Warum schlafe ich so schlecht? Ideen für eine gesunde Schlafhygiene

· 25 Januar, 2019
Erfahre in unserem heutigen Artikel, wie du am meisten aus deinen nächtlichen Schlafstunden herausholen kannst, um am nächsten Tag erholt und mit neuer Energie in den Tag zu starten. 

Wir alle wissen, wie wichtig erholsamer Schlaf ist. Deshalb haben wir für dich ein paar Ideen zusammengestellt, die dir helfen werden, deine Schlafhygiene zu verbessern.

Viele Faktoren können die Schlafqualität beeinträchtigen, doch es gibt ebenso viele Möglichkeiten, eine erholsame Nachtruhe zu fördern. Als Erstes musst du den Gründen für deine Schlafbeschwerden auf die Spur gehen, um dann die richtigen Maßnahmen ergreifen zu können.

Erfahre in unserem heutigen Artikel, wie du am meisten aus deinen nächtlichen Schlafstunden herausholen kannst, um am nächsten Tag erholt und mit neuer Energie in den Tag zu starten.

Die Schlafposition spielt dabei eine grundlegende Rolle, doch auch andere Ideen können sehr hilfreich sein. Lies weiter! 

Die Wichtigkeit einer erholsamen Nachtruhe

Die Wichtigkeit einer erholsamen Nachtruhe: richtige Schlafhygiene

Während der Nachtruhe führt der Organismus vielseitige Funktionen aus und tankt neue Energie für den nächsten Tag. Nur so kann man sich den täglichen Aufgaben mit Vitalität und physischer und mentaler Leistungsfähigkeit stellen. 

Die kognitive Kapazität kann nach einer erholsamen Nacht besser genutzt werden, Stress und Nervosität sind geringer und man kann auch klarer denken.

Du musst deshalb nicht nur auf ausreichend Schlafstunden achten (mindestens 7 Stunden), sondern auch andere Maßnahmen treffen, um Erholung zu erreichen. Auch die richtige Atmung und Ernährung spielen eine grundlegende Rolle!

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Dein Organismus profitiert davon vielfach:

  • Die Zellen werden mit ausreichend Sauerstoff versorgt und können regeneriert werden. 
  • Die Augen können sich von den Anstrengungen des Tages und dem Licht (z.B. vor dem Computer) erholen.
  • Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck können besser kontrolliert werden.
  • In der Nacht stetzt der Körper Melatonin und ein Wachstumshormon frei.
  • Auch die Herzgesundheit profitiert von ausreichend Schlaf.
  • Außerdem kann man damit die physische Koordinationsfähigkeit verbessern. 

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Sorge für eine gesunde Schlafhygiene!

Wir alle haben Rituale und Manien, um die bequemste Stellung zu finden, die uns eine gute Nachtruhe ermöglicht. Manche bevorzugen harte Kissen, andere gar keines und wiederum andere verwenden ein Kissen zwischen den Beinen für mehr Bequemheit.

Auch bei der Matratze gibt es unterschiedliche Vorlieben: hart oder weich, mit Federkern, aus Kaltschaum oder Latex, oder eine Visko-Matratze? Was ist am besten?

Es gibt keine allgemeine Empfehlung, denn jeder muss selbst herausfinden, was für ihn am besten ist. Wichtig ist, sich bequem zu fühlen und gut zu schlafen! Das hängt natürlich auch von den physischen Grundvoraussetzungen ab.

  • Bei verstopfter Nase oder Atembeschwerden eignen sich zwei große Kissen gut, um den Kopf etwas höher zu betten. 
  • Bei Sodbrennen empfiehlt es sich ebenfalls, nicht ganz flach zu liegen, denn dies könnte dazu führen, dass die unangenehme Säure wieder zurück in die Speiseröhre gelangt. Am besten bettest du den Oberkörper etwas höher (mit einem Keil) und legst dich auf die linke Seite.
  • Rückenschmerzen erträgt man besser, wenn man ein Kissen zwischen die Beine legt. Denn so kann man den unteren Rückenbereich etwas entlasten. Wenn du es bevorzugst, in Rückenlage zu schlafen, kannst du auch ein Kissen unter die Knie legen, um das Gewicht besser zu verteilen.

Mit einer guten Schlafhygiene, die du durch all diese Tipps erreichen kannst, kann sich dein Körper in der Nacht ausreichend erholen, um dann am nächsten Tag wieder fit zu sein. Vergiss nicht, zu regelmäßigen Zeiten ins Bett zu gehen und aufzustehen, um dein Ziel zu erreichen! 

Auch das Abendessen ist wichtig!

leichtes Abendessen mit Fisch

Abends solltest du aktivierende Lebensmittel oder Getränke, wie Kaffee, Schokolade, Tee oder gezuckerte Erfrischungsgetränke, meiden.

Das Abendessen soll möglichst früh stattfinden und leicht sein. Es sollte kein Hungergefühl mehr vorhanden sein, doch du solltest dich auch nicht so voll fühlen, dass es schon unangenehm ist.

Ansonsten verwandelt der Organismus die aufgenommenen Kalorien in Fett! Ein üppiges Abendessen schadet der Leber und überfordert den Verdauungsapparat. Das Völlegefühl wird dir Schwierigkeite beim Einschlafen bereiten.

Wähle deshalb am besten Gemüse (abends besser gekocht als roh), mageres Protein und eine kleine Menge an gesunden Fetten (Ei, Fettfisch, Avocado, Trockenfrüchte usw.).

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Schlechte Angewohnheiten korrigieren

Um eine gesunde Schlafhygiene zu erreichen, musst du auch schlechte Gewohnheiten korrigieren. Dazu gehören zum Beispiel folgende:

  • Ein zu helles Schlafzimmer. Je dunkler der Raum, desto besser kannst du dich in der Nacht erholen.
  • Eine schlechte Angewohnheit ist auch, direkt vor der Nachtruhe Bildschirmgeräte zu verwenden. Denn sie aktivieren das Gehirn!
  • Lüfte dein Schlafzimmer täglich ausgiebig und richte es angenehm und entspannend ein.
  • Du kannst die Wände mit sanften, hellen Farbtönen streichen. Pastellfarben wirken entspannend und sorgen für eine ruhige, friedliche Atmosphäre. Rot oder orange hingegen sind zu energetisch für ein Schlafzimmer!
  • Das Schlafzimmer sollte immer sauber und ordentlich sein. Mache das Bett und verwende einen beruhigenden Spray, um deine Schlafqualität zu verbessern. Lavendelduft wird dir zum Beispiel dabei helfen.

Mit einer guten Schlafhygiene, die du durch all diese Tipps erreichen kannst, kann sich dein Körper in der Nacht ausreichend erholen, um dann am nächsten Tag wieder fit zu sein. Vergiss nicht, zu regelmäßigen Zeiten ins Bett zu gehen und aufzustehen, um dein Ziel zu erreichen! 

  • Einecke, D. (2012). Schlafhygiene und herzgesundheit: Wenigerals sechs stunden schlaf verdoppelt infarktrisiko. In MMW-Fortschritte der Medizin.
  • Schubert, F.-C. (2006). Den Schlaf verstehen. Bausteine fuer eine Hygiene des Schlafes. Understanding sleep. Components of sleep hygiene. Praevention.
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  • Strube, T. B., In-Albon, T., & Weeß, H. G. (2016). Machen Smartphones Jugendliche und junge Erwachsene schlaflos?: Eine Untersuchung zur Smartphonenutzung in der Bettumgebung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen und ihre Auswirkungen auf Schlafhygiene, subjektive Schlafqualität und Tagesschläfrigkeit. Somnologie. https://doi.org/10.1007/s11818-016-0044-x