Morgenkaffee oder Nachmittagstee – gut für die Leber

25 September, 2014
Wusstest du, dass Koffein seinen schlechten Ruf nicht verdient hat und sogar hilft, verschiedene Beschwerden zu lindern? In diesem Beitrag erfährst du mehr über die Vorzüge - du kannst bedenkenlos deine tägliche Tasse Kaffee oder Tee genießen.

Gehören Sie auch zu denjenigen, die am Morgen die erste Tasse Kaffee so richtigt genießen und für die Bewältigung der Schwierigkeiten des restlichen Tags benötigen? Oder haben Sie dieses Gefühl am Nachmittag bei einem köstlichen, heißen Tee, der Ihnen zu neuen Kräften und Lust verhilft? Sind diese Angewohnheiten gesundheitsschädlich oder ist das nur eine Irrlehre?

Es gibt gute Neuigkeiten für Kaffee- und Teeliebhaber. Lesen Sie diesen Artikel und Sie werden erfahren, wie die Leber vom Morgenkaffee und vom Nachmittagstee profitieren kann.

Koffein: Mythen und Wahrheiten

Das Thema Kaffee und Tee ist aufgrund der hohen Konzentration von Koffein immer wieder polemisch. Dabei handelt es sich um ein Alkaloid der Gruppe der Xanthine mit stimulierender Wirkung auf das autonome Nervensystem und das Herz. Koffein ist auch in Yerba Mate, Guarana, Kakao, Kolanuss sowie in Energy-Drinks und zahlreichen Medikamenten enthalten.

Fast jeder weiß, dass Kaffee wach hält und wie ein Vasodilatator wirkt. Doch was ist wahr und was sind nur falsche Gerüchte?

Die gute Nachricht ist, dass wissenschaftlich festgestellt werden konnte, dass Koffein bei einer adäquaten Dosis bei gewissen Beschwerden wie Kopfweh, bronchialem Asthma oder Nierensteinen empfehlenswert ist. Doch freuen Sie sich nicht zu früh, denn zu viel Koffein ist schlecht für die Gesundheit und kann Abhängigkeit, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Schlafprobleme oder Angstzustände auslösen.

Jetzt werden Sie sich fragen: Ist Kaffe oder Tee jetzt gut oder schlecht? Das hängt von der Person und von der täglichen Menge ab. Experten empfehlen eine gesunde Menge von 3 bis 4 Tassen Kaffee (ungefähr 200 ml) und bis zu 5 Tassen Tee oder energetische Drinks täglich nicht zu überschreiten.

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Manche Personen reagieren jedoch auf Koffein empfindlicher als andere und sollten nur kleine Mengen trinken oder ganz darauf verzichten, so z.B. Schwangere, Personen mit nervösen Beschwerden, Brustkrankheiten, Magengeschwüren, Herz-Kreislaufproblemen, Bluthochdruck oder Migräne.

Und jetzt zu unserem Hauptthema:

Wie kann die Leber vom Morgenkaffee und vom Nachmittagstee profitieren?

Ein internationales Forscherteam von der University of Duke (USA) ist zu dem Schluss gekommen, dass der Konsum einer adäquaten Menge an Tee und Kaffee zur Gesundheit unserer Leber beiträgt. Bei Tierversuchen und Zellkulturen wurde festgestellt, dass das Koffein den Stoffwechsel der in den Leberzellen gespeicherten Lipide anregt und deshalb von größter Wichtigkeit ist, um eine Fettleber zu vermeiden. Diese Krankheit entsteht in Verbindung mit chronischen Entzündungsprozessen, Diabetes, Zirrhose oder auch Krebs.

Der tägliche Konsum von vier Tassen Kaffee wird in verschiedenen Studien mit der Kontrolle von Fettleibigkeit und der Reduzierung von Fettgewebe in Verbindung gebracht. Die Forscher denken, dass durch diese Studien Medikamente entwickelt werden könnten, die wie Koffein jedoch ohne Nebenwirkungen eingesetzt werden können.

In Wahrheit könnte das so kritisierte Koffein nötig sein, um uns jung, vital und gesund zu halten. Der Morgenkaffe oder Tee hilft nicht nur der Leber sondern auch allgemein zur Fettverbrennung, was zusammen mit einer ausgewogenen Diät gesund und kräftig hält.

Andere Vor- und Nachteile von Kaffee und Tee

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Es wurden bereits zahlreiche Studien über Kaffee und Tee durchgeführt und viele stehen noch aus. Wir hoffen, dass in den nächsten Jahren alle gesundheitlichen Vorteile dieser Produkte erforscht werde können und auch wie diese korrekt angewendet werden können. Bis jetzt wissen wir, dass Kaffee nicht nur gegen eine Fettleber empfehlenswert ist sondern auch für folgende Beschwerden, solange die empfohlene Menge nicht überschritten wird.:

  • Vorsorge gegen Nierensteine.
  • Beugt gegen Depressionen vor.
  • Verbessert das Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis und verringert das Risiko, an Alzheimer und Parkinson zu erkranken.
  • Reduziert das Risiko für Diabetes.
  • Reduziert das Risiko für Brustkrebs, Prostata-, Leber- und Endometriumkrebs.
  • Schützt das Herz.
  • Regt den Stoffwechsel an.
  • Hat antioxidative Wirkungen.
  • Beugt Gicht vor.

 

Ist es nicht gut, all diese positiven Eigenschaften von Kaffee und Tee zu kennen? Doch zu viel des Guten ist nie ratsam, auch so können ernste Krankheiten entstehen. Zu viel Koffein (5-10 Tassen Kaffee täglich) kann folgende Beschwerden verursachen:

  • Kopfschmerzen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Angstzustände, Unruhe, Einschlafprobleme oder Schlaflosigkeit
  • Depressionen
  • Übelkeit und Brechreiz
  • Zittern
  • Häufiges Wasserlassen
  • Reduzierung der Knochendichte (aufgrund einer reduzierten Kalziumabsorption)
  • Auswüchse auf der Brust
  • Appetitlosigkeit (besonders bei Kindern)

 

Sie kennen jetzt auch die negativen Konsequenzen, Sie sollten bei allergischen Reaktionen wie Erröten, Juckreiz oder auch bei Magenbeschwerden vorsichtig sein und zum Arzt gehen.

Und jetzt die perfekte Antwort

Wir hoffen, dass dieser Artikel für Sie interessant war, um Zweifel über den Konsum von Koffein auszuräumen. Wenn Sie das nächste Mal kritisiert werden, weil Sie Kaffee trinken, können Sie ruhig antworten: Diesen Kaffee benötige ich, um meine Leber gesund zu halten, und was machst du für deine?

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