen wie das Kinderkriegen mit niemandem besprochen. Vor allem, weil die Meinungen darüber völlig auseinander gehen, unter Berücksichtigung der Erziehung, des Kontextes, der Kultur, ja sogar der Religion.

Mit anderen Worten, das Thema Kinder betrifft alle, aber nicht mit allen sollte auf die gleiche Art und Weise diskutiert werden. Gegenwärtig gibt es immer noch Menschen mit sehr starren Haltungen, bei denen Ethik und Moral eine übertriebene Wirkung entfalten.

Deshalb muss jeder Einzelne allein und ernsthaft darüber nachdenken.

Wenn du in einer stabilen Partnerschaft lebst, ist der Austausch von Gedanken zum Thema Kinderkriegen in einem angenehmen und ungestörten Gespräch möglich; dieses Gespräch kann einen gesunden Weg darstellen, um zu einer Einigung zu gelangen.

Auch eine leichte Abneigung gegen Kinder kann ein großes Problem werden. Wenn der Mensch, mit dem wir durchs Leben gehen plant, in naher oder ferner Zukunft ein eigenes Kind zu bekommen.

Diese Haltung ist jedoch nicht der einzige Grund, nicht ans Kinderkriegen zu denken.

Wir werden dir bei dieser Gelegenheit eine Reihe von Argumenten vorstellen – ob tiefgreifend oder nicht – die darauf hinweisen, dass du nicht bereit bist, Mutter zu werden.

Lass‘ sie dir nicht entgehen.

Gründe für Kinderlosigkeit

1. Du liebst die Ruhe
Kinderkriegen

Es ist klar, dass alle Menschen unterschiedlich sind. Trotz vieler Ähnlichkeiten wird es immer ein besonderes Merkmal geben, wodurch sie sich von anderen unterscheiden.

So ist das auch mit dem Ruhebedürfnis. Obwohl es im Ganzen anerkannt ist, zeigt es sich dennoch auf unterschiedliche Weise.

  • Wenn du zu den Menschen gehörst, die Ruhe mit Stille verbinden, ist es vielleicht nicht angebracht, Kinder zu haben.
  • Zweifellos ist dieses Argument sehr stichhaltig und stark. Andererseits bekräftigt es, dass man ein Kind, das ständig weint, nur schwer ertragen könnte.

Kurzum, Seelenfrieden ist nicht verhandelbar, zumindest in dieser Situation.

2. Du liest gerne

Was das Lesen anbelangt, so ist Ruhe eine der Grundvoraussetzungen, um es zu praktizieren. Daher ist dieses Argument gegen das Kinderkriegen eng mit dem vorhergehenden verbunden.

Generell gilt: Wer ein gutes Buch mag, sucht nach ruhigen und angenehmen Umgebungen.

Ein grundlegendes Beispiel dafür ist die Bibliothek, in der als strenge und universelle Regel Stille gefordert wird – je mehr, desto besser.

In diesem Zusammenhang ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Kind, vor allem wenn es sich um ein Baby handelt, zur nötigen Stille oder Ruhe beiträgt, um beispielsweise nach Belieben Bücher zu lesen.

Wenn du dich hierin wiedererkennst, ist es vielleicht das Beste zu warten.

3. Keine Affinität zu Kindern

Kinderkriegen

Beim Lesen dieses Arguments erscheint es dir vielleicht, als gäbe es keine anderen zwingenden Gründe, besser kinderlos zu bleiben.

Im Ernst – was spräche mehr dagegen als einfach keine Sympathie für diese kleinen Wirbelwinde zu empfinden.

Dieses Argument für Kinderlosigkeit bedeutet nicht, Kinder zu hassen: viele Menschen fühlen sich schlicht und ergreifend durch ihre Anwesenheit ein wenig eingeschüchtert.

Zum Beispiel: Wenn ein Familienmitglied seine Kinder in der Regel von dir betreuen lässt, aber du nicht weißt, wie du sie unterhalten oder ansprechen sollst. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Chemie nicht stimmt.

Das kann bedeuten, dass eigene Kinder vielleicht auch keine so gute Idee sind.

4. Schwangerschaft und Kinderkriegen verursacht Stress

Hier ist zunächst die Rede von anderen Schwangeren, da man es selbst noch nie war. Was die Schwangerschaft anderer Frauen angeht, so reagiert die Umwelt in der Regel eher sensibel und schützend.

Wenn allerdings das Gegenteil der Fall ist, können Schwangerschaften möglicherweise nicht so wünschenswert sein, geschweige denn ein Kind.

Ablehnung von außen kann ein gewisses Maß an Angst und Sorge hervorrufen; diese Vorstellung ist nicht sehr angenehm, deshalb kann das ein Grund sein, kein Kind zu bekommen.

5. Eine wirtschaftlich instabile Lage

Kinderkriegen

Es kann auch sein, dass man Kinder liebt und sich selber in der Mutterrolle sehen kann. Oder, dass mehrere Kinder im Haus herumspringen und sehr glücklich sind.

Eins kann jedoch diese schöne Fantasie beeinträchtigen. Die wirtschaftliche Situation ist einer der Gründe, warum viele Familien weltweit Schwierigkeiten haben.

Wenn diese nicht stabil ist, wird es viel komplizierter, Kinder zu bekommen, und obwohl es viele Ausnahmen gibt, ist das Leben für sie oft nicht einfach.

In Anbetracht dieses Aspekts kann man sagen, dass es – so erwünscht ein Kind auch sein mag – am besten ist, eine angemessene wirtschaftliche Grundlage zu schaffen, um das Kind mit allem Notwendigen aufziehen zu können.