Brustzysten – Welche Ernährung kann helfen?

15 Juni, 2014
Die Selbstuntersuchung der Brüste ist äußerst wichtig, um zu beobachten, ob Veränderungen oder Unregelmäßigkeiten zu spüren sind. Im Falle von Zysten kann so eine frühzeitige Diagnose gestellt werden.

Zahlreiche Frauen, insbesondere ab 40, haben Brustknoten oder -zysten. Viele erweisen sich als gutartig, doch trotzdem sollte man den Arzt aufsuchen, um sicher zu stellen, dass es sich nicht um Brustkrebs handelt.

Sollten gutartige Brustknoten oder -zysten diagnostiziert werden, können Sie mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung Beschwerden wie Härtegefühl, Schmerzen oder Brustkrämpfe verhindern.

Meiden Sie gesättigte Fettsäuren und zu viel Kohlenhydrate

Kohlenhydrate, gesättigte Fettsäuren und ein Mangel an Ballaststoffen können das Auftreten von Brustzysten fördern. Außerdem hat eine wissenschaftliche Studie bewiesen, dass Frauen die ihren Darm nur drei Mal in der Woche oder weniger entleeren, mit größerer Wahrscheinlichkeit  Brustzysten entwickeln.

Deshalb sollten Sie mehr frisches Obst und Gemüse essen und Speisen mit viel Kohlenhydraten (Reis, Brot, Kartoffeln oder Pasta) sowie Lebensmittel mit gesättigten Fettsäuren (Wurstwaren und rotes Fleisch) meiden. Wenn die Einnahme an Fetten reduziert wird, sinkt die Produktion von Östrogenen und anderen Hormonen, die für die Bildung von Brustzysten verantwortlich sind.

Außerdem werden Frauen durch die Einnahme von Methylxanthinen nicht nur anfälliger für Brustzysten, diese Substanz erhöht auch die Entzündungsgefahr. Schwarztee, Kaffee, Colagetränke und Schokolade beinhalten Methylxanthine, deshalb sollten Sie bei Brustzysten auf diese Lebensmittel verzichten.

Welche Rolle spielen Vitamine?

Einige Studien haben erwiesen, dass Vitamin E und Vitamin A (hervorragende Antioxidantien)  vorbeugend gegen Brustzysten wirken. Dies ist ein weiterer Grund, warum Frauen reichlich Obst und Gemüse mit diesen Vitaminen zu sich nehmen sollten.

Mandeln

Mandeln, Olivenöl, Haselnüsse, Sonnenblumen- oder Sesamkerne sind Reich an Vitamin E. Möhren, Spinat, Melone und Ei beinhalten eine große Menge an Vitamin A.

Sie können auch zusätzlich einen Multivitaminkomplex einnehmen, dieser ist überall erhältlich.

Weitere vorbeugend wirkende Produkte

Einige wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Nachtkerzen- und Gurkenkrautöl die Empfindlichkeit und die dadurch verursachten Beschwerden mindern. Diese Öle sind reich an Omega-6-Fettsäuren, die auf der glatten Muskulatur der Brust wirken und Krämpfe und Schmerzen lindern.

Grünteeextrakt ist auch ein starker Antioxidant. Die Einnahme von 200 ml am Tag kann die Bildung von Brustzysten verhindern.

Beachten Sie, dass Vorbeugung das Allerwichtigste ist. Untersuchen und tasten Sie Ihre Brüste monatlich nach Ihrer Menstruation selbst ab, um sich zu vergewissern, dass keine Unregelmäßigkeiten aufgetreten sind. Ein wichtiger Hinweis: Sollten Sie Knoten an ihren Brüsten spüren, seien diese lästig oder nicht, suchen Sie Ihren Arzt auf, damit dieser eine korrekte Diagnose stellen kann.

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