Ovarialzysten rechtzeitig entdecken und behandeln

Zysten sind meist asymptomatisch und verschwinden oft von selbst wieder. Trotzdem ist es wichtig, mögliche Symptome zu kennen, um wenn nötig eine frühzeitige Behandlung einleiten zu können und so Komplikationen vorzubeugen.

Ovarialzysten sind gutartig, doch auch wenn sie keine Gefahr darstellen, sollten sie behandelt werden, um zukünftige Komplikationen zu vermeiden. Meist tauchen sie zwischen der Pubertät und der Menopause auf, danach nur sehr selten.

Was sind Ovarialzysten?

Es handelt sich um ein mit Flüssigkeit gefülltes Bläschen, das am Eierstock entsteht. Beim Eisprung formt sich ein kleiner Follikel in einem der Eierstöcke, sobald die Eizelle reif ist platzt dieser. Nach der Befreiung der Eizelle löst sich das Bläschen un verschwindet auf natürliche Weise. Wenn dies jedoch nicht der Fall ist, oder wenn sich das Bläschen mit Flüssigkeit füllt und vergrößert, formen sich Zysten.

Was sind die Ursachen für Zysten?

Bei unregelmäßigen Monatsblutungen, Fruchtbarkeitsbehandlungen, Hormonschwankungen und auch aufgrund genetischer Vorbelastung steigt die Gefahr einer Zystenbildung.

Wie kann man Ovarialzysten frühzeitig entdecken?

Meist gibt es bei Zysten keine Symptome oder Anzeichen, die darauf hinweisen könnten. In manchen Fällen ist jedoch bei bestimmten Aktivitäten ein starker Schmerz im Bauch zu spüren. Wenn die Zyste blutet oder platzt, entsteht ein intensiver Schmerz, der sofort behandelt werden sollte, da es sonst zu vaginalen Blutungen kommen kann. Wenn es vor der Menstruation oder beim Geschlechtsverkehr zu Schmerzen kommt, können auch Ovarialzysten dafür verantwortlich sein. Andere Symptome, die helfen können Ovarialzysten zu entdecken sind:

  • Übelkeit oder Brechreiz
  • Empfindlichkeit in den Brüsten
  • Gewichtszunahme
  • Probleme beim Wasserlassen
  • Geblähter Bauch oder Becken
  • Schmerzen in der Lendengegend und den Oberschenkeln
  • Die Kombination von Schmerz, Fieber und Brechreiz

Sollte eines dieser Symptome auftreten ist es am besten, einen Facharzt aufzusuchen, um klarzustellen ob es sich um Ovarialzysten handelt. Der Arzt kann eine Ultraschallaufnahme oder eine Magnetresonanz durchführen, um eine Diagnose zu stellen. Durch eine Blutanalyse kann festgestellt werden, ob die Zyste entfernt werden muss oder nicht.

Wie kann man Ovarialzysten vorbeugen?

Folgende Empfehlungen, die einfach zu Hause durchgeführt werden können, sind zur Vorsorge gegen Ovarialzysten empfehlenswert:

Gesunde Ernährung

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Zur Vorsorge und Behandlung von Ovarialzysten wird empfohlen, ballaststoffreiche Nahrungsmittel zu konsumieren, um den abdominalen Druck zu reduzieren. Außerdem sind vitamin- und mineralreiche Lebensmittel hilfreich, insbesondere mit den Vitaminen B und C sowie Zink. 

Umschläge mit heißem Wasser

Bei Bauchschmerzen können Heißwasserumschläge aufgelegt werden, um die Entzündung und die Schmerzen zu lindern.

Entspannende Tees

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Bei Bauchschmerzen oder einem Blähbauch empfehlen wir Kamillen-, Pfefferminz- oder Himbeertee. Diese helfen auch bei Stress, wirken entspannend und sind insbesondere vor der Nachtruhe sehr hilfreich.

Wasser trinken

Die sehr gesunde und einfache Gewohnheit des Wassertrinkens kann Ovarialzysten vorbeugen. Es werden mindestens 8 Gläser Wasser am Tag empfohlen.

Löwenzahntee

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Löwenzahn ist für die entwässernden und leberreinigenden Wirkungen bekannt, er hilft außerdem, den Hormonhaushalt zu regulieren. Löwenzahntee ist deshalb ideal, um der Bildung von Ovarialzysten vorzubeugen und diese zu reduzieren.

Regelmäßige Bewegung

Regelmäßige Bewegung hilft ebenfalls bei der Regulierung des Hormonhaushalts, beugt Bauchschmerzen vor und sorgt für eine gute Allgemeingesundheit. Es wurde festgestellt, dass Frauen, die sich Sport zur Gewohnheit machen, eine regelmäßigere Menstruation und auch weniger Ovarialzysten haben.

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