Aneurysma im Gehirn – Was ist das?

· 29 November, 2014
Ein Aneurysma kann angeboren sein oder durch andere Krankheiten entstehen. Anfangs tritt es meist asymptomatisch auf, später sind Augenscmerzen, Schwäche oder erweiterte Pupillen zu bemerken.

Vielleicht hast du schon von dieser Erkrankung gehört oder du hast Familienangehörige, die darunter leiden. Bei einem Aneurysma im Gehirn entzünden sich kleine Blutgefäße im Gehirn und üben einen gefährlichen Druck aus. Schuld können die Lebensgewohnheiten oder auch eine erbliche Veranlagung sein.

In diesem Artikel erfährst du mehr darüber, was ein Aneurysma im Gehirn bedeutet.

1. Was ist ein Aneurysma im Gehirn?

Was ist ein Aneurysma im Gehirn?

Schon alleine der Name dieser Krankheit kann erschreckend wirken, meist kann ein Aneurysma im Gehirn jedoch ohne chirurgische Intervention behandelt werden. Es ist jedoch sehr wichtig, die Symptome zu kennen, da ein Aneurysma ernste Folgen haben kann, wenn es zu spät entdeckt wird.

Bei einem Aneurysma im Gehirn handelt es sich um eine krankhafte Aussackung eines Blutgefäßes. Dabei erweitert sich das Gefäß im Gehirn erweitert und übt Druck auf eine bestimmte Stelle im Kopf aus.

Meist kommt dies in den unteren Bereichen des Hirns vor. Wenn das Aneurysma nicht rechtzeitig entdeckt wird, kann dies zu schwerwiegenden Problemen führen. Dabei kann es zu verschiedenen Konsequenzen kommen: Der Druck kann zu irreversiblen Schäden führen oder das Blutgefäß kann brechen.

Was sind die Ursachen?

Ursachen für Aneurysma im Gehirn

Gibt es eindeutige Ursachen, die uns ermöglichen dieser Krankheit vorzubeugen? Ja und nein. Meist handelt es sich um eine angeborene Pathologie, das heißt, dass ein erweitertes Blutgefäß bereits bei der Geburt vorhanden sein kann.

Andererseits kann es auch durch andere Krankheiten zu einem Gehirnaneurysma kommen, z.B. aufgrund von Nierenkrankheiten, Durchblutungsstörungen, Krankheiten der Venen und Arterien usw.

Entzündungen, ein erhöhter Druck, ein Schlag auf den Kopf, verschiedene Krebsarten usw. können Auslöser für die gefährliche Aussackung der Blutgefäße sein, die den korrekten Blutfluss verhindert.

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3. Wann besteht ein erhöhtes Risiko für Aneurysmen?

Risiken für Aneurysma im Gehirn

Am häufigsten sind Erwachsene zwischen 30 und 60 Jahren von diesem Problem betroffen. Aus Statistiken geht hervor, dass Frauen häufiger unter dieser Erkrankung leiden als Männer. Sobald die Blutgefäße 15 mm erreichen, werden diese als gefährlich betrachtet.

Sie können reißen und bluten und so einen erhöhten Druck auf bestimmte Stellen im Gehirn ausüben. Das kann ernste Folgen haben. Wenn die Gefäße im Gehirn reißen, kommt es zu einem Schlaganfall, der neue Aneurysmen produzieren kann.

4. Welche Symptome treten bei Aneurysmen auf?

Symptome bei einem Aneurysma im Gehirn

Meist treten keine Symptome auf bis das Aneurysma groß ist oder reißt. Wenn das Blutgefäß weniger als 10mm misst, hat man normalerweise keine Beschwerden. Sobald es jedoch wächst, können sich verschiedene Symptome bemerkbar machen.

Welche Symptome? Woher weiß man, dass es sich um ein Aneurysma im Gehirn handelt, das kurz vor dem Reißen steht? Zu den Symptomen zählen Schmerzen im Bereich hinter den Augen, Schwäche oder Lähmungserscheinungen einer Gesichtshälfte. Oft sind auch die Pupillen erweitert. 

Achte auch auf die Symptome, die bei einem bereits blutenden Aneurysma entstehen können: intensive und plötzlich auftretende Kopfschmerzen, du siehst beim Aufstehen plötzlich alles doppelt, Schwindelgefühl, Brechreiz, Nackenschmerzen, Ohnmacht… 

Andere Anzeichen sind beispielsweise ein hängendes Augenlid, erhöhte Lichtempfindlichkeit, Konzentrationsprobleme, Krämpfe und sehr starke Kopfschmerzen. Diese Symptome sind so eindeutig, dass Sie sofort einen Arzt aufsuchen sollten, um ernstere Folgen zu verhindern.

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5. Diagnose eines Gehirnaneurysimas

Diagnose von einem Aneurysma im Gehirn

Um festzustellen, dass es sich auch wirklich um ein Aneurysma handelt, ist eine Computertomografie (CT) oder eine Magnetresonanztomografie (MRT) erforderlich. Oft werden Aneurysmen zufällig entdeckt, wenn diese Untersuchungen aufgrund anderer Krankheiten durchgeführt werden.

6. Behandlung eines Gehirnaneurysimas

Behandlung bei einem Aneurysma im Gehirn

Jeder Patient ist anders, deshalb muss die Behandlung speziell auf jeden Einzelfall angepasst werden. Abhängig von der persönlichen Situation und der Größe des Aneurysmas, wird der Arzt die passende Behandlung bestimmen. Normalerweise gibt es zwei Methoden.

Die erste Methode ist ein mikrovaskuläres Clipping, bei dem die Ärzte das Aneurysma von außen mit einem Metallclip verschließen.

Die andere Methode wbesteht in einer endovaskulären Embolisation. Dabei führt der Arzt ein Katheter in die Arterie der Leiste ein. Dann blockiert er das Aneurysma mithilfe eines Platindrahtes.

Die möglichen Behandlungsformen sind sehr gut und du musst keine Angst haben. Meist verläuft die Behandlung der  Aneurysmen sehr zufriedenstellend. Wichtig ist, auf mögliche Symptome zu achten, um diese Krankheit rechtzeitig zu bemerken.