Symptome für Lungenkrebs, die man kennen sollte

1 Juli, 2015

Lungenkrebs zählt leider zu den häufigsten Krebsarten und betrifft in gleichem Maßen Männer und Frauen. Er gehört zu den gefürchtetsten Krankheiten, die jeder kennt, da häufig ein Familienmitglied, ein Freund oder ein Bekannter davon betroffen ist.

Kann Lungenkrebs vorgebeugt werden? Die Antwort ist ja. Verläuft diese Krankheit immer tödlich? Die Antwort ist nein. Auch wenn die Sterberate sehr hoch ist, könnten viele Todesfälle verhindert werden, wenn rechtzeitig bessere Lebensgewohnheiten angenommen werden. Fast 70% der Krankheitsfälle könnte ohne Tabak verhindert werden.

Meist sind Raucher, ehemalige Raucher oder auch Passivraucher von Lungenkrebs betroffen. Nachfolgend erfährst du mehr über die Hauptsymptome dieser Krankheit, denn wie du sicher weißt ist bei jeder Art von Krebs die rechtzeitige Diagnose lebensrettend. 

Symptome von Lungenkrebs, die du kennen solltest

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Das größte Problem bei Lungenkrebs ist, dass die meisten Personen erst auf die Symptome aufmerksam werden, wenn diese bereits fortgeschritten sind – wie beispielsweise bei Husten mit Blut. Raucher sind an Husten gewöhnt und spüren oft ein Schweregefühl auf der Brust oder Müdigkeit.

Folgedessen werden die Hauptsymptome für Lungenkrebs häufig mit den normalen Auswirkungen des Tabaks erklärt, ohne diese bewusst zu beachten, bis die Krankheit oft leider stark fortgeschritten ist. Deshalb ist es gerade für Raucher äußerst wichtig, regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchzuführen.

Wer nicht raucht, sich jedoch häufig in kontaminierten Räumen aufhält – beispielsweise am Arbeitsplatz oder wenn Raucher im Haus wohnen – sollte auch regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchführen lassen, um Problemen vorzubeugen. Bei Nichtrauchern sind die Symptome meist eindeutiger.

Anschließend zählen wir die häufigsten Symptome für Lungenkrebs auf.

1. Risikogruppe

Die Amerikanische Antikrebs-Vereinigung beschreibt verschiedene Fakten, die ein besonderes Risiko für Lungenkrebs darstellen. Zur Risikogruppe gehören folgende Personen:

  • Personen zwischen 55 und 72 Jahren
  • Jene, die mindestens 15 Jahre lang am Stück rauchen, auch wenn danach damit aufgehört wird.
  • Personen, die zwischen 10 und 40 Zigaretten am Tag über einen Zeitraum vn 15 Jahren rauchen.

2. Müdigkeit

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Müdigkeit ist ein Symptom, das bei vielen Erkrankungen auftaucht, dem jedoch meist zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Insbesondere bei Rauchern ist morgendliche Müdigkeit oder schnelles Ermüden bei körperlichen Aktivitäten normal. Es ist jedoch wichtig zu beobachten, ob diese Müdigkeit ständig anwensend ist und gleichzeitig von anderen Symptomen begleitet wird.

3. Husten

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Welcher Raucher kennt keinen Husten? Das ist bei Rauchern ein tägliches Problem. Trotzdem solltest du beobachten, ob beispielsweise beim Husten Schmerzen in der Brust entstehen, es zu Auswurf kommt oder sogar zu Blutungen. Ist dies der Fall, solltest du unmittelbar einen Arzt aufsuchen.

Hämoptyse (blutiger Husten) wird durch Tumorverletzungen verursacht, die in den Atemwegen entstehen können. Es muss jedoch abgeklärt werden, ob diese durch andere Erkrankungen wie beispielsweise Tuberkulose ausgelöst wird.

Wie bereits erwähnt, kann Lungenkrebs auch bei Nichtrauchern auftauchen. Hier sind die Syptome einfacher festzustellen, beständiger Husten, Erschöpfung oder andere Beschwerden ohne offensichtlichen Grund, sollten auf jeden Fall untersucht werden.

4. Brustschmerzen

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Brustschmerzen sind auch typisch für Lungenkrebs. Dabei fühlt man eine Last auf der Brust, Beschwerden beim Atmen, möglicherweise auch in der Pleura oder den Rippen.

5. Appetitlosigkeit

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Ein offensichtlich grundloser Gewichtsverlust oder Appetitlosigkeit machen auf jeden Fall einen Arztbesuch erforderlich. Auch wenn der Appetitverlust vielseitige Ursachen haben kann, sollte dieser ärztlich diagnostiziert werden, um ernsthafte Erkrankungen auszuschließen.

Abschließend möchten wir erwähnen, dass auch bei Lungenkrebs – wie bei so vielen anderen Krankheiten-  die Vorsorge die beste Waffe ist. Du solltest dich nicht darauf verlassen, dass mit dem Aufhören des Tabakkonsums bereits jedes Risiko abgewendet wird. Die Lungen wurden bereits den Schadstoffen ausgesetzt und dies kann sich auch erst viel später auf die Gesundheit auswirken.

Frauen leiden häufiger an Lungenkrebs, da der Tabakkonsum bei Frauen in den letzten Jahren bedeutend stärker als bei Männern zugenommen hat. Das ist besorgniserregend.

Vergiss nicht, dass auch Nichtraucher Lungenkrebs bekommen können, insbesondere dann, wenn sie häufig dem passiven Rauchen oder anderen Belastungen ausgesetzt sind.

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