Was du bestimmt noch nicht über deine Vagina wusstest

Die Vagina ist bei vielen Frauen immer noch ein weißer Fleck auf ihrer persönlichen Landkarte

Deine Vagina ist ein Teil von dir und dennoch weißt du wahrscheinlich weniger über sie als über jeden anderen Körperteil. Lerne heute erstaunliche Dinge und somit auch dich selbst besser kennen und begib dich mit uns auf eine kleine Entdeckungsreise durch einen Teil deines eigenen Körpers!

Unsere Vagina ist lang!

Die Vagina ist eigentlich eine Art Muskelschlauch, der sich extrem dehnen kann, um eine Geburt zu ermöglichen. Die Länge variiert und liegt im Durchschnitt zwischen acht und zwölf Zentimetern. Die Größe ist bei jeder Frau unterschiedlich.

Verlängerung der Klitoris

Was du am Eingang deiner Vagina als Klitoris sehen kannst, ist nur ein kleiner, sichtbarer Teil dessen, was im Inneren deiner Scheide weiterläuft und dort für Lustempfinden sorgt.

Wusstest du, dass eine Klitoris in etwa doppelt so viele Nervenenden hat wie die Eichel eines Penisses? Die Nerven, die also deinen Höhepunkt auslösen, liegen am Eingang deiner Vagina, weswegen die Länge des männlichen Geschlechtsorganes auch nicht dafür entscheidend ist, wie viel Spaß ihr miteinander habt.

Tampon in Vagina einführenNur ein Ausgang

Wem schon einmal das Rückholbändchen des Tampons gerissen ist, der kennt die Sorge: „Kann der nach innen wandern?“. Die Vagina hat nur eine Öffnung, durch die Gegenstände hinein und auch wieder hinaus gelangen können.

Der Muttermund ist so klein und eng, da passt kein Tampon durch – und auch sonst nichts, was da nicht hinein gehört!

Die Vagina reagiert auf Hormonschwankungen

Die Durchblutung der Vagina kann durch hormonelle Schwankungen vermindert werden. Die meisten Beschwerden erfahren Frauen in den Wechseljahren, in denen Schätzungen zufolge etwa jede dritte Frau von Scheidentrockenheit betroffen ist.

Aber auch Hormonschwankung durch Schwangerschaft und Stillzeit können der Grund sein. Chirurgische Eingriffe an Gebärmutter und Eierstock und darauf folgende Hormonschwankungen können ebenfalls zu Scheidentrockenheit führen.

Manche Anti-Baby-Pillen haben auch Auswirkungen auf die Befeuchtung der Scheide, da sie auch nichts anderes als Hormonpräparate sind.

Hygiene VaginaGanz schön sauer!

Unser Intimbereich ist natürlicherweise von einer gesunden Bakterienflora besiedelt, die für einen recht sauren Ph-Wert von 4 sorgt.

Gerät diese ins Gleichgewicht, haben Pilze, die ein feuchtwarmes Milieu sehr schätzen, sowie andere Krankheitseereger ein leichtes Spiel.

Sie sind immer Zeichen einer gestörten Bakterienflora im Intimbereich und ein Warnsignal dafür, dass etwas schief läuft, was du korrigieren solltest. Symptome sind Jucken, Hautveränderungen, Geruchsveränderungen und farblich veränderter Ausfluss. Die Ursache könnte übertriebene Hygiene sein.

Unsere Vagina mag kein Duschgel

Die natürliche Bakterienflora des Intimbereiches muss erhalten bleiben. Du kannst sie selbst durch übertriebene Intimhygiene zerstören.

Scharfe Seifen, Duschgele oder andere Reinigungsmittel können die empfindliche Bakterienflora im Intimbereich stören und der Entstehung von Pilzinfektionen Tür und Angel öffnen.

Benutze nur ein mildes Waschgel, wenn überhaupt, um deinen Intimbereich zu reinigen. Richte den Strahl der Dusche nicht direkt auf deine Scheide, denn so könnten Bakterien in die Scheide hinein gespült werden und dort das empfindliche Gleichgewicht stören.

Unter der Dusche nutze nur deine Hand, keinen Waschlappen zur Reinigung, denn Waschlappen können Keime aus anderen Körperregionen (oder vom Vortag!) übertragen.

Die Vagina hasst Parfum!

Niemals parfümierte Produkte im Intimbereich auftragen, die synthetischen Stoffe reizen die Schleimhaut und irritieren sie!

Auch reine, echte ätherische Öle sind unverdünnt hautreizend, verwende sie niemals direkt auf der Haut, sondern mische sie vorher immer mit einem Basisöl! Theoretisch versorgt sich die Haut dort selbst und braucht wirklich keine Pflege!

Paar umarmt sich im Bett SexEffektives Muskeltraining

Wer mit Gymnastik die richtige Muskulatur stärkt, kann damit dafür sorgen, dass beide Partner mehr Spaß am Sex haben. Sind die Muskeln an den richtigen Stellen trainiert, werden auch deine Empfindungen stärker, dein Lustempfinden steigt.

Der weibliche Orgasmus kann schneller kommen, wenn die Muskulatur gut trainiert und dadurch empfindsamer ist.

Gut trainierte Muskeln der Vagina können sich besser um den Penis des Mannes zusammenziehen und ihm mehr Spaß bereiten.

Besonders nach Schwangerschaften kann Gymnastik helfen, wieder mehr Lust beim Sex zu empfinden.

Es ist klar, dass du hier keinen Muskel wachsen sehen kannst, jedoch merken wirst, wie sich dein Lustempfinden „im Bett“ verändert – und vielleicht merkt auch dein Partner eine Veränderung.

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