7 Yoga-Übungen für Glücksgefühle

· 17 Oktober, 2018
Übe täglich mindestens eine Stunde Yoga, um Probleme zu vergessen und dich glücklicher zu fühlen.

Yoga-Übungen für Glücksgefühle stammen aus einer langen Tradition. Es geht hier nicht um einen reißerischen Titel, sondern man kann das ganz offensichtlich feststellen: Yoga ist mehr, als nur eine Reihe von „Asanas“ oder Stellungen.

Yoga ist eine körperliche und geistige Aktivität, die Veränderungen in unserem Körper auslöst. Davon abgesehen ist Yoga ebenfalls eine Lebensphilosophie.

Es gibt immer mehr wissenschaftliche Belege für diese Übungen.

Eine Studie der Universität der medizinischen Wissenschaften Ilam, im Iran, zeigte, dass sich nach nur 12 Yoga Sessions die Symptome von teilnehmenden Frauen, die mit Depression diagnostiziert wurden, linderten.

Yoga erhöht das Körperbewusstsein, mindert Stress, erhöht die Produktion von Endorphinen, erleichtert Muskelverspannungen, entspannt unser Nervensystem und unterstützt uns dabei, mehr im Jetzt zu leben.

Das alles hilft uns Stück für Stück dabei, unser allgemeines Wohlbefinden zu verbessern. Dies wiederum spiegelt sich über lang oder kurz in Glücksgefühlen wieder.

Yoga-Übungen für Glücksgefühle

Ivana Buric ist die Leiterin des Brain, Belief and Behavior Lab der Fakultät für Psychologie, Verhalten und Leistung der Universität von Coventry.

Sie führte eine Studie über die Effekte von Yoga aus und kam dabei zu folgendem Schluss:

Tausende von Leuten üben Yoga und merken dabei nicht, dass abgesehen vom Gleichgewicht zwischen Körper und Geist auch andere wundersame Veränderungen stattfinden. Die Nutzen dieser Übungen beginnen auf der molekulären Ebene und können sogar unseren genetischen Code verändern.

Die Ursachen dieser Veränderungen findet man in den folgenden Aspekten:

  • Yoga entspannt uns.
  • Wir lernen dabei, auf unsere Bedürfnisse zu hören.
  • Gleichzeitig beginnen wir, besser auf uns aufzupassen und auch unsere Ernährung zu verbessern.
  • Wir verlangsamen unseren Lebensrhythmus und beginnen, Prioritäten zu setzen.
  • Die Übungen vermindern ebenfalls Entzündungen.
  • Herz und Körper arbeiten effektiver und sind gesünder.

Diese Veränderungen sind alle sehr positiv! Im Folgenden berichten wir dir, welche Yoga-Übungen für Glücksgefühle dienen.

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Yoga Atemübungen für seelische Ausgeglichenheit

1. Die Biene

Diese Übung ist ideal, um Stress zu lindern. Sie erlaubt es dir, den Blutdruck zu regulieren und dehnt dabei gleichzeitig die Wirbelsäule und die Muskeln deiner Beine.

Wie führt man sie aus?

  • Lege deine Fußsohlen aneinander und entferne deine Beine voneinander, indem du die Knie anwinkelst.
  • Lehne deinen Körper nun vorsichtig nach vorne.
  • Nimm deine Füße in deine Hände und beuge die Ellenbogen.

Wie so viele Übungen, in denen man sich nach vorne beugt, unterstützt auch diese das seelische Gleichgewicht und beugt sowohl Angstgefühlen als auch Schlaflosigkeit vor.

2. Der bequeme Sitz

Diese Stellung eignet sich besonders, um Stress zu lindern und für die Meditation. Man nennt sie auch Muktasana. 

  • Sie ist ähnlich der Lotus-Stellung. Man sitzt und nähert einen Fuß dem gegenseitigen Oberschenkel an, während der andere den Unterleib berührt.
  • Halte dabei deinen Rücken gerade und lege die Hände auf die Oberschenkel.

3. Die Kobra

Wenn du dir etwas mehr sexuelle und Lebensenergie wünscht, dann empfehlen wir dir die Kobra-Stellung.

  • Bei dieser Stellung liegt man auf dem Bauch. Die Hände stützen sich an den Seiten ab und man hebt den Oberkörper an.

Durch diese Übung stimuliert man nicht nur mehr Energie, sie dient auch wunderbar zum Abnehmen.

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Yoga-Übung Kobra

4. Die Stockhaltung

Eine weitere Yoga-Übung für Glücksgefühle, die ebenfalls den Körper entspannt und den Geist beruhigt, nennt sich „die Stockhaltung“.

  • Setze dich hierzu mit ausgestreckten, geschlossenen Beinen.
  • Lege deine Handflächen neben deine Hüften und stütze dich ab, um deinen Rücken gerade auszurichten.

Diese Übung dient zur Entspannung und kann auch dabei helfen, Probleme mit dem Ischias zu verbessern. Sie stärkt ebenfalls den Rücken.

5. Lotus

Selbst wenn du nicht viel über Yoga weißt, so hast du sicherlich schon mal von der Lotus-Stellung gehört. Sie ist die klassische Meditationspose. Es gibt einige Varianten, die sich an die Beweglichkeit und den Erfahrungsgrad der Yoga-Schüler anpassen.

  • Setze dich hierfür mit ausgestreckten Beinen zu Boden.
  • Beuge dann die Knie und nimm einen Fuß, um ihn auf den gegenüber liegenden Oberschenkel zu legen.
  • Wiederhole dasselbe mit dem anderen Fuß. Lege deine Füße dabei so nah wie möglich an deine Hüften.

Durch diese Übung hast du die Hände frei und entspannte Schultern. Das hilft dir dabei, Ruhe, geistigen Frieden und Konzentration zu gewinnen. Desweiteren richtet die Übung deine sieben Chakras aus.

6. Savasana (Totenstellung)

Du kennst diese Stellung bestimmt vom Ende deines Yoga-Unterrichts.

  • Lege dich hierzu auf den Rücken, strecke Arme und Beine sanft vom Körper und entspanne jeden einzelnen Muskel.
  • Vermindere deine Gedanken und isoliere dich dabei ein wenig von der Welt ab, damit dein Körper sich ganz entspannt.

Lass dich dabei nicht ablenken: In Savasana solltest du weder einschlafen noch darüber nachdenken, was du nach dem Yoga-Unterricht tun wirst.

Die Stellung ist deswegen so kompliziert, weil man sich darauf konzentriert, alle Muskeln bewusst zu entspannen, das Gelernte aufzunehmen, zu meditieren und alle Spannungen zu lösen.

Nimm täglich diese Stellung ein, denn sie ist eine der wichtigsten Yoga-Übungen für Glücksgefühle.

7. Das Kind

Man kennt diese Übung auch als Balasana und sie ist ideal, um sich zu entspannen und auszuruhen. Deswegen hilft sie gegen Ermüdungserscheinungen.

Im Yoga-Unterricht folgt sie oft schwierigeren Stellungen, damit der Körper sich etwas erholt.

  • Man geht hierzu auf die Knie und das Gesäß ruht auf den Fersen.
  • Beuge danach den Oberkörper nach vorne, bis deine Brust die Knie berührt. Der Kopf ruht nun auf dem Boden.
Yoga-Übungen zum Entspannen

Yoga-Übungen für Glücksgefühle und Gesundheit

Die körperlichen Nutzen der Yoga-Übungen für Glücksgefühle sind die folgenden:

  • Dopamin und Oxytocin werden erhöht. Das sind Botenstoffe, die Glücksgefühle im Körper hervorrufen.
  • Es entstehen Veränderungen in der Amygdala, die es uns erlauben, Angstgefühle zu kontrollieren.
  • Der Parasympathikus wird stimuliert.
  • Sie verbessern außerdem die Blutversorgung der Organe.
  • Die körperliche Aktivität unterstützt die Reduzierung von Cholesterin im Blut.
  • Die Dränage des Lymphsystems wird verbessert, was wiederum dabei hilft, Infektionen zu bekämpfen.
  • Verminderung des Stresshormons Cortisol.
  • Selbst Kopfschmerzen werden durch die Entspannung des Yoga vermindert.

Die regelmäßige und konstante Durchführung der Yoga-Übungen unterstützt die Verbesserung und Erhaltung unserer Gesundheit.

Es handelt sich nämlich um körperliche Aktivität kombiniert mit Besinnung und Meditation. Außerdem dient Yoga wunderbar dazu, sich täglich ein wenig um sein eigenes Wohlbefinden zu kümmern.