Diese Lebensmittel helfen gegen Depressionen

· 24 Dezember, 2018
Viele Menschen leiden unter Depressionen oder depressiven Verstimmungen. Wir zeigen dir, welche Lebensmittel auf natürliche Weise helfen können.

Um die Auswirkungen von Depressionen zu mildern, solltest du auf eine Auswahl an Lebensmitteln achten, die gut für das Nervensystem und das Gehirn sind. Wir zeigen dir die wirksamsten Lebensmittel gegen Depressionen.

Es gibt viele Faktoren, die eine Depression auslösen können. Doch glücklicherweise helfen bestimmte Nährstoffe dabei, sie unter Kontrolle zu bekommen. Tatsächlich verbessern einige Lebensmittel die Produktion von Seortonin und Endorphinen, die auch als Glückshormone bekannt sind. Auf diese Weise heitern sie dich auf und helfen gegen Depressionen.

Warum ist es wichtig, auf die Ernährung zu achten? Welche Lebensmittel solltest du essen? Viele Menschen wissen gar nicht, welche Rolle die Ernährung bei Depressionen spielt. In diesem Artikel findest du heraus, welche wichtigen Aspekte es zu beachten gibt. Außerdem haben wir einige Tipps für dich, welche Ernährung die Richtige gegen Depression ist.

Essen gegen Depressionen

Depressionen und depressive Verstimmungen sind ein weit verbreitetes Problem und betreffen einen großen Teil der Weltbevölkerung. Meist gehen sie mit tiefer Traurigkeit einher, die außerdem zu Reizbarkeit, Hoffnungslosigkeit und einer allgemeinen Lebensmüdigkeit führen kann.

Gesundes Essen hilft gegen Depressionen

Depressionen verbreiten sich heutzutage immer schneller, weil viele Menschen die Symptome nicht beachten. Erst, wenn sie ein kritisches Stadium erreicht und bereits die Lebensqualität beeinflusst, suchen sie Hilfe. Oft sind auch Kinder und Jugendliche betroffen, doch für sie ist der Umgang mit Depressionen noch schwieriger.

Bei der Entstehung von Depressionen sind viele Faktoren beteiligt, die meisten davon sind emotional. Doch auch Umweltfaktoren, Hormonschwankungen und ein ungesunder Lebensstil kann sie begünstigen.

Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig und von Person zu Person und je nach Schwere der Depression verschieden. Doch Veränderungen in der Ernährung sind auf jeden Fall empfehlenswert. Dabei solltest du auf Lebensmittel achten, die die mentale Stabilität fördern. Im Folgenden stellen wir dir einige davon vor.

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Empfohlene Lebensmittel bei Depressionen

Im Allgemeinen weist eine speziell auf die Behandlung von Depressionen ausgelegte Ernährung alle Eigenschaften einer ausgewogenen Ernährung aus. Der große Unterschied ist jedoch, dass die Aufnahme bestimmter Nährstoffe erhöht ist, die als natürliche Antidepressiva wirken. Unter anderem sind das:

  • Vitamin C ist für die Synthese von Neurotransmittern verantwortlich und reduziert die Nebenwirkungen von freien Radikalen.
  • Folsäure oder Vitamin B9 hilft dem Körper, den Serotoninspiegel zu erhöhen.
  • Tryptophan ist eine essenzielle Aminosäure, die dir beim Entspannen hilft und ebenfalls den Serotoninspiegel erhöht.
  • Phenylalanin ist eine weitere Aminosäure, die die Produktion von Endorphinen anregt.
  • Omega-3-Fettsäuren sorgen für mentale Stabilität, erhöhen die Konzentration und beugen Depressionen vor.
  • Calcium und Magnesium verbessern die Produktion von Neurotransmittern.
  • Kalium beruhigt das Nervensystem, senkt die Reizbarkeit und bekämpft Depressionen.

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Essen für bessere Laune

Lebensmittel, die deine Laune aufheitern, können in jede Ernährung eingebaut werden, um gegen eine Depression vorzugehen.

Grünes Blattgemüse

Gemüse hilft gegen Depressionen

Wegen ihres hohen Magnesiumgehaltes helfen grüne Blattgemüse dabei, das Nervensystem zu beruhigen. Dadurch eignen sie sich besonders zur Behandlung von Angstzuständen und Depressionen.

Nüsse

Nüsse verbessern unser Wohlbefinden durch ihren hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren. Sie enthalten außerdem Aminosäuren und Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium.

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Leinsamen

Leinsaat oder Leinöl enthalten Omega-3-Fettsäuren, die dein Nervensystem stärken. Sie lindern zudem Entzündungen und verbessern die Gesundheit des Herzens.

Kakao

Bei einer speziellen Ernährung gegen Depression darf Kakao nicht fehlen. Die enthaltenen Aminosäuren verbessern die Produktion von Serotonin, den Neurotransmitter für Glücksgefühle.

Eier

Eier sind reich an Vitamin B12 und Aminosäuren. Das macht sie zu einem besonders nahrhaften Lebensmittel. Die Nährstoffe gleichen die Aktivitäten deines Nervensystems aus und beugen Angstzuständen und Depressionen vor.

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Weitere Lebensmittel gegen Depression

  • Chia-Samen und Sonnenblumenkerne
  • Avocados
  • Orangen
  • Naturjoghurt
  • mageres Fleisch
  • Fettfisch
  • Bohnen
  • Brunnenkresse
  • Vollkornprodukte

Diese Lebensmittel solltest du vermeiden

Leider gehen Depressionen oft mit einem Heißhunger auf bestimmte ungesunde Lebensmittel einher. Doch sie verschlimmern nicht nur deine Depressionen, sondern begünstigen auch die Gewichtszunahme und sind auf andere Arten ungesund. Die folgenden Speisen solltest du möglichst meiden:

Zucker hilft nicht gegen Depressionen

  • Würstchen
  • raffinierten Zucker 
  • Brause und andere Softdrinks
  • frittierte Speisen und anderes Fast Food
  • Alkohol
  • zu viel Koffein
  • süße Teilchen und andere Süßigkeiten
  • Weißmehlprodukte
  • fette Käsesorten

Zusammenfassung

Bestimmte Lebensmittel haben die Fähigkeit, deine Laune zu verbessern und gegen eine Depression zu helfen. Sie sorgen für mittel- und langfristige Verbesserungen, wenn du sie regelmäßig in deine Ernährung einbaust.

Es ist jedoch nicht genug, nur deine Ernährung umzustellen, um Depressionen zu behandeln. Wenn du unter Depressionen leidest, solltest du auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen oder dich von einem Therapeuten beraten lassen. Professionelle Hilfe ist wichtig, um die Krankheit nachhaltig loszuwerden.

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  • Grosso, G., Galvano, F., Marventano, S., Malaguarnera, M., Bucolo, C., Drago, F., & Caraci, F. (2014). Omega-3 fatty acids and depression: Scientific evidence and biological mechanisms. Oxidative Medicine and Cellular Longevity. https://doi.org/10.1155/2014/313570
  • Healy, D. (2015). Serotonin and depression. BMJ. https://doi.org/10.1136/bmj.h1771