14 positive Eigenschaften von Magnesium

· 22 Dezember, 2014
Magnesium ist für die Aufnahme von Kalzium und Phosphor in den Knochen von großer Bedeutung. Der Konsum der empfohlenen Tagesdosis kann deshalb Osteoporose und Karies vorbeugen.

Magnesium ist ein Metall und kommt zu ca. 2% in der Erdkruste vor. Es ist auch Bestandteil unseres Körpers und kann von ihm nicht selbst hergestellt werden. Es ist daher wichtig, genug Magnesium mit der Nahrung aufzunehmen. Natürlich gibt es Magnesiumtabletten zur Ergänzung, aber grundsätzlich ist es immer besser, alle Vitamine und Mineralstoffe in ihrer natürlich vorkommenden Form aufzunehmen. Lebensmittel mit hohem Magnesiumgehalt sind z.B.: Vollkornprodukte, Mineralwasser, insbesondere Heilwasser (Etikettenvergleich lohnt sich immer!), Leitungswasser mit ausreichender Wasserhärte, Leber, Geflügel, Fisch, Kakao, Nüsse, Kartoffeln, Spinat, Kohlrabi, Beerenobst, Zitrusfrüchte, Hülsenfrüchte, Bananen, Sesam, Milch und Milchprodukte.

Nächtliche Wadenkrämpfe als Warnsignal für Magnesiummangel kennt jeder, aber es gibt noch weitere 14 gute Gründe, warum man reichlich Magnesium aufnehmen sollte:

Fördert die Verbrennung

Dem Auto würde man für eine saubere und bessere Verbrennung teure Additive kaufen. Unser Körper braucht zur optimalen Verbrennung von Kohlenhydraten und Fetten auch Magnesium. Gut, daß dieses Additiv für unseren körpereigenen Verbrennungsmotor nicht teuer an der Tankstelle, sondern mit vielen Lebensmitteln „all inclusive“ im Supermarkt erworben werden kann!

Magnesium gegen Stress

Das Anti-Stress-Mineral

Magnesium wirkt auf die Synapsen der Nervenzellen ähnlich wie andere, verschreibungspflichtige Antidepressiva und wird in vielen Fällen sogar von Ärzten zur unterstützenden Behandlung bei depressiven Verstimmungen empfohlen. Auch wer unter Stress steht hat einen erhöhten Bedarf an Magnesium.

Krampflösende Wirkung

Magnesium ist wichtig, um die Signale der Muskulatur richtig an das Gehirn zu übertragen. Fehlt es an Magnesium, ist die Reizübermittlung gestört und Muskelkrämpfe können auftreten. Um diesen vorzubeugen, sollte jeder, besonders Sportler, auf eine ausreichende Magnesiumzufuhr achten.

Festigt die Knochen

Für einen stabilen Knochenbau, so der Volksglaube, braucht der Körper nur genügend Kalzium. Das ist nicht ganz richtig, denn tatsächlich braucht der Mensch für ein stabiles Knochengerüst auch Magnesium. Gerade in der Wachstumsphase, in der Schwangerschaft, Stillzeit und nach der Menopause ist es daher wichtig, ausreichend Magnesium mit der Nahrung aufzunehmen.

Baut Muskeln auf

Nicht nur zur Vermeidung von Muskelkrämpfen ist Magnesium ein hilfreiches Mineral, auch zum Muskelaufbau wird dieses benötigt! Magnesium ist im Körper am Eiweißaufbau beteiligt. Fehlt es am betreffenden Mineral, gerät der (Muskel-)Aufbau ins Stocken. Also sollte nicht nur auf eine angemessene Eiweißzufuhr, sondern auch auf genug Magnesium in der Nahrung geachtet werden, wenn man Muskulatur aufbauen möchte.

Herzgesundes Mineral

Unser Herz ist der wichtigste Muskel des Körpers – und die Muskulatur braucht Magnesium! So schadet ein Magnesiummangel nicht nur der Wadenmuskulatur, sondern auch dem Herzen! Herzrhythmusstörungen sind nur ein Beispiel von vielen negativen Effekten von Magnesiummangel auf das Herz.

Schmerz lass nach!

Viele Kopfschmerzen entstehen durch Mineralstoffmangel. Zu diesen gehört auch das Magnesium. Wer genug davon durch seine Ernährung aufnimmt, kann Kopfschmerzen vorbeugen.

Magnesium NiereNierensteine durch Magnesiummangel

Wer einmal Nierensteine hatte, vergisst den Schmerz nie! Die meisten Nierensteine sind Kalziumoxalatsteine. Sie werden u.a. durch Magnesiummangel begünstigt. Unter vorbeugenden Magnesiumzugaben kommt es daher nicht zur Nierensteinbildung.

Vorbeugung von Diabetes

Magnesiummangel begünstigt die Entstehung von Diabetes und kann bei bestehendem Diabetes zu schlechteren Zuckerwerten und den Folgeschäden an Herz und Blutgefäßen führen. Magnesiummangel kann sogar die in vielen Fällen mögliche Heilung verhindern.

Diabetes

Hilft bei Regelbeschwerden

Der Magnesiummangel kann zu einem gestörten Regelzyklus führen, der sich häufig durch verstärkte Blutungen oder Regelschmerzen äußert. Magnesium sorgt dafür, dass sich die Muskulatur ordnungsgemäß zusammenzieht und schließlich erschlaffen kann.

Hilfreich für Schwangerschaft und Geburt

In den letzten Jahren konnte in mehreren Studien gezeigt werden, wie eine gute Magnesiumzufuhr während der Schwangerschaft den Krankenhausaufenthalt verkürzen, den Blutdruck regulieren, Blutungen und vorzeitige Wehen stoppen und die natürliche Geburt eines gesunden Kindes fördern kann. Magnesium kann eine erfolgreiche Strategie sein, um eine drohende Frühgeburt zu verhindern.

Magnesium ist gut fürs Gehör!

Magnesium überwindet die Barriere zwischen Blutbahn und der Flüssigkeit in der Hörschnecke und kann so einen bestimmten Rezeptor auf der Zellmembran blockieren, sodass weniger Kalzium in die Zelle einströmt. Dadurch verringert sich die Zellschädigung an den Hörzellen. Deshalb wird Magnesium zur Vorbeugung von Lärmbelastung wie einem Konzertbesuch oder beim Schießsport empfohlen.

Senkt den Bluthochdruck auf natürliche Weise

In verschiedenen wissenschaftlichen Studien wurde beobachtet, dass Magnesiummangel Bluthochdruck begünstigen kann. Dabei konnte nachgewiesen werden, dass eine Therapie ausschließlich mit Magnesiumtabletten je nach Dosis sowohl den oberen als auch den unteren Blutdruckwert bis zu 20 mm Hg senkt.

Magnesium Verdauung

Gut verdaut is(s)t besser!

Viele Verdauungsstörungen wie z.B. Verstopfung können auf Magnesiummangel zurückzuführen sein. Da Magnesium die Verdauung und viele weitere Stoffwechselvorgänge beeinflusst, sollte jeder ausreichend Magnesium aufnehmen.