4 einfache Tipps, die dich besser schlafen lassen

· 20 April, 2015
Wusstest du, dass du die Körpertemperatur ganz einfach ausgleichen kannst, indem du einen Fuß abdeckst? So kannst du besser schlafen und dich entspannen.

Manchmal fällt es uns extrem schwer, Schlaf zu finden. Wir wälzen uns von einer auf die andere Seite und in unserem Kopf dreht sich das Karussell: „Wenn ich jetzt nicht gleich einschlafe, dann…“ Es gibt einfach realisierbare Tipps, die für ein besseres Einschlafen und einen besseren Schlaf sorgen.

Es ist nicht alleine die Dauer des Schlafes wichtig, auch die Qualität. Und die ist nicht wirklich hoch, wenn einfache, dir wahrscheinlich bisher unbekannte Faktoren die Nachtruhe stören! Wer nicht richtig durchschlafen kann, schadet sich selbst. Das Lern- und Erinnerungsvermögen nimmt ab, der Stoffwechsel verändert sich, es folgt unweigerlich eine Gewichtszunahme, die Tagesmüdigkeit wird höher und führt zu „Blackouts“, die die Sicherheit (u.a. im Straßenverkehr) gefährden. Schlafstörungen auf Dauer machen depressiv, können Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck verursachen und Schlafmangel schädigt zusätzlich das Immunsystem.

Schlaf Füße

Die richtige Temperatur

Abends, wenn der Blutdruck sinkt, neigen wir dazu, zu frösteln – und drehen im Winter gerne die Heizung auf oder gehen mit dicken Socken ins Bett. Und genau das sorgt nicht gerade für einen guten Schlaf! Viele Studien haben herausgefunden, dass eine Temperatur im Schlafzimmer idealerweise zwischen 15 und 20 Grad liegen sollte – niemals höher! Niedrigere Temperaturen können zu Atemweginfekten führen, höhere Temperaturen sind nicht gut für erholsamen Schlaf. Der Körper schwitzt dann und kommt nicht zur Ruhe. Auch dicke Wollsocken sind nicht gut, denn im Schlaf bieten uns die Füße eine gute und schnelle Möglichkeit, unsere Körpertemperatur zu regulieren. Ist dem Körper im Schlaf zu warm, kann die Körpertemperatur durch Herausstrecken eines nackten Fußes schnell gesenkt werden. Steckt der Fuß in einer dicken Wollsocke, wird das Abkühlen verhindert und die Regulation der Körpertemperatur ist gestört. Der Schlaf ist weniger erholsam. Also: Fenster auf und Temperatur runter und dann mit nackten Füßen unter die Bettdecke!

Absolute Dunkelheit beim Schlafen

Unser Körper produziert das Schlafhormon Melatonin, das uns gut schlafen lässt, damit wir erholt aufwachen. Dieses Schlafhormon ist aber empfindlich, es zerfällt bei Licht. Je dunkler also dein Schlafzimmer ist, desto mehr Melatonin kann gebildet werden, desto tiefer und erholsamer dein Schlaf. Sorge also dafür, dass du dein Schlafzimmer mit lichtdichten Gardinen, Rollos oder Rollläden absolut abdunkelst und halte dich vor dem Schlafengehen vor grellen Lichtquellen fern. Auch, wenn du nachts ins Bad musst, solltest du versuchen, mit so wenig Licht wie möglich auszukommen. Ein kleines, recht dunkles Nachtlicht mit Bewegungssensor hilft zum Beispiel, ohne „richtig“ Licht an zu schalten, durch den Flur und im Bad zurecht zu kommen. Schaltest du Licht an, zerstörst du das Schlafhormon in deinem Körper und der Schlaf nach deinem Toilettengang hat nicht mehr dieselbe Qualität wie davor. Also: Licht aus, lichtdichtes Rollo runter und dann Augen zu!

Schlaf Handy

Handy aus!

Viele haben mittlerweile das Handy neben sich auf dem Nachttisch liegen. Als Wecker, Uhr oder für Podcasts und Hörspiele zum Einschlafen. Wenn auch du dazu gehörst, stelle sicher, dass dein Handy über Nacht keinerlei Geräusche von sich geben kann. Der Flugmodus ist ideal. Kein Ton und kein Vibrationsalarm soll und darf deinen Schlaf stören. Lege auch das Handy mit dem Display nach unten, damit dein Schlaf nicht durch leuchtenden Bildschirm gestört werden kann, wenn zum Beispiel eine Push-Nachricht darauf erscheint. Du denkst, dich stört das nicht, aber ein helles Display wird unbewusst im Schlaf wahrgenommen – und hat durch das Licht auch Einfluss auf die Bildung deines Schlafhormons! Also: Handy aus und mit dem Display nach unten!

Schlaf Elektro

Elektrogeräte ausschalten

Manche Schlafzimmer gleichen einem Elektromarkt: Fernseher, Lautsprecherboxen, Stereoanlage, Beamer, Radiowecker, DVD-Player,… Alle hängen am Stromnetz, alle haben blinkende und leuchtende LCD Displays, LED Leuchten und mehr. Wenn du meinst, diesen Elektromarkt in deinen Schlafzimmer (statt im Wohnzimmer) aufbauen zu müssen, dann sorge dafür, dass dich dieser „Elektrosmog“ nicht in deinem Schlaf stören kann. Das geht ganz einfach: Stecker ziehen! Die Geräte einfach nur ausschalten und auf Standby lassen reicht nicht aus, um den Elektrosmog zu beseitigen. Ideal ist es, eine sogenannte „Master Slave“ Steckdose zu verwenden. An die schließt du alle Geräte an und betätigst vor dem Einschlafen nur einen einzigen Knopf, um sie alle auszuschalten. Und um dann ohne Elektrosmog gesund zu schlafen.