Symptome eines Magnesiummangels

· 4 September, 2014
Magensium ist für die Produktion von Energie ausschlaggebend. Wenn dieser Mineralstoff fehlt, werden davon alle Körpersysteme beeinträchtigt. Unter anderem kann ein Magnesiummangel zu Diabetes führen.

Die Diagnose eines Magnesiummangels wird mit einer Blutprobe meist nicht eindeutig gestellt. Nur 1% des Magnesiums befindet sich im Blut.

Es gibt noch viele Ärzte, die eine entsprechende Analyse nicht in die Untersuchungen einbeziehen. Die Diagnose eines Magnesiummangels ist schwer zu stellen.

Es wird angenommen, dass in Industrieländern, wie z. B. den USA, eine große Anzahl von Menschen an Magnesiummangel leiden und diese sich dessen nicht einmal bewusst sind. Magnesiummangel kann aber viele Erkrankungen verursachen.

Symptome eines Magnesiummangels

Magnesium ist nach Wasser, Sauerstoff und den Grundnahrungsmitteln für unseren Organismuseiner der wichtigsten Stoffe.

Dieses Mineral ist lebenswichtig für unsere Entwicklung und Lebensfunktionen, sogar wichtiger als Kalzium, Natrium oder Kalium, da es für die Regelung dieser drei Stoffe zuständig ist.

Eines der häufigsten Symptome eines Magnesiummangels ist ein ständiges unlöschbares Durstgefühl. Grund dafür ist, dass die Nährstoffzufuhr der Ernährung nicht ausreicht. Unser Körper drückt diesen Mangel mit einem Flüssigkeitsverlangen aus.

Magnesium

Magnesiummangel kann Schlafstörungen hervorbringen, Stress erhöhen sowie die sportliche Leistungsfähigkeit verringern. Die Lebensqualität wird stark beeinträchtigt.

Die ersten Symptome eines Magnesiummangels sind sehr leicht und machen sich dann kaum bemerkbar. Danach können Beinkrämpfe, Fußschmerzen oder Muskelzucken ohne jeglichen Grund erscheinen.

Die Situation verschlechtert sich dann langsam, es kommt zu Starrheit, Krämpfen, häufigem Kribbeln und in Extremfällen zu Herzspasmen, Persönlichkeitsveränderung und abnormalem Herzrhythmus.

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Magnesiummagel kann jedes Organ betreffen, vor allem die Muskeln. Deshalb treten Schmerzen oder Spannungen und Krämpfe sowie Spasmen auf. Es erscheinen Störungen an den Kiefern, Kopfschmerzen oder Druck an der Brust, was eine tiefe Einatmung behindert.

Magnesium-Kopfschmerzen

Die Muskel verspannen sich, was Verstopfung, Menstruationskrämpfe bei Frauen, Spasmen beim Wasserlassen, Schluckstörungen, Knoten am Hals, Licht- sowie Lärmempfindlichkeit, Schlaflosigkeit, Beklommenheit, Panikattacken und  Hyperaktivität hervorrufen kann.

Aber auch ein Kribbelgefühl, Taubheit der Glieder, Schwindelgefühl oder sogar ein belastetes Nervensystem kann vorkommen.

Was das Herzkreislaufsystem betrifft, kann Magnesiummangel Herzrhythmusstörungen, Herzklopfen, Brustenge, Arterienspasmen, Hypertonie sowie Mitralklappenprolaps bewirken.

Warum ist Magnesium so wichtig?

Im Grunde genommen braucht unser Organismus Magnesium, um all seine Funktionen korrekt auszuführen. Unsere Zellen leben dank des Magnesiums. Es ist unentbehrlich, damit die Enzyme ihre Aufgabe ausüben. Magnesium synthetisiert die Proteine, die Kohlenhydrate und die Fettsäuren.

Diese Substanz ist für die Energieproduktion lebenswichtig, aus diesem Grund betrifft ein Mangel den ganzen Körper. Wasser, das einen hohen Anteil an Magnesium hat, kann gegen Magnesiummangel vorbeugen.

Es ist höchst interessant zu wissen, dass der Mangel dieses Minerals auch Diabetes hervorrufen kann. In verschiedenen Studien wurde festgestellt, dass Personen mit Magnesiummangel ein höheres Risiko, an Zuckerverarbeitungs- und Produktionsproblemen zu Leiden, haben.

Magnesium

Wie kann ich Magnesium in meine Ernährung einbeziehen?

Die empfohlene Tagesmenge eines Erwachsenen liegt zwischen 280 mg bei Frauen und 300 mg bei Männern, während schwangere Frauen 350 mg zu sich nehmen sollten. Besonders Nüsse haben einen hohen Anteil an Magnesium, wie z. B. Mandeln, Cashewnüsse oder Walnüsse.

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Hülsenfrüchte, wie z. B. Erbsen haben ebenfalls einen hohen Anteil an Magnesium.

Ein magnesiumreicher Ernährungsplan könnte wie folgt ausschauen:

  • Frühstück: Eine Tasse Tee mit Halbfettmilch sowie zwei Scheiben Mehrkornbrot.
  • Snack am Vormittag: 10 Walnüsse oder 10 Mandeln.
  • Mittag: Eine Tasse roher Spinat, 120 g Thunfisch sowie eine Tasse gekochter Vollkornreis. Ein Pudding (Light) mit zwei gehackten Walnüssen als Nachtisch.
  • Nachmittag: Ein Halbfettjoghurt mit Cerealien und einem Apfel.
  • Oder: Zwei Reis- oder Haferkekse mit einer Handvoll Rosinen.
  • Abendbrot: Putenbrust mit Mangoldpudding und Tomaten-Gurkensalat. Als Nachtisch eine halbe Tasse Erdbeeren.

Nüsse

  • Rude, R. K. (1998). Magnesium deficiency: A cause of heterogenous disease in humans. Journal of Bone and Mineral Research. https://doi.org/10.1359/jbmr.1998.13.4.749
  • Swaminathan, R. (2003). Magnesium Metabolism and its Disorders. Clinical Biochemistry Review. https://doi.org/10.1016/B978-0-323-04883-5.50036-2