Wann ist die Gefahr für Vitamin-D-Mangel besonders groß?

25 April, 2018
Personen, die in die Risikogruppe für Vitamin-D-Mangel fallen, sollten versuchen, verschiedene Quellen zu nutzen, um Gesundheitsprobleme zu vermeiden. 

Vitamine und Mineralstoffe sind grundlegend für zahlreiche chemische Reaktionen im Körper, die uns ein gesundes, aktives Leben ermöglichen. Deshalb ist es wichtig, über die Ernährung täglich die richtige Menge einzunehmen. Wenn es an diesen Vitalstoffen mangelt, können verschiedene Beschwerden auftreten, die den Alltag stark beeinträchtigen können. Erfahre heute, wann die Gefahr für Vitamin-D-Mangel besonders groß ist.

Wenn du zur Risikogruppe gehörst, solltest du besonders darauf achten, ausreichend Vitamin D über die Ernährung und tägliche (kontrollierte!) Sonnenbäder aufzunehmen. Lies weiter, um mehr über dieses Thema zu erfahren.

Was ist Vitamin D?

Es handelt sich um ein fettlösliches Vitamin, das im Fettgewebe des Körpers gespeichert wird. Im Gegensatz zu anderen Vitaminen kann es vom Körper selbst hergestellt werden, die Voraussetzung ist allerdings ausreichend Sonnenlicht.
Vitamin D ist wichtig, um Mineralstoffe wie Kalzium und Phosphor richtig aufnehmen zu können. Diese sind grundlegend für die Knochengesundheit. Insbesondere in der Kindheit ist dies für die richtige Ausbildung und das Wachstum der Knochen sehr wichtig.
Bei einem Vitamin-D-Mangel, der durch eine Mangelernährung oder zu wenig UVB-Strahlung entstehen kann, leidet die Knochenstruktur, was zu Problemen führen kann. Wenn die notwendigen Mineralstoffe nicht aufgenommen werden können, werden die Knochen geschwächt und das Risiko für Knochenbrüche oder Verletzungen ist erhöht.
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Wie erhält der Organismus ausreichend Vitamin D?

Vitamin-D-Mangel durch Ernährung verhindern

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ausreichend Vitamin D aufzunehmen. Hier ein paar Tipps:

  • Um die Gefahr für Vitamin-D-Mangel zu reduzieren, muss darauf geachtet werden, dass ausreichend Sonnenlicht auf die Haut einwirkt.
  • Darüber hinaus enthalten verschiedene Nahrungsmittel Vitamin D. So zum Beispiel Fettfisch, wie Thunfisch, Lachs oder Makrele.
  • In kleineren Mengen ist dieses Vitamin auch in Leber, Eigelb und Käse zu finden.
  • Darüber hinaus enthalten Champignons Vitamin D. Champignons, die mit ultraviolettem Licht behandelt werden, enthalten größere Mengen.

Es gibt nicht sehr viele Nahrungsmittel, die Vitamin D natürlich enthalten. Deshalb wird dieses Vitamin verschiedensten Produkten zugesetzt, damit dem Organismus ausreichend zur Verfügung steht.

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Wie viel Vitamin D braucht der Körper?

In jedem Lebensalter ist Vitamin D wichtig, du solltest deshalb darauf achten, die empfohlene Tagesmenge einzunehmen.

Je nach Alter kann diese variieren. Die allgemeinen Empfehlungen sind:

  • Neugeborene bis zu 12 Monaten benötigen täglich 400 IE Vitamin D.
  • Kinder zwischen 1 und 13 Jahren benötigen 600 IE.
  • Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren werden 600 IE empfohlen, um die Knochen zu stärken.
  • Erwachsene zwischen 19 und 70 Jahren, schwangere und stillende Frauen benötigen täglich eine Menge von 600 IE.
  • Menschen über 71 Jahren wird eine Menge von 800 IE empfohlen.

Risikogruppen für Vitamin-D-Mangel

1. Säuglinge

Säuglinge: Gefahr für Vitamin-D-Mangel

Babys, die gestillt werden, fallen in die Risikogruppe für Vitamin-D-Mangel. Muttermilch enthält nicht ausreichend Vitamin D, deshalb empfiehlt der Kinderarzt meist ein Nahrungsergänzungsmittel mit zusätzlichen 400 IE pro Tag zu verabreichen.

2. Ältere und dunkelhäutige Menschen

Mit zunehmendem Alter produziert der Körper weniger Vitamin D, wenn er Sonnenlicht ausgesetzt ist. Die Nierenfunktion, die für die Umwandlung zu Vitamin D wichtig ist, ist darüber hinaus nicht mehr so aktiv.

Dunkelhäutige Menschen produzieren bei Sonnenexposition weniger Vitamin D.

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3. Übergewichtige Personen und Menschen mit Nieren- und Leberbeschwerden

übergewichtige Frau in Risikogruppe für Vitamin-D-Mangel

Bei übergewichtigen Menschen verbindet sich das Vitamin mit dem Körperfett, deshalb gelangt weniger davon ins Blut.

Auch Patienten mit chronischen Nieren- oder Leberkrankheiten fallen in die Risikogruppe für Vitamin-D-Mangel, da sie dieses Vitamin nicht richtig assimilieren können.

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4. Personen, die bestimmte Arzneimittel einnehmen

Auch Medikamente können den Metabolismus von Vitamin D beeinträchtigen.

  • So hemmen beispielsweise Antikonvulsiva und Antimykotika die Aufnahme von Vitamin D.
  • Auch antiretrovirale Behandlungen gegen HIV können die Aufnahme dieses Vitamins erschweren, deshalb sind in diesem Fall meist Nahrungsergänzungsmittel notwendig.

Du weißt jetzt, wie wichtig Vitamin D ist und wie du dich ausreichend damit versorgen kannst.

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