Mit dem Rauchen aufhören: der perfekte Zeitpunkt

· 27 Mai, 2019
Der perfekte Zeitpunkt, um mit dem Rauchen aufzuhören, ist genau jetzt. Es gibt jedoch bestimmte Situationen oder Lebensumstände, in denen die Erfolgschancen geringer sind.

Der perfekte Zeitpunkt, um mit dem Rauchen aufzuhören, ist genau jetzt. Es gibt jedoch bestimmte Situationen oder Lebensumstände, in denen die Erfolgschancen geringer sind.

Da es sich um eine große Veränderung handelt, ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt zu wählen. In unserem heutigen Artikel erfährst du mehr zu diesem Thema.

Wann ist der perfekte Zeitpunkt, um mit dem Rauchen aufzuhören?

Es gibt bestimmte Situationen, in denen es schwierig ist, diese Sucht abzulegen. Wir haben ein paar Beispiele für dich zusammengefasst:

Wenn du nicht davon überzeugt bist

Eine Frau hält eine Zigarette zwischen ihren Fingern.

Der erste Schritt, um eine Sucht zu beenden, ist zu erkennen, dass du eine hast. Außerdem musst du davon überzeugt sein, dass du damit aufhören willst. Ansonsten ist ein Rückfall fast unvermeidlich.

Werde dir über die Notwendigkeit bewusst, dass diese Veränderung in deinem Leben grundlegend ist:

  • Schreibe alle Nachteile des Rauchens auf ein Blatt Papier. Dies wird deine Willenskraft stärken. Je länger die Liste an Nachteilen wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass du es wirklich durchziehst.
  • Schreibe danach die positiven Dinge auf, die das Aufhören des Rauchens mit sich bringt.
  • Am Schluss unterschreibst du beide Listen und schließt mit dir selbst einen Vertrag ab.

Wenn du im Urlaub bist

Der Urlaub ist nicht die perfekte Zeit, um mit dem Rauchen aufzuhören, da du zu viel Freizeit haben wirst. Du wirst ständig ans Rauchen denken und wirst dich nur schwer zurückhalten können.

Wenn du sehr gestresst bist, ist es schwierig, mit dem Rauchen aufzuhören

Eine gestresste Frau, die sich den Kopf hält.

Wenn du gerade sehr intensiven Stress durchlebst, dann ist es viel schwieriger, mit dem Rauchen aufzuhören. Du bist wahrscheinlich davon überzeugt, dass dich das Rauchen entspannt, sodass die Angstgefühle dich dazu zwingen werden, wieder zu einer Zigarette zu greifen.

Lies auch diesen Artikel: Mit dem Rauchen aufhören – wie es endlich klappt!

Wenn du in einer Krise steckst

Schwierige Lebenssituationen, wie der Verlust eines geliebten Menschen, eine Scheidung oder ein Umzug, sind nicht der perfekte Zeitpunkt, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Du wirst starke Emotionen empfinden, die es dir fast unmöglich machen, über die unmittelbare Situation hinauszuschauen und dich an die Gründe für das Aufhören zu erinnern.

Wenn deine Mitmenschen um dich herum rauchen

Um mit dem Rauchen aufzuhören, muss die Zigarette ausgemacht werden.

Mit dem Rauchen aufzuhören ist sehr schwierig, wenn Freunde, Familienmitglieder oder Mitarbeiter um dich herum rauchen. Du musst dann auf Distanz gehen, was nicht immer möglich ist. Die Gefahr für einen Rückfall ist sehr groß, wenn in deinem Umfeld geraucht wird, denn auch du wirst das Verlangen haben.

Wenn du arbeitslos bist

Wenn du keinen Job hast, bist du gestresst, hast jedoch viel Zeit. Es wird dir in diesem Augenblick schwer fallen, die nötige Willenskraft aufzubringen, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Beginne jedoch, dich positiv und konstrukitv zu beschäftigen, damit es dir dann einfacher fällt, das Laster abzulegen. Wir haben ein paar Tipps:

  • Körperliche Betätigung, Sport
  • Tägliches Spazierengehen
  • Kreative Freizeitbeschäftigungen, wie zum Beispiel Malen, Schreiben oder Musik machen

Es ist wichtig, dass du nicht anfängst, dich zu langweilen. Bleib aktiv, denn die Freizeit ist eine große Versuchung.

Der perfekte Zeitpunkt, um mit dem Rauchen aufzuhören

Wenn du einen Nichtraucher als Partner hast

Ein Paar sitzt auf einer Couch und unterhält sich.

Wenn dein Partner nicht raucht, ist das eine großartige Gelegenheit, um Unterstützung zu bekommen. Darüber hinaus mögen es Menschen, die selbst nicht rauchen, grundsätzlich nicht, wenn ihr Partner raucht. Aufzuhören bedeutet also, sie oder ihn glücklich zu machen und zu lieben.

Wenn du einen Krankenhausaufenthalt hast

Wenn du aus irgendeinem Grund in ein Krankenhaus eingeliefert wirst, darfst du natürlich nicht rauchen. Diese erzwungene Abstinenz könnte ein idealer erster Schritt sein, um das Rauchen aufzugeben. Es ist eine großartige Gelegenheit, denn der erste Schritt ist der schwierigst!

Sobald du wieder nach Hause kommst, musst du standhaft bleiben! Falls nötig kannst du dir professionelle Unterstützung suchen, um tatsächlich zum Ziel zu kommen.

Wenn du gesund und glücklich bist

Wenn du heiratest, ein Kind bekommst, einen Abschluss machst… Es gibt alle möglichen großen Momente im Leben, die dich glücklich machen. Tatsächlich sind sie genau der richtige Zeitpunkt, um mit dem Rauchen aufzuhören, denn die Energie und die Glücksgefühle werden dein ganzes Selbst stärken.

Wenn ein geliebter Mensch an den Folgen der Tabaksucht stirbt

Ein Mann bricht eine Zigarette auseinander, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Diese traurige Situation macht dir bewusst, wie schädlich deine Sucht tatsächlich ist. Du kannst daraus eine Lehre ziehen und die Gelegenheit nutzen, um das Laster abzulegen. Dies ist gleichzeitig ein Dankeschön an die verstorbene Person.

Vielleicht hast du auch an diesem Artikel Interesse: Was passiert wenn du nicht mit dem Rauchen aufhörst und Dinge die dir helfen können

Denk an deine Kinder und an deine Familie, um mit dem Rauchen aufzuhören 

Auch Passivraucher sind großen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Deiner Familie und insbesondere deinen Kindern zuliebe solltest du deshalb mit dem Rauchen Schluss machen. Es gibt keinen besseren Grund! Vergiss nicht, dass Kinder, schwangere Frauen und ältere Menschen besonders gefährdet sind.

Wenn du selbst nie den richtigen Zeitpunkt findest, um mit dem Rauchen aufzuhören, lasse dir von einem Experten helfen! 

  • Carr, A. (2004). Es fácil dejar de fumar, si sabes cómo. Espasa Práctico, 45a, 223.
  • Asociación Española Contra el Cáncer. (2014). Esfúmate del Tabaco, 1–54.
  • Consejería de Sanidad Murcia. (2005). Guía para dejar de fumar. Programa de Información Sobre El Tabaquismo, (5a), 1–16. https://doi.org/10.1016/S0212-5382(12)70071-7