Durchblutungsstörungen in den Beinen mit diesen sieben Tipps bekämpfen

· 6 Februar, 2019
Um die Durchblutung der Beine zu verbessern, lohnt es sich, sie am Ende des Tages etwas hochzulegen, um so den venösen Blutrücklauf zu unterstützen.

Mit dem Verlauf der Zeit und durch verschiedene Faktoren kann es zu Durchblutungsstörungen in den Beinen kommen. Wir leiden unter einem Schweregefühl und bemerken, wie Orangenhaut und Krampfadern leichter auftreten.

In diesem Artikel verraten wir dir deshalb die sieben besten Tricks, um Durchblutungsstörungen in den Beinen zu bekämpfen.

Durch die Aufnahme dieser einfachen Gewohnheiten bekommen wir leichtere, schlankere und geformtere Beine. Außerdem profitiert auch unsere Allgemeingesundheit davon!

Tipps gegen Durchblutungsstörungen in den Beinen

Frau läuft auf ihr Fahrrad zu

1. Verbringe nicht so viel Zeit im Sitzen

Der erste Schritt gegen Durchblutungsstörungen in den Beinen ist logisch: man muss sie mehr bewegen! Leider verbringen aber immer mehr Leute fast ihr ganzes Leben im Sitzen.

Das stundenlange, bewegungslose Sitzen kann langfristig sehr schädlich für unsere Gesundheit sein.

Wir sollten uns vornehmen, nicht mehr als eine Stunde am Stück zu sitzen. Du kannst dir ja einen Wecker stellen, um es nicht zu vergessen. Es reicht schon, ein wenig aufzustehen, sich zu strecken, Wasser zu trinken, auf die Toilette zu gehen etc.

2. Verbessere deine Körperhaltung

Menschen, die im Gegensatz dazu lange stehen, müssen ebenfalls auf ihre Körperhaltung achten. Es ist genauso schädlich wie Sitzen, wenn man lange Zeit mit einer unangebrachten Haltung steht. Das ist sehr wichtig, für Menschen, die beispielsweise in Geschäften oder Restaurants arbeiten.

Falls notwendig, kannst du eine Therapie machen, die dir beibringt, wie man aufrecht geht, steht, sitzt, Dinge hebt, atmet usw. Das alles sind Dinge, auf die man Acht geben sollte, damit es nicht zu Durchblutungsstörungen in den Beinen kommt.

3. Gehe, springe und steige Treppen

Immer wenn möglich, solltest duBewegung wählen. Rolltreppen, Aufzüge und Sofas müssen unseren Beinen den Vortritt lassen, damit wir uns ausreichend bewegen, laufen, springen… jede Tageszeit ist die richtige, um sich zu bewegen.

Wir müssen nicht nur zwei oder drei Mal wöchentlich Sport betreiben, sondern uns den ganzen Tag über aktiv halten.

Genauso wie Kinder, die in einem Moment sitzen und im nächsten schon durch die Gegend springen, sollten auch wir eine dynamische Einstellung zum Leben beibehalten.

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4. Iss rote Nahrungsmittel

Lebensmittel enthalten, je nach Farbe, bestimmte Wirkstoffe für den menschlichen Körper. Rote Lebensmittel verbessern beispielsweise die Durchblutung, beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, sind Antioxidanzien und schützen die Harnwege.

Du solltest also täglich Obst und Gemüse dieser Farbe verzehren, denn sie enthalten Lycopin und Anthocyane.

  • Rote Beeren
  • Tomate
  • Wassermelone
  • Kirsche
  • Rote Trauben
  • Rote Paprika
  • Radieschen
  • Rote Äpfel

5. Trinke den ganzen Tag Wasser

Ausreichend Flüssigkeitszufuhr ist sehr wichtig zur Vorbeugung allerlei Krankheiten. Möchten wir, dass die Flüssigkeiten in unserem Körper richtig fließen, dann müssen wir auch den ganzen Tag Wasser trinken.

Dabei sollten wir jedoch immer einen leeren Magen haben. Also besser vor und außerhalb der Essenszeiten trinken!

Wir sollten mindestens eineinhalb Liter Wasser täglich zu uns nehmen. Sollte dir das schwerfallen, so kannst du ja auch Tees oder zuckerfreie Limos herstellen.

Es ist wichtig, immer ein Glas oder eine Flasche in der Nähe zu haben. Jedes Mal, wenn du sie siehst, solltest du einen Schluck trinken.

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6. Benutze angebrachtes Schuhwerk

Turnschuhe balancieren auf einem Baumstamm

Oft ruft auch das falsche Schuhwerk Durchblutungsstörungen in den Beinen hervor. Es können Stöckelschuhe, zu enge oder kleine Schuhe sein…

Der Schuh muss den Fuß unterstützen, denn er ist die Basis für das Gewicht unseres Körpers. Um die Durchblutung zu verbessern, braucht man also passende Schuhe.

Hin und wieder sollten wir auch die Schuhe ganz weglassen und ein wenig barfuß am Strand, auf der Erde oder dem Gras zu schlendern. Das ist einerseits eine Erleichterung für die Füße und hilft uns andererseits auch dabei, elektromagnetische Verschmutzung abzuladen.

7. Entspanne dich, wenn du nach Hause kommst

Wenn du nach Hause kommst, kannst du dich (oder wenigstens deine Beine) kalt abduschen. Dann kannst du auch eine Creme oder ein Öl auftragen, das durchblutungsfördernde Kräuter enthält, wie zum Beispiel Zypresse, Rosmarin, Zimt, Zaubernuss oder Rosskastanie.

Vor der Nachtruhe kannst du die Beine noch ein wenig hochlegen oder gegen die Wand abstützen. Du kannst dir auch beim Schlafen ein Kissen unter die Füße legen.

Man kann sogar speziell für diesen Zweck entworfene Kissen erwerben, die dabei helfen, die Beine in einem bestimmten Winkel zu erheben und Durchblutungsstörungen in den Beinen vorzubeugen.

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