Tees gegen Durchblutungsstörungen, die bei Cellulite helfen könnten

· 14 Dezember, 2014
Die unschöne Orangenhaut stellt kein Gesundheitsproblem dar, beeinflusst bei vielen jedoch das Selbstbewusstsein.

Cellulite oder Orangenhaut ist für viele Frauen sehr unangenehm. Es handelt sich um eine Durchblutungsstörung, an der sowohl übergewichtige als auch sehr schlanke Personen leiden können. Es gibt Tees gegen Durchblutungsstörungen.

Die unschöne Orangenhaut stellt kein Gesundheitsproblem dar, beeinflusst bei vielen jedoch das Selbstbewusstsein und kann für manche, insbesondere im Sommer wenn mehr Bein gezeigt wird, zum kosmetischen Problem werden.

Cellulite wird durch Durchblutungsstörungen sowie hormonelle und genetische Faktoren verursacht. Da es bei Frauen häufiger zu Hormonschwankungen kommt, leiden sie auch öfter an Orangenhaut.

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Weitere Ursachen können u.a. fette Speisen, mangelnde Bewegung, zu wenig Wasser, zu viel Salz, kohlensäurehaltige Getränke, Tabak, Stress oder Verhütungspillen sein.

Die häufigsten Faktoren sind, wie bereits erwähnt, Hormonschwankungen, Veranlagung sowie eine falsche Ernährungsweise. Die erbliche Veranlagung kann nicht beeinflusst werden, deshalb muss man versuchen, die anderen Ursachen zu beheben.

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Wichtig ist eine entsprechende Ernährungsumstellung sowie ausreichend Wasser, um den Organismus zu reinigen und mit Flüssigkeit zu versorgen.

Die Ausscheidung von Schadstoffen ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig. Auch Verstopfung wird mit dem Auftreten von Cellulite in Verbindung gebracht.

Die Kombination einer korrekten Ernährung, ausreichend Bewegung und Wasser sowie kosmetische Behandlungen sind von großer Hilfe. Eine dieser Methoden alleine wird dann nicht unbedingt andauernde positive Ergebnisse bringen.

Zusätzlich gibt es verschiedene Heilkräuter, die dann im Kampf gegen Orangenhaut unterstützend wirken können. Diese besitzen reinigende sowie entwässernde Wirkungen und verbessern auch das Hautbild.

Nachfolgend werden wir einige dieser Heilpflanzen und Tees gegen Cellulite näher beschreiben.

Tees gegen Cellulite: Pfefferminze

pfefferminze

Diese Heilpflanze ist für ihre reinigende und entgiftende Wirkung bekannt, außerdem aktiviert sie die Durchblutung. Pfefferminztee kann mit frischen oder getrockneten Blättern zubereitet werden.

Tees gegen Cellulite: Schachtelhalm

Diese Pflanze wirkt entgiftend und entwässernd. Deshalb ist sie gegen Cellulite und auch für die Allgemeingesundheit hervorragend geeignet. Pro Tasse Wasser wird ein Teelöffel dieser Pflanze verwendet. Am besten wird der Tee nach dem Essen getrunken.

Tees gegen Cellulite: Malve

Diese Heilpflanze verbessert die Durchblutung sowie das Hautbild. Sie hilft beim Austausch von Flüssigkeiten sowie beim Abbau von überschüssigem Fett. Der Tee wird mit einem Löffel Malvenblüten pro Tasse zubereitet und dann zweimal täglich getrunken.

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Äußere Anwendung

Efeu

Diese Pflanze kann man nur für äußere Anwendungen verwenden, bei der Einnahme von Efeu besteht Vergiftungsgefahr. Efeu aktiviert die Durchblutung in den betroffenen Stellen. Für einen Umschlag zuerst ein Aufguss mit frischen Efeublättern herstellen.

Danach das Wasser entfernen und die Blätter mit einem Stößel zerkleinern bis eine Paste entsteht. Diese dann mit einem Baumwolltuch auf die betroffenen Stellen auflegen und befestigen.

Die erwähnten Heilfplanzentees wirken gegen Cellulite ausgezeichnet, man sollte sie jedoch nicht zu lange und nur in dern korrekten Dosis anwenden.

Bei einer ärztlichen Behanldung und in der Schwangerschaft sowie in der Stillzeit, sollte man vor der Einnahme den behandelnde Arzt konsultieren.

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  • Avram, M. M. (2004). Cellulite: A review of its physiology and treatment. Journal of Cosmetic and Laser Therapy. https://doi.org/10.1080/14764170410003057