Diabetes Typ 2 – Ursachen

· 7 Februar, 2019
Mit den Empfehlungen des Arztes, einer korrekten Behandlung und einem gesunden Lebensstil kann Diabetes Typ 2 kontrolliert werden und du kannst lernen, damit zu leben.

Diabetes Typ 2  ist eine Volkskrankheit, Tausende von Personen sind weltweit davon betroffen. Obwohl diese Krankheit nicht ansteckend ist, breitet sie sich schnell aus und wird als Epidemie des 21. Jahrhunderts bezeichnet.

Diabetes Typ 2 kann schwerwiegende Folgen haben und wenn sie nicht kontrolliert wird sogar zum Tod führen.

Du kennst sicher Personen, die an dieser Krankheit leiden, deshalb ist es gut die unterschiedlichen Formen von Diabetes zu kennen:

Lesetipp: Blutzucker mit der Ernährung regulieren

  • Diabetes Typ 1, wurde früher auch als Jugenddiabetes bezeichnet. Es handelt sich hier um eine angeborene Krankheit.
  • Diabetes Typ 2, meist führt ein schlechter Lebensstil zu dieser Krankheit, da sich viele Personen schlecht ernähren, entweder aus Zeitmangel oder weil es einfacher und preiswerter ist.

Was ist Diabetes Typ 2?

Bis vor wenigen Jahren, waren nur Erwachsene von dieser Krankheit betroffen, deshalb nannte man sie früher auch Altersdiabetes.

Diese Stoffwechselkrankheit entsteht durch eine Insulinresistenz, die einen Insulinmangel verursacht. Folglich kann der Zucker nicht in die Nervenzellen geschleust werden, sondern bleibt im Blut.

Die Folge davon ist ein erhöhter Blutzuckerspiegel, was auch als Hyperglykämie bezeichnet wird. Längerfristig kann diese Krankheit schwere Organschäden verursachen, z.B. Nieren– oder Herzschäden.

Weitere Folgen können Blindheit oder eine schlechte Wundheilung sein. Immer häufiger sind Jugendliche und Kinder von dieser Stoffwechselkrankheit betroffen.

Bis jetzt kann Diabetes Typ 2 nicht geheilt werden.

Doch mit einer entsprechenden Behandlung und unter strikter Einhaltung der ärztlichen Anweisungen sowie einem stark veränderten Lebensstil (insbesondere was die Ernährung anbelangt) können die Betroffenen lernen, diese Krankheit zu kontrollieren.

Sie können lernen mit ihr zu leben, denn sie werden bis in die letzten Tage von dieser Krankheit begleitet werden.

Was sind die Ursachen für Diabetes Typ 2?

Diabetes Typ 2 entsteht meist durch eine schlechte Ernährung und durch mangelnde Bewegung.

Über 90% der Diabetes-Patienten haben Übergewicht. Das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken ist bei Personen mit Bauchspeck besonders groß.

Wenn zusätzlich zum Übergewicht auch noch Bewegungsmangel dazu kommt und man deshalb die übrigen Kalorien nicht verbrauchen kann, erhöht sich das Risiko deutlich.

Außerdem besteht auch ein genetisches Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken, d.h. wenn jemand aus der Familie an dieser Krankheit leidet, sollte man Vorsorge leisten, da sich die Krankheit vererben kann.

Personen die regelmäßig viele Lebensmittel mit Kohlenhydraten sowie Zucker und wenig Früchte und Gemüse zu sich nehmen sind für Diabetes Typ 2 anfälliger.

In der heutigen Gesellschaft ist es für viele Menschen einfacher und preiswerter, schlecht zu essen. Viele genießen Fast Food, das überall und zu jeder Zeit zu einem günstigen Preis erhältlich ist.  Dabei denken sie nicht an ihre Gesundheit.

Wenn wir uns etwas bemühen und gesünder essen, kann diese Krankheit ganz sicher vermieden werden.

Diabetes Typ 2 kann schwerwiegenden Folgen wie Sehverlust, Nierenbeschwerden, Amputation von Gliedmaßen aufgrund der schlechten Durchblutung usw. haben.

Diese Epidemie kann sich weiter ausbreiten und jeden Tag werden mehr Personen darunter leiden, was sehr besorgniserregend ist.

Wir hoffen, dass du jetzt, wo du die Hauptursachen dieser Krankheit und ihre schweren Folgen kennst, bereit bist, gesunde Gewohnheiten einzuüben um so Diabetes Typ 2 von sich fernzuhalten.

Wir empfehlen dir, dieses Wissen mit deiner Familie und mit eventuell gefährdeten Freunden zu teilen.

  • Chatterjee, S., Khunti, K., & Davies, M. J. (2017). Type 2 diabetes. The Lancet. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(17)30058-2
  • Stančáková, A., & Laakso, M. (2016). Genetics of type 2 diabetes. Endocrine Development. https://doi.org/10.1159/000439418