Bauchfett loswerden: Diese Lebensmittel helfen!

31 August, 2019
Wir wissen, dass Bauchfett besonders ungesund ist, doch es wieder loszuwerden, ist meist ein schwieriges Unternehmen. Trotz Ernährungsumstellung und Sport ist es oft kompliziert, das viszerale Fett wieder abzubauen. Wir stellen dir deshalb heute einige Lebensmittel vor, die dir dabei helfen können. 

Es geht nicht nur um einen schönen, flachen Bauch, sondern insbesondere um die Gesundheit. Denn viszerales Fett sammelt sich in der Bauchhöhle und legt sich um die Organe, was ernste Folgen haben kann. Wir empfehlen dir deshalb verschiedene Lebensmittel, mit denen du Bauchfett loswerden kannst. Vergiss jedoch nicht, dass auch andere Maßnahmen notwendig sind, um dieses Ziel zu erreichen.

Bauchfett loswerden ist ein schwieriges Unterfangen. Du solltest deshalb nicht nur die richtigen Lebensmittel in deine Ernährung aufnehmen, sondern dich auch sportliche betätigen und gesunde Lebensgewohnheiten annehmen.

Lies weiter, wir haben hilfreiche Tipps für dich! 

Übergewicht und Fettleibigkeit in unserer modernen Gesellschaft

Übergewicht und Fettleibigkeit in unserer modernen Gesellschaft - Bauchfett loswerden
Adipositas ist eine häufig auftretende Krankheit, wobei die steigenden Zahlen ein ernstes Problem für das Gesundheitssystem darstellen. Auch Stoffwechselerkrankungen nehmen zu, deshalb ist es sehr wichtig, frühzeitig etwas dagegen zu tun! 

In unserer modernen Gesellschaft sind steigende Adipositasraten zu beobachten, die eine starke Belastung für das Gesundheitssystem darstellen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet von über 1.900 Millionen übergewichtigen Menschen weltweit, von denen 650 Millionen an Fettleibigkeit leiden.

Es handelt sich um alarmierende Zahlen, insbesondere dann, wenn man berücksichtigt, dass auch immer mehr Kinder übergewichtigt sind: Weltweit leiden rund 124 Millionen von Kindern an Adipositas! Auch dies geht aus den Statistiken der WHO und des Imperial College von London hervor, die in der bekannten Wissenschaftszeitschrift The Lancet veröffentlicht wurden.

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Bauchfett und damit einhergehende Krankheiten

Verschiedene Studien bringen viszerales Fett direkt mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für zum Teil ernste Krankheiten in Zusammenhang. Dabei sind sowohl die Fettmengen als auch die Stellen, wo sich dieses ablagert, von Bedeutung. 

Aus einer neueren Studie der Universität von Harvard und des General Hospital von Massachusetts geht hervor, dass die Anhäufung von Fett im Bauchraum ein größeres Risiko für die Entwicklung von Diabetes Typ 2 und Herzkrankheiten bedeutet.

Dieses Problem betrifft mehr Männer als Frauen. Dabei muss ebenfalls berücksichtigt werden, dass dadurch die Prostata negativ beeinträchtigt wird und ebenfalls ein Zusammenhang zu erektiler Dysfunktion kommen kann.besteht. Dies geht aus einer Studie der Abteilung für Urologie an der Universität von Cornell hervor.

Die Fundación Española del Corazón informiert, dass der ideale Bauchumfang bei Frauen 88 cm und bei Männern 102 cm beträgt. 

Bauchfett loswerden: empfohlene Lebensmittel, die dabei helfen

1. Bauchfett loswerden mit Lachs

Bauchfett loswerden: empfohlene Lebensmittel, die dabei helfen 
Lachs wirkt sich positiv auf die Herzgesundheit aus und enthält wichtige Nährstoffe, die helfen, viszerales Fett zu reduzieren. 

Lachs ist sehr empfehlenswert, denn dieser Fettfisch liefert biologisch hochwertiges Protein und ist reich an Vitamin D. Viele Menschen mit Adipositas leiden an einem Vitamin-D-Mangel, wie von der medizinischen Fakultät der Universität von Columbia nachgewiesen werden konnte.

2. Mit Brokkoli Bauchfett loswerden

Dieses grüne Gemüse ist leicht und liefert wichtige Vitamine sowie Calcium. Dieses Mineral spielt beim Gewichtsverlust eine bedeutende Rolle. Dies versichern die Forschungsergebnisse einer Gemeinschaftsstudie, die an verschiedenen US-amerikanischen Universitäten durchgeführt und in der Zeitschrift Journal of clinical Endocrinology & Metabolism veröffentlicht wurde.

3. Mit Nüssen Bauchfett loswerden

Aus einer Studie der Universität von Barcelona geht hervor, dass der regelmäßige Konsum von Nüssen in bescheidenen Mengen hilft, Bauchfett abzubauen. Das Geheimnis liegt an dem darin enthaltenen Serotonin. Denn dieses Hormon verbessert den Gemütszustand und wirkt sättigend. 

4. Bauchfett loswerden mit Bananen

Bauchfett loswerden mit Bananen
Diese süße Frucht enhtält nicht nur viel Zucker, sondern ist auch eine ausgezeichnete Quelle für Kalium.

Zwar verzichten viele auf Bananen, da sie befürchten, dass die darin enthaltenen Kohlenhydrate dick machen. Doch Bananen sind sehr hilfreich, um Bauchfett abzubauen! Das ist auf das darin enthaltene Kalium zurückzuführen, das hilft, Flüssigkeiten auszuleiten.

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5. Mit Wassermelone Bauchfett loswerden

Auch diese frische Sommerfrucht enthält viel Kalium und hilft deshalb bei Flüssigkeitseinlagerungen. Aus einer Studie der Universität von Kentucky geht hervor, dass man damit auch Bauchfett und den Cholesterinspiegel reduzieren kann. 

6. Bauchfett loswerden mit Zartbitterschokolade

Dunkle Schokolade, die einen Mindestanteil von 60 % an Kakao aufweist, liefert wichtige Antioxidantien, die sich sehr vorteilhaft auf Bauchschwellungen auswirken. Gleichzeitig stillt Schokolade den Heißhunger auf Süßes.

7. Mit Naturjoghurt Bauchfett loswerden

Mit Naturjoghurt Bauchfett loswerden
Nutze die Vorteile von zuckerfreiem Naturjoghurt und nimm gesunde Ernährungsgewohnheiten an! 

Naturjoghurt (aus Vollmilch und ohne Zucker) empfiehlt sich sehr, wenn es darum geht, das Gewicht zu kontrollieren. Es ist reich an Probiotika und fördert deshalb eine gesunde Darmflora. Eine Studie der Universität von Wien konnte nachweisen, dass es mit einer gesunden Darmflora einfacher ist, abzunehmen! 

Du kannst den Joghurt mit frischen roten Früchten oder anderem Obst ergänzen, das entwässernde Eigenschaften aufweist, um die Wirkung zusätzlich zu ergänzen.

Doch wie bereits erwähnt, ist es nicht ausreichend, diese Lebensmittel regelmäßig in die Ernährung einzubauen. Die Fundación Española del Corazón empfiehlt, so gut wie möglich auf ungesundes Fett (gesättigte Fettsäuren) und einfache Zucker zu verzichten. Außerdem ist es grundlegend, aktiv zu sein und aerobe Sportarten und Krafttraining zu praktizieren.

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